Motion Weder Hansjürg
1896
N
7 octobre 1994
beiten sind u. a. die einzelnen in der Motion aufgeworfenen Fragen und Detailregelungen. Da der Bundesrat den Ergeb- nissen der Arbeitsgruppe sowie den Anträgen des EVD nicht vorgreifen will, beantragt er, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.
Rapport écrit du Conseil fédéral du 7 septembre 1994
Le Département fédéral de l'économie publique révise actuel- lement l'ordonnance sur le droit de bail. Le groupe de travail chargé de ce mandat est composé de représentants des bail- leurs et des locataires.
La révision vise à simplifier l'application du droit de bail. Les travaux de révision portent notamment sur les questions sou- levées par le motionnaire. Dans ces conditions, il peut être pro- posé d'accepter la motion sous la forme du postulat.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.
Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en pos- tulat.
Überwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
94.3244
Motion Jaggi Paul Landwirtschaftsgesetz. Änderung von Artikel 31a Absatz 3 Loi sur l'agriculture. Modification de l'article 31a alinéa 3
Wortlaut der Motion vom 15. Juni 1994 Der Bundesrat wird eingeladen, Artikel 31a Absatz 3 Buchsta- be b des Landwirtschaftsgesetzes wie folgt zu ändern: b. legt für die Beitragsberechtigung eine Grenze bezüglich des Einkommens fest.
Texte de la motion du 15 juin 1994 Le Conseil fédéral est chargé de modifier l'article 31a alinéa 3 lettre b, de la loi sur l'agriculture dans les termes qui suivent: b. fixe, pour le droit à la contribution, une limite de revenu.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bircher Peter, Bühler Si- meon, Bürgi, Daepp, David, Deiss, Dormann, Gobet, Grossen- bacher, Iten Joseph, Leu Josef, Raggenbass, Rutishauser, Schnider, Stamm Judith, Wittenwiler (16)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die geltende Regelung hat verschiedene Nachteile, welche es zu eliminieren gilt, und zwar aus folgenden Gründen: 1. Die geltende Einkommensgrenze stellt auf das landwirt- schaftliche Einkommen ab. Bewirtschafter, welche weit über- durchschnittliche Einkommen aus nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten ausweisen, erhalten daher trotzdem Direktzahlun- gen. Angesichts der Finanzlage des Bundes ist es fragwürdig, Bewirtschaftern, welche unter Umständen steuerbare Einkom- men aus nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeiten von weit über 100 000 Franken ausweisen, noch ergänzende Direktzahlun- gen auszubezahlen.
Bewirtschafter, welche voll in der Landwirtschaft tätig sind, werden unter Umständen von den Direktzahlungen ausge- schlossen, obwohl ihr Gesamteinkommen im Vergleich zu ei- nem Zu- oder Nebenerwerbslandwirt tiefer ist. Eine Gleichbe- handlung bezüglich der Einkommenssituation drängt sich auch aus diesem Blickwinkel auf.
Bei anderen wichtigen Direktzahlungsarten (Bewirtschaf- tungsbeiträge und Kostenbeiträge) sind die Einkommens- grenzen vereinheitlicht und beziehen sich auf das Gesamtein- kommen. Eine analoge Lösung würde daher auch eine admi- nistrative Vereinfachung bewirken, da nicht zwei verschiedene Grenzen ermittelt werden müssten. Darüber hinaus ist nach Angaben der zuständigen Vollzugsbehörden die Abgrenzung des landwirtschaftlichen Einkommens vor allem auf Verede- lungsbetrieben schwierig und führt zu Unzulänglichkeiten.
Eine solche Vereinheitlichung würde auch die Unsicherheit bei den Landwirten reduzieren. Es ist nämlich nicht nachvoll- ziehbar, warum bei Kosten- und Bewirtschaftungsbeiträgen das gesamte Einkommen massgebend ist und bei den ergän- zenden Direktzahlungen lediglich das landwirtschaftliche Ein- kommen. Die Grenzen für die Einkommen sind nämlich in al- len Fällen gleich motiviert.
Die Öffentlichkeit dürfte angesichts des desolaten Zustan- des der Bundesfinanzen kein Verständnis für ergänzende Di- rektzahlungen an Bewirtschafter haben, welche eine weit überdurchschnittliche Einkommenssituation haben.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 7. September 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 7 septembre 1994 Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3242
Motion Weder Hansjürg Verbot von Kampfhunden Chiens de combat. Interdiction
Wortlaut der Motion vom 15. Juni 1994
Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament Antrag für ein Zuchtverbot von aggressiven Hunden verbunden mit einem Importverbot für derartige Tiere vorzulegen. Sodann sollen im Tierschutzgesetz härtere Strafen für Leute, welche Hunde mit tierquälerischen Methoden scharfmachen, vorgesehen werden.
Texte de la motion du 15 juin 1994
Le Conseil fédéral est chargé de soumettre au Parlement un projet de dispositions visant à interdire l'élevage de chiens agressifs ainsi que l'importation de ce genre d'animaux. De plus, la loi sur la protection des animaux doit prévoir des sanc- tions plus sévères pour les personnes qui dressent des chiens à l'agressivité en utilisant des méthodes cruelles envers les animaux.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Bäumlin, Bischof, Büh- ler Simeon, Bühlmann, Bundi, Carobbio, Danuser, Diener, Dünki, Fankhauser, von Felten, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gross Andreas, Hafner Rudolf, Hämmerle, Hollenstein, Hub- acher, Jaeger, Keller Rudolf, Ledergerber, Maeder, Marti Wer- ner, Meier Hans, Meier Samuel, Misteli, Ostermann, Raggen- bass, Schmid Peter, Seiler Rolf, Sieber, Stalder, Steffen, Strahm Rudolf, Wiederkehr, Zbinden, Züger, Zwygart (40)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Abgerichtete Kampfhunde sind so gefährlich wie Waffen. Den- noch gibt es in der Schweiz immer mehr davon. Durch ge- zielte, tierquälerische Fehllenkung der Zucht schaffen Züchter und Halter ein beträchtliches Gefahrenpotential, das sowohl tierschützerische wie soziale Relevanz besitzt Eine gestei- gerte, unberechenbare Aggressivität bei Hunden ist nämlich
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Jäggi Paul Landwirtschaftsgesetz. Änderung von Artikel 31a Absatz 3 Motion Jaggi Paul Loi sur l'agriculture. Modification de l'article 31a alinéa 3
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1994
Année
Anno
Band
III
Volume
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Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3244
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 07.10.1994 - 08:00
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Data
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1896-1896
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20 024 561
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