Conférence internationale du Travail. 78e session
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E 2 décembre 1992
Il n'y a que la Société cynologique suisse qui a affirmé que cette interdiction était disproportionnée, exagérée et qu'elle ne devait dès lors pas être retenue d'une manière absolue par la Suisse. La Société cynologique suisse, à l'appui de son re- fus, faisait remarquer que l'intervention est opérée sur des chiots de deux ou trois jours de vie, à un moment où leur sys- tème nerveux n'est pas encore totalement développé et où l'animal ressent moins la douleur que par la suite. A l'argu- ment que la coupe de la queue ne cause presque pas de dou- leur, on peut opposer cependant qu'il s'agit, qu'on le veuille ou non, d'une intervention qui n'est faite que pour des raisons esthétiques et qui prive l'animal d'un moyen de communica- tion. D'une manière générale, la tendance de la protection des animaux en Europe est de limiter les interventions chirurgica- les également sur les animaux de rente. On a indiqué, dans les milieux vétérinaires suisses, Monsieur Rhyner, que les argu- ments que citait notamment la Société cynologique, selon quoi en réalité la santé des chiens se trouverait compromise ou plus difficile sans l'ablation de la queue, que toute une série de raisons plus fondamentales que les seules raisons esthéti- ques, en réalité ne résistaient pas à l'examen et que cette prati- que était en substance et pour l'essentiel quasi exclusivement faite au nom de raisons esthétiques. C'est cet élément qui a enlevé la décision. L'unanimité des milieux consultés a donc conduit l'autorité à ne pas suivre les recommandations de la Société cynologique suisse et, dès lors, le Conseil fédéral n'entend pas faire usage de la clause d'exception prévue dans cette convention de 1987.
Ce sont ces raisons fondamentales qui nous conduisent à vous suggérer d'accepter cette convention dans tous ses élé- ments et dans toute son articulation.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
37 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
92.045
Internationale Arbeitskonferenz. 78. Tagung Conférence internationale du Travail. 78e session
Botschaft und Beschlussentwurf vom 29. April 1992 (BBI III 741) Message et projet d'arrêté du 29 avril 1992 (FF III 737)
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Seiler Bernhard, Berichterstatter: Das vorliegende Ueberein- kommen hat zum Ziel, die Arbeitsbedingungen, die Ausbil- dung und die beruflichen Perspektiven im Gastgewerbe zu verbessern. Es ist noch nicht in Kraft getreten. Als bisher einzi- ges europäisches Land hat Finnland seine Ratifizierungsab- sicht geäussert. Von seiten der EG-Länder sind noch keine Ra- tifizierungsabsichten geäussert worden. Es darf aber an- genommen werden, dass unsere Nachbarn diesem Ueber- einkommen Nr. 172 früher oder später ebenfalls beitreten werden.
Als Uebereinkommen hat es programmatischen Charakter. Der ratifizierende Staat hat damit grossen Handlungsspiel- raum für die Anwendung auf nationaler Ebene, sei dies durch die Gesetzgebung oder - wie primär bei uns in der Schweiz - durch sozialpartnerschaftliche Regelungen. Deshalb sieht das Uebereinkommen auch keine detaillierten Bestimmungen vor. Es gewährt den betroffenen Arbeitnehmern einen An- spruch auf angemessene Normalarbeitszeit, angemessene tägliche und wöchentliche Mindestruhezeit, einen entspre- chenden Ausgleich in Form von Freizeit oder Lohn für Arbeit an Feiertagen, einen in regelmässigen Abständen ausbezahl- ten Grundlohn, welcher vom Trinkgeld unabhängig ist.
Schliesslich lässt das Uebereinkommen auch die Möglichkeit offen, einerseits gewisse Kategorien von Betrieben oder Ar- beitnehmern vom Geltungsbereich auszuschliessen und an- dererseits den Geltungsbereich auf verwandte Betriebe, die Dienstleistungen für den Fremdenverkehr erbringen, auszu- dehnen. Vor allem diese beiden Möglichkeiten erleichtern eine flexible Anwendung dieses Uebereinkommens.
Analysiert man die Bestimmungen im Lichte unserer schwei- zerischen Gesetzgebung, dann stellt man fest, dass unser po- sitiv rechtliches System unter Einschluss der Praxis auf dem Gebiet der Gesamtarbeitsverträge den Anforderungen dieses Uebereinkommens genügt In der Kommission ist deshalb mit Recht die Frage gestellt worden, wie sinnvoll es sei, ein Ab- kommen zu unterzeichnen, dessen Forderungen bei uns be- reits durch entsprechende Gesetze und Gesamtarbeitsver- träge erfüllt sind.
Die Kommission liess sich schliesslich von folgenden Argu- menten überzeugen: Die Schweiz ist Gründungsmitglied der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Heute gehören ihr übrigens 153 Staaten an. Wir Schweizer haben seit der Grün- dung die Praxis verfolgt, immer dann, wenn Uebereinkommen beschlossen worden sind, deren Voraussetzungen wir erfül- len, rasch zu ratifizieren. In jenen Fällen, in denen wir die Vor- aussetzungen noch nicht erfüllt haben, ist die Ratifikation erst nach den entsprechenden Anpassungen vorgeschlagen wor- den. Im vorliegenden Fall ist keine gesetzliche Aenderung oder Anpassung notwendig; es werden sich für uns auch keine speziellen Probleme stellen.
Das wichtigste Argument aber, warum wir Schweizer dieses Abkommen ratifizieren sollten, ist, dass wir es aus Solidarität mittragen sollten. Dabei denken wir an die grosse Zahl von Ausländern, die bei uns in der Gastronomie angestellt sind. Schon sehr früh verbreitete sich der gute Ruf unserer Hotelle- rie in der ganzen Welt. Das ist Grund genug, uns auch dafür
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Zolltarifarische Massnahmen 1992/1
einzusetzen, dass die Gastronomie weltweit eine menschen- würdige Berufsgattung bleibt. Als bekanntes Tourismusland mit Hotelfachschulen, an denen auch viele Ausländer ausge- bildet werden, dürfen wir ruhig einmal bei den ersten sein, die eine Ratifizierung vollziehen, und damit für andere ein deutli- ches Zeichen setzen.
Die einstimmige Kommission empfiehlt Ihnen, auf den Entwurf zum Bundesbeschluss betreffend das Uebereinkommen (Nr. 172) über die Arbeitsbedingungen in Hotels, Gaststätten und ähnlichen Betrieben einzutreten und ihm zuzustimmen.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes Dagegen
An den Nationalrat - Au Conseil national
92.061
Zolltarifarische Massnahmen 1992/I Tarif des douanes. Mesures 1992/1
Bericht und Beschlussentwurf vom 19. August 1992 (BBI V 1110) Rapport et projet d'arrêté du 19 août 1992 (FF V 1056) Beschluss des Nationalrates vom 30. November 1992 Décision du Conseil national du 30 novembre 1992
Herr Cavelty unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
Gemäss Artikel 9 Absatz 1 des Zolltarifgesetzes vom 9. Okto- ber 1986 und Artikel 1 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom 13. Dezember 1974 über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnis- sen von Landwirtschaftsprodukten muss der Bundesrat halb- jährlich über die Zollmassnahmen berichten, die er in Aus- übung der in den vorerwähnten Erlassen enthaltenen Befug- nisse getroffen hat. Die Bundesversammlung entscheidet über das weitere Inkraftbleiben der Massnahmen.
Der vorliegende Bericht bezieht sich auf folgende Mass- nahmen:
Massnahmen gestützt auf das Zolltarifgesetz
Der Bundesrat beschloss am 18. Juni 1992, die sich aus dem Freihandelsabkommen zwischen den Efta-Ländern und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR) sowie dem Briefwechsel zwischen der Schweiz und der CSFR betreffend die bilaterale Vereinbarung über den Handel mit landwirtschaftlichen Gütern ergebenden Zollan- sätze vom 1. Juli 1992 an vorläufig anzuwenden. Dem Vertrag selber haben die eidgenössischen Räte schon anlässlich der Herbstsession 1992 zugestimmt.
39 Stimmen 1 Stimme
Massnahmen gestützt auf das Bundesgesetz über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten Bis anhin wurde Paniermehl bei der Ausfuhr je nach Aufma- chung infolge der Anwendung verschiedener Standardrezep- turen unterschiedlich belastet. Paniermehl in Detail-Aufma- chung unterlag infolge seiner Einreihung im Gebrauchszollta- rif 1986 in einer Residualposition einer etwa 40 Prozent zu niedrigen Einfuhrbelastung im Vergleich zu der korrekten Be- lastung von Paniermehl in Engros-Aufmachung. Diese Tatsa- che widerspricht dem Sinn und Zweck des Gesetzes, wonach in verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten das Rohstoffhandi- cap auszugleichen ist, und führte zudem zu Marktstörungen. Der Bundesrat beschloss deshalb am 13. Mai 1992, Panier- mehl ohne Rücksicht auf dessen Aufmachung ab 1. Juli 1992 der gleichen Importbelastung zu unterstellen.
M. Cavelty présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Selon l'article 9 premier alinéa de la loi du 9 octobre 1986 sur le tarif des douanes et l'article premier 3e alinéa de la loi fédé- rale du 13 décembre 1974 sur l'importation et l'exportation de produits agricoles transformés, le Conseil fédéral est tenu de présenter chaque semestre un rapport sur les mesures prises en exécution des compétences prévues dans les lois susmen- tionnées. L'Assemblée fédérale décide du maintien de ces mesures.
Mesures fondées sur la loi sur le tarif des douanes
Le 18 juin 1992, le Conseil fédéral a décidé de mettre provisoi- rement en vigueur, dès le 1er juillet 1992, les taux des droits de douane résultant de l'Accord de libre-échange entre les pays de l'AELE et la République fédérative tchèque et slovaque (RFTS) et de l'échange de lettres entre la Suisse et la RFTS concernant l'arrangement bilatéral sur le commerce des pro- duits agricoles. L'accord lui-même a déjà été approuvé par les Chambres fédérales au cours de la session d'automne 1992. Mesures fondées sur la loi fédérale sur l'importation et l'expor- tation de produits agricoles transformés
L'importation de la chapelure était soumise auparavant à des charges différentes selon le conditionnement. Suite au classe- ment de la chapelure conditionnée pour la vente au détail dans le tarif d'usage 1986 sous une position résiduelle, la charge à l'importation était environ de 40 pour cent trop basse par rapport à celle correcte pour la chapelure en gros. Cet état de fait va à l'encontre du sens et du but de la loi citée en exer- gue, laquelle vise la compensation du handicap pour les ma- tières agricoles de base incorporées dans les produits agrico- les transformés, et causait de plus des dérangements du mar- ché. Le 13 mai 1992, le Conseil fédéral a décidé d'uniformiser, dès le 1er juillet 1992, la charge d'importation pour la chape- lure, sans égard à son conditionnement.
Antrag der Kommission
Die einstimmige Kommission beantragt Ihnen, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss über die Genehmi- gung von zolltarifarischen Massnahmen zuzustimmen.
Proposition de la commission
La commission à l'unanimité vous propose d'entrer en matière et d'approuver l'arrêté fédéral portant approbation de mesu- res touchant le tarif des douanes.
Cavelty, Berichterstatter: Es ist alles im schriftlichen Bericht enthalten.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
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Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
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Dans
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Jahr
1992
Année
Anno
Band
VI
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
03
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.045
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.12.1992 - 08:00
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Data
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1116-1117
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