Initiative parlementaire. Propriété locative
450
E 10 juin 1993
Art. 331e Proposition de la commission Al. 1
.... d'un montant pour la propriété ...
Al. 2
Les assurés peuvent obtenir, jusqu'à l'âge de 50 ans, un mon- tant jusqu'à concurrence de leur prestation de libre passage. Les assurés âgés de plus de 50 ans peuvent obtenir au maxi- mum la prestation de libre passage à laquelle ils avaient droit à l'âge de 50 ans ou la moitié de la prestation de libre passage à laquelle ils ont droit au moment du versement Al. 3
L'assuré peut également faire valoir le droit au versement de ce montant pour acquérir des parts d'une coopérative de construction et d'habitation ou des formes similaires de parti- cipation des locataires s'il utilise personnellement le logement cofinancé de la sorte.
Al. 4 Majorité
.... de prévoyance respectives. (Biffer le reste de l'alinéa) Minorité
(Schiesser, Beerli, Coutau, Huber, Onken, Roth)
.... de prévoyance respectives. Afin d'éviter les conséquences d'une éventuelle réduction des prestations en cas de décès et d'invalidité, l'institution de prévoyance offre elle-même une as- surance complémentaire ou fait office d'intermédiaire pour la conclusion d'une assurance complémentaire.
Al. 5
.... ou s'il est refusé, l'assuré peut en appeler au tribunal. Al. 5bis, 5ter, 6
Adhérer à la décision du Conseil national
Abs. 1-3, 5, 5bis, 5ter, 6 - Al. 1-3, 5, 5bis, 5ter, 6 Angenommen - Adopté
Abs. 4 - Al. 4 Angenommen gemäss Antrag der Minderheit Adopté selon la proposition de la minorité
Art. 342 Abs. 1 Bst. a, Ziff. III
Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Art. 342 al. 1 let. a, ch. III
Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes Dagegen
28 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
Präsident: Ich darf Sie für die kleine Unruhe im Saal um Ver- ständnis bitten. Sie haben gesehen, dass wir mit altbewährten Methoden arbeiten müssen, um das Protokoll aufzunehmen. Ich mache Sie jetzt schon darauf aufmerksam, dass es viel- leicht etwas länger dauern wird, bis Sie vom Dienst für das Amtliche Bulletin die Abzüge Ihrer Voten erhalten werden. Ein Gewitter kann auch in unserer heutigen hochtechnisierten Welt noch Schaden anrichten; das ist doch eigentlich tröstlich.
89.235
Parlamentarische Initiative (Kündig) Neukonzeption der Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge Initiative parlementaire (Kündig) Accès à la propriété locative et fonds de la prévoyance professionnelle
Siehe Jahrgang 1990, Seite 113 - Voir année 1990, page 113
Herr Huber unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
Am 25. Januar 1990 lag die Initiative der beauftragten stände- rätlichen Kommission für soziale Sicherheit zur Vorprüfung vor. Die Kommission beantragte dem Rat einstimmig, der In- itiative Folge zu geben. Der Rat beschloss am 12. März 1990 mit 34 Stimmen einstimmig, der Initiative Folge zu geben. Par- allel dazu beschloss der Nationalrat am 23. März 1990 einer gleichlautenden Initiative Spoerry (89.232n) Folge zu geben. Die Kommission des Ständerates entschied an einer Sitzung am 19. März 1990, der Bundesrat sei - in Anbetracht der fort- geschrittenen Arbeiten der Verwaltung zu diesem Thema - zu beauftragen, «eine Vorlage im Sinne der parlamentarischen Initiative auszuarbeiten». Die nationalrätliche Kommission schloss sich in der Folge dieser Vorgehensweise an.
Mit der Botschaft über die Wohneigentumsförderung mit den Mitteln der beruflichen Vorsorge (92.066n) ist der Bundesrat dieser Aufforderung nachgekommen. Den Forderungen der parlamentarischen Initiative Kündig wurde darin weitgehend Rechnung getragen.
Gemäss GVG Artikel 21quinquies Absatz 2 hat der Rat über die Abschreibung einer parlamentarischen Initiative zu befin- den, wenn er ihr bereits Folge gegeben hat. Die Kommission beantragt, die Initiative abzuschreiben, da ihre Anliegen in der bundesrätlichen Vorlage berücksichtigt wurden. Der Initiant ist mit der Abschreibung der Initiative einverstanden.
M. Huber présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
La commission chargée de l'examen de cette initiative l'avait examinée le 25 janvier 1990 et avait recommandé à l'unani- mité au conseil d'y donner suite, ce qu'il fit le 12 mars 1990, par 34 voix à l'unanimité. A la même époque, soit le 23 mars 1990, le Conseil national avait décidé de donner suite à une ini- tiative Spoerry (89.232n) identique.
Le 19 mars 1990, la commission du Conseil des Etats décidait, vu l'état d'avancement des travaux de l'administration à ce su- jet, de charger le Conseil fédéral de présenter un projet sur la question, décision à laquelle la commission du Conseil natio- nal se joignit par la suite.
Le Conseil fédéral a, dans son Message concernant l'encoura- gement à la propriété du logement au moyen de la prévoyance professionnelle (92.066n), largement tenu compte des exigen- ces formulées par l'auteur de l'initiative.
Conformément à l'article 21quinquies alinéa 2 LREC, «il ap- partient (dans une phase ultérieure) au conseil de se pronon- cer sur le classement de l'objet». Notre commission propose donc que soit classée la présente initiative puisque le Conseil fédéral a tenu compte des desiderata de l'auteur dans le projet d'acte législatif qu'il a remis aux Chambres. Ledit auteur est d'accord avec notre proposition.
S
451
Tabak- und Alkoholprobleme. Volksinitiativen
Antrag der Kommission Abschreiben der Initiative Proposition de la commission Classer l'initiative
Schüle, Berichterstatter: Die Kommission für soziale Sicher- heit und Gesundheit hat dieses Geschäft am Rande der Bera- tung des vorherigen Geschäftes behandelt. Der Bundesrat ist der Aufforderung der parlamentarische Initiative nachgekom- men. Er hat ihr in der jetzt behandelten Botschaft Rechnung getragen. Gemäss Geschäftsverkehrsgesetz Artikel 21quin- quies hat der Rat über die Abschreibung einer parlamentari- schen Initiative zu befinden, wenn er ihr bereits Folge gegeben hat. Die Kommission hat Ihnen schriftlich Bericht erstattet und beantragt, die Initiative abzuschreiben, da ihre Anliegen in der bundesrätlichen Vorlage berücksichtigt wurden. Der Initiant ist mit der Abschreibung der Initiative einverstanden.
Abgeschrieben - Classé
92.031
Verminderung der Tabak- und Alkoholprobleme. Volksinitiativen Prévention des problèmes liés au tabac et à l'alcool. Initiatives populaires
Differenzen - Divergences
Siehe Seite 19 hiervor - Voir page 19 ci-devant Beschluss des Nationalrates vom 2. Juni 1993 Décision du Conseil national du 2 juin 1993
A. Bundesbeschluss über die Volksinitiative «zur Vermin- derung der Alkoholprobleme» A. Arrêté fédéral concernant l'initiative populaire «pour la prévention des problèmes liés à l'alcool»
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
B. Bundesbeschluss über die Volksinitiative «zur Vermin- derung der Tabakprobleme» B. Arrêté fédéral concernant l'initiative populaire «pour la prévention des problèmes liés au tabac»
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Huber, Berichterstatter: Man kann über diesen Punkt der Trak- tandenliste den Titel schreiben: «Meister, die Arbeit ist getan, wir müssen sie sofort wieder reparieren.» In der Tat sind wir hier der Bundeskanzlei gutmütig gefolgt, die uns die entspre- chenden Unterlagen zum Entscheid vorgelegt hat, in denen
sie sowohl die Initiative «zur Verminderung der Alkoholpro- bleme» wie auch jene «zur Verminderung der Tabakpro- bleme» in einem Erlass zusammengefügt hat.
Nach Abschluss der Beratungen hat die Bundeskanzlei noch einmal ein Auge auf die Vorlage geworfen und herausgefun- den, dass ganz zu Beginn im Prinzip ein konstruktiver oder ein destruktiver Fehler - je nachdem - passiert ist. Man muss da- von ausgehen, dass es sich um zwei getrennte Volksinitiativen handelt, die je für sich die verfassungsmässig verlangten Un- terschriftenzahlen erreicht haben. Die Volksinitiative «zur Ver- minderung der Tabakprobleme» erzielte 115 210 gültige Un- terschriften, die Volksinitiative «zur Verminderung der Alkohol- probleme» dagegen nur 110 648 gültige Unterschriften.
Nun kommt Artikel 121 Absatz 3 der Bundesverfassung ins Spiel. Die Trennung der Volksinitiativen ist auch geboten, da- mit der Grundsatz der Einheit der Materie eingehalten werden kann: «Wenn auf dem Wege der Volksanregung mehrere ver- schiedene Materien zur Revision oder zur Aufnahme in die Bundesverfassung vorgeschlagen werden, so hat jede dersel- ben den Gegenstand eines besonderen Initiativbegehrens zu bilden.» Der Grundsatz der Einheit der Materie schützt die kor- rekte Bildung des Volkswillens in der Volksabstimmung. Die Stimmberechtigten sollen nicht gezwungen werden, mit einer einzigen Stimme Anliegen ohne inneren Sachzusammen- hang zuzustimmen.
Nun ist es auch so, dass der Bundesrat als Vollzugsbehörde nicht befugt ist, einen von den eidgenössischen Räten gefass- ten Bundesbeschluss über die Volksabstimmung aufzuteilen. Würden mithin die eidgenössischen Räte die beiden Volksin- itiativen in einem einzigen Bundesbeschluss verabschieden, so würde in der Volksabstimmung das Gebot der Einheit der Materie verletzt, oder das Abstimmungsergebnis könnte nicht zuverlässig die freie und unverfälschte Willenskundgebung der Stimmberechtigten wiedergeben. Das ist auch die Forde- rung der konstanten und unbestrittenen Praxis von Bundesge- richt und Bundesrat.
In den seltenen Fällen, in denen der Bundesrat dem Parlament aus Effizienzgründen, inhaltlich durchaus korrekt, zu jeweils mehreren Volksinitiativen eine einzige Botschaft vorlegte - ich erwähne als Beispiele die Kleeblatt-, die Moratoriums-, die Ausstiegs- und die Landwirtschafts-Initiativen -, wurde für jede Volksinitiative zutreffend ein eigener Bundesbeschluss vorge- legt. Das war der Bundeskanzlei zum Zeitpunkt der Behand- lung im Ständerat noch nicht klar; sie ist nicht auf diesen Tat- bestand gestossen.
Dann ist Zeit ins Land gegangen, und der Nationalrat hat sich mit diesem Geschäft befasst. Dann hat die Bundeskanzlei den Nationalrat auf die Trennung der beiden Beschlüsse aufmerk- sam gemacht, und dieser hat sie daher auch vorgenommen. Es liegt Ihnen jetzt eine Fahne vor, die diesem Tatbestand Rechnung trägt.
Ihre Kommission hat die Situation überprüft und ist zum Schluss gekommen, der vom Nationalrat beschlossenen Trennung in zwei Vorlagen zuzustimmen.
Ich empfehle Ihnen namens der einstimmigen Kommission, Ihrerseits in diesem Sinne zu entscheiden.
Angenommen - Adopté
Schluss der Sitzung um 10.15 Uhr La séance est levée à 10 h 15
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Parlamentarische Initiative (Kündig) Neukonzeption der Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge
Initiative parlementaire (Kündig) Accès a la propriété locative et fonds de la prévoyance professionnelle
In
Dans
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
In
Jahr
1993
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
08
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.235
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 10.06.1993 - 08:00
Date
Data
Seite
450-451
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Pagina
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20 023 055
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