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EWR-Abkommen
cette clé de répartition. Je signale tout de même que, sur une période de quatre ans, la somme en question, comparée au plan financier, ne représente que quelque 4 pour cent de tous les investissements dans la recherche réalisés à l'échelon na- tional, il faut donc situer ce secteur dans un cadre plus ample. Je signale encore un dernier élément souligné par MM. Onken et Danioth. C'est le caractère «extra message EEE>> que le Conseil fédéral a voulu donner à ce message. M. Onken a déjà expliqué la raison fondamentale à la base de cette séparation, de cette dichotomie entre les deux messages: le Conseil fédé- ral entend participer de toute manière à part entière à ces pro- grammes, même si, par malheur, au mois de décembre, l'Es- pace économique européen n'était pas accepté par le peuple. Cette participation est tellement vitale pour notre pays que nous devrons tout faire pour participer directement à tous ces programmes, même en cas de décision négative. J'ajoute ce- pendant que cette participation devra être traitée encore une fois et nous n'aurons aucune garantie de pouvoir l'obtenir le cas échéant. Le Conseil fédéral demande par conséquent au Parlement de voter les crédits nécessaires qui seront votés même en cas de refus de l'Espace économique européen. Je remercie la commission pour l'accueil favorable qu'elle ré- serve à ce message et je répète ce que tous les intervenants ont dit, il s'agit d'un message capital pour le futur de l'ensemble de notre politique de la recherche qui se doit, elle aussi, de s'ouvrir de plus en plus vers nos espaces de dialogue naturels.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1-4 Titre et préambule, art. 1-4
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
34 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
92.052
EWR-Abkommen Accord sur l'EEE
Differenzen - Divergences
Siehe Seite 883 hiervor - Voir page 883 ci-devant Beschluss des Nationalrates vom 30. September 1992 Décision du Conseil national du 30 septembre 1992
Art. 20 Abs. 4 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Art. 20 al. 4
Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Rhinow, Berichterstatter: «Die Nacht ist ohne Ende.» Dies ha- ben wir gestern abend im Bus bei der Heimreise von unserem Ausflug gesungen. Und es macht den Anschein, als ob die Frage des Vorranges des Völkerrechts zu einer «Geschichte ohne Ende» zu werden droht.
Der Nationalrat hat gestern mit 91 zu 80 Stimmen beschlos- sen, Artikel 20 Absatz 4 zu streichen. Es steht mir nicht an, die Diskussion im anderen Rat zu qualifizieren. Nachdem aber un- sere Präsidentin am Schluss der letzten Debatte hier im Rat
festgestellt hat: «We are still confused, but on a higher level» und nachdem dieser Satz unserer Präsidentin im Nationalrat genüsslich zitiert worden ist, darf ich doch bezüglich des an- deren Rates feststellen: «The confusion was perfect, and on the highest level.»
Ihre Kommission hat trotzdem - oder erst recht - mit 11 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen beschlossen, Ihnen zu beantra- gen, dem Nationalrat zu folgen und Absatz 4 zu streichen. Das Motiv, das uns zu diesem Antrag führte, war nicht ein Mei- nungsumschwung unserer Kommission in der Sache. Es war die Ueberzeugung, dass jedes weitere Verfahren, jede weitere Verlängerung des Verfahrens nur noch mehr Verwirrung aus- lösen würden. Wir halten deshalb fest, dass wir die Auffassung des Bundesrates, wie er sie in seiner Botschaft (92.052, Bd. 1) geäussert hat, nach wie vor einhellig unterstützen. Ich ver- weise Sie insbesondere noch einmal auf die Zusammenfas- sung auf Seite 93 der deutschsprachigen Ausgabe.
Wir halten fest, dass die Streichung nicht die Bedeutung ha- ben soll und kann, den Vorrang des EWR-Rechts einzuschrän- ken oder zu relativieren; namentlich gilt dieser auch im Be- reich des nachträglichen Referendums. Ich erinnere Sie daran, dass dieser Fall Auslöser für diese ausdrückliche Ver- ankerung des Vorranges war. Wir wollen also mit der Strei- chung - ich sage das im Hinblick auf das gestrige Votum von Herrn Nationalrat Thür - nicht der Auslegung durch die rechts- anwendenden Instanzen Tür und Tor öffnen.
Es wäre auch völlig verfehlt anzunehmen, dass diese Strei- chung aus Angst vor dem Volk erfolge, oder darin sogar eine abstimmungstaktische Uebung zu erblicken. Wir streuen dem Volk damit nicht Sand in die Augen; denn wir halten hier am Vorrang klar fest. Ich erinnere mich an einen weisen Satz, den ich im ersten Generalstabskurs gelernt habe und den ich mir zur Leitschnur gemacht habe: «Jedes Wort eine Fehlerquelle.» Getreu diesem Motto, das ich Ihnen in aller Bescheidenheit auch zur Beachtung empfehle, und nach den Erfahrungen der bisherigen Diskussionen breche ich meine Stellungnahme hier abrupt ab und bitte Sie, im Interesse der Sache dem An- trag der Kommission zuzustimmen.
Bundesrat Koller: Es entspricht meinem Weltbild, dass grosse Dinge oft durch die Vorsehung Gottes und durch die Verwirrung der Menschen zustande kommen.
Im Hinblick auf alles, was ich im Zusammenhang mit dem EWR seit Beginn der Verhandlungen bereits erlebt habe und bis zum kommenden 6. Dezember sicher noch erleben werde, bin ich auch versucht zu zitieren, und zwar das schöne Wort: «Providentia Dei et confusione hominum Confoederatio helve- tica regitur.» (Heiterkeit)
Die kontroverse Frage des Vorranges des EWR-Rechtes - vor allem gegenüber jüngerem nationalem Recht - ist leider ge- stern im Nationalrat voll in den Strudel der Abstimmungstaktik geraten. Ich habe daher Verständnis, dass sich Ihr Rat im Sinne einer Politik der Schadenminderung dem Streichungs- antrag anschliesst. Ich bedaure dies zwar, aber ich hoffe sehr, dass wenigstens Ihr «letzter Wille», wie ihn jetzt Ihr Kommis- sionspräsident verkündet hat, seine Wirkung nicht verfehlt.
Angenommen - Adopté
An den Nationalrat - Au Conseil national
Präsidentin: Da Herr Bundesrat Stich noch im Nationalrat en- gagiert ist, können wir die beiden letzten Geschäfte auf der Ta- gesordnung leider heute nicht behandeln.
Eine grosse Bitte an Sie: Wir haben nächste Woche noch eine Reihe von teilweise recht gewichtigen Differenzen zu bereini- gen. Leider ist es nun ein bisschen so wie im Militär: warten und rennen. Wir werden uns nächste Woche Mühe geben müssen, sehr flexibel zu bleiben. Ich danke Ihnen für Ihr Ver- ständnis für diese Sondersituation.
Schluss der Sitzung um 09.30 Uhr La séance est levée à 09 h 30
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Accord sur l'EEE
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1992
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Anno
Band
V
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
08
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.052
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 01.10.1992 - 08:00
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Data
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941-941
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