Bundesfinanzen 1995
2005
holz, Nebiker, Ostermann, Perey, Pidoux, Pini, Poncet, Rech- steiner, Reimann Maximilian, Robert, Rohrbasser, Ruf, Rutis- hauser, Rychen, Savary, Scherrer Werner, Schmid Peter, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schnider, Segmüller, Spiel- mann, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Steinemann, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Thür, Tschäppät Alexan- der, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Wyss William, Zbinden, Ziegler Jean, Zisya- dis, Zwahlen, Zwygart (110)
Präsidentin, stimmt nicht - Présidente, ne vote pas: Haller (1)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
Entwurf 94.093 - Entwurf 94.093
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal
Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Aregger, Baumann Ruedi, Baumberger, Bäumlin, Bé- guelin, Berger, Bezzola, Binder, Bircher Peter, Bischof, Blatter, Borer Roland, Bühler Simeon, Bührer Gerold, Caccia, Campo- novo, Cavadini Adriano, Columberg, Comby, Danuser, Dar- bellay, Deiss, Dettling, Dormann, Ducret, Dünki, Eggenberger, Eggly, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von Felten, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fritschi Oscar, Früh, Gobet, Goll, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Hafner Ursula, Hari, Hess Otto, Hess Peter, Hollenstein, Hubacher, Iten Joseph, Jaggi Paul, Keller Rudolf, Kern, Kühne, Leemann, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuenberger Ernst, Loeb François, Mamie, Marti Werner, Mauch Rolf, Maurer, Meier Hans, Misteli, Müller, Nar- bel, Neuenschwander, Oehler, Perey, Philipona, Raggen- bass, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Sandoz, Schenk, Scher- rer Jürg, Scheurer Rémy, Schmied Walter, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Sieber, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steiger Hans, Theubet, Wanner, Weder Hansjürg, Wit- tenwiler, Wyss William, Züger, Zwahlen (97)
Abwesend sind - Sont absents:
Allenspach, Aubry, Bar, Blocher, Bodenmann, Bonny, Borel François, Borradori, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Chri- stiane, Bugnon, Bühlmann, Bundi, Bürgi, Carobbio, Caspar- Hutter, Chevallaz, Cincera, Cornaz, Couchepin, de Dardel, Da- vid, Diener, Dreher, Duvoisin, Engler, Fischer-Sursee, Frey Claude, Frey Walter, Friderici Charles, Giezendanner, Giger, Gonseth, Graber, Gysin, Haering Binder, Hafner Rudolf, Häm- merle, Heberlein, Hegetschweiler, Herczog, Hildbrand, Jae- ger, Jeanprêtre, Jenni Peter, Jöri, Keller Anton, Ledergerber, Leuba, Leuenberger Moritz, Maeder, Maitre, Maspoli, Matthey, Mauch Ursula, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Moser, Mühlemann, Nabholz, Nebiker, Ostermann, Pidoux, Pini, Pon- cet, Rechsteiner, Reimann Maximilian, Robert, Rohrbasser, Ruf, Rychen, Savary, Scherrer Werner, Schmid Peter, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schnider, Segmüller, Spielmann, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Steinemann, Steiner Rudolf,
Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Thür, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis, Zwygart (102)
Präsidentin, stimmt nicht - Présidente, ne vote pas: Haller (1)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
Sammeltitel - Titre collectif
Bundesfinanzen 1995 Finances fédérales 1995
Ordnungsantrag Dreher 1. Detailberatung in Kategorie III 2. Keine Sperrfrist für Einzelanträge
Motion d'ordre Dreher
Discussion par articles en catégorie Ill
Pas de délai de dépôt pour les propositions individuelles
94.074
Voranschlag der Eidgenossenschaft 1995 Budget de la Confédération 1995
Bericht, Botschaft und Beschlussentwürfe vom 3. Oktober 1994 Rapport, message et projets d'arrêté du 3 octobre 1994
Bezug bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, 3000 Bern S'obtiennent auprès de l'Office central fédéral des imprimés et du matériel, 3000 Berne Kategorie II/III/IV, Art. 68 GRN - Catégorie II/III/IV, art. 68 RCN
Antrag der Kommission Mehrheit Ablehnung des Antrages der Minderheit Minderheit (Weder Hansjürg) Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag, den Voranschlag der Eidgenossenschaft 1995 um 4 Milliarden Franken zu kürzen. Diese Kürzungen dürfen die Ausgaben für die Sozialversicherungen gegenüber 1994 nicht vermindern.
Antrag der SD/Lega-Fraktion Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag, den Ausgabenüberschuss für 1995 auf 5 Mil- liarden Franken zu reduzieren.
Antrag Dreher Rückweisung an den Bundesrat
mit dem Auftrag, den Voranschlag 1995 um 1 Milliarde Fran- ken zu kürzen. Die Kürzungen sind in den Departementen EDA, EDI, EJPD (Asylbereich), EVD und EVED vorzunehmen. Ausgabenbereiche mit zweckgebundener Finanzierung dür- fen nicht gekürzt werden.
Proposition de la commission Majorité Rejeter la proposition de la minorité
2-N
Finances fédérales 1995
2006
N
28 novembre 1994
Minorité (Weder Hansjürg) Renvoi au Conseil fédéral
en le chargeant de réduire de 4 milliards de francs le budget de la Confédération pour l'année 1995. Cette réduction ne doit pas diminuer les prestations sociales par rapport à celles de l'année pour 1994.
Proposition du groupe DS/Ligue Renvoi au Conseil fédéral avec le mandat de réduire l'excédent des dépenses fédérales pour 1995 à 5 milliards de francs.
Proposition Dreher Renvoi au Conseil fédéral
avec le mandat de réduire d'un milliard de francs le budget 1995 en diminuant les dépenses dans les départements sui- vants: DFAE, DFI, DFJP (domaine de l'asile), DFEP et DFTCE. Les réductions ne doivent pas toucher les catégories de dé- penses financées par des recettes à affectation spéciale.
94.090
Dringliche Entlastungen im Voranschlag 1995 Mesures urgentes d'assainissement au budget 1995
Botschaft und Beschlussentwürfe vom 19. Oktober 1994 (BBI V 581) Message et projets d'arrêté du 19 octobre 1994 (FF V 566) Kategorie II/III/IV, Art. 68 GRN - Catégorie II/III/IV, art. 68 RCN
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
94.072
Voranschlag 1994. Nachtrag II Budget 1994. Supplément II
Botschaft und Beschlussentwurf vom 3. Oktober 1994 Message et projet d'arrêté du 3 octobre 1994
Bezug bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, 3000 Bern S'obtiennent auprès de l'Office central fédéral des imprimés et du matériel, 3000 Berne Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Bührer Gerold, Berichterstatter: Gemäss dem vorliegenden Budget 1995 werden wir auch für das kommende Jahr, zum fünften Mal in Serie, mit einem Abschluss mit einem gravie- renden Fehlbetrag rechnen müssen. Zwar ist der Voran- schlag gegenüber der ersten Fassung des Bundesrates, wel- che noch ein Defizit von 7,4 Milliarden Franken vorsah, in der Kommissionssitzung auf rund 6 Milliarden Franken verbes- sert worden. Das Defizit liegt somit auch deutlich unter dem Rekordwert des Jahres 1993 von 7,8 Milliarden Franken. Dennoch - ich glaube, wir sind uns einig - vermag dieser Fehlbetrag, obwohl er leicht abnehmende Tendenz aufweist, nicht zu befriedigen.
Die öffentlichen Haushalte, Bund, Kantone und Gemeinden zusammen, dürften auch 1995 kumuliert Fehlbeträge in der Grössenordnung von 15 Milliarden Franken aufweisen, d. h. nach wie vor eine Defizitquote von über vier Prozent des Brut- toinlandproduktes. Auch die Verschuldung der öffentlichen Körperschaften wird 1995 weiter zunehmen, und zwar auf über 46 Prozent - verglichen mit einer Verschuldung von rund 30 Prozent noch im Jahre 1990.
Allein die Verschuldung des Bundes dürfte Ende des kom- menden Jahres in der Grössenordnung von 90 Milliarden Franken liegen. 1990 hatte die Eidgenossenschaft noch eine Verschuldung von 40 Milliarden Franken. Wir haben also in- nert fünf Jahren mehr als eine Verdoppelung der Verschul- dung. Als Folge dieser Entwicklung steigt auch der Zinsauf- wand weiter an, und zwar deutlich, um 18 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr, auf 3,3 Milliarden Franken. Dies bedeu- tet, dass wir pro Tag einen Zinsaufwand von 9 Millionen Fran- ken zu verbuchen haben. Auch die Nettozinslast steigt weiter an, und zwar kräftig, um einen vollen Viertel, von 4,5 auf 5,6 Prozent.
Bei der Behandlung des Budgets 1995 und mit Blick auf die Daten des Finanzplans ist einmal mehr deutlich geworden, dass der strukturelle Defizitsockel, d. h. der Fehlbetrag in der Rechnung des Bundes auch in der Periode mit einem realen wirtschaftlichen Wachstum, in der Grössenordnung von min- destens 50 Prozent anzusiedeln ist.
Wie Sie aus dem Finanzplan ersehen können, werden die Defi- zite auch mit den zusätzlichen Sanierungsmassnahmen 1994 nicht weggebracht werden können. Ohne weitere Einnahmen- erhöhungen verbleiben Defizite in der Grössenordnung von 3 bis 5 Milliarden Franken, mit weiteren Einnahmenerhöhungen verbleiben Defizite in der Grössenordnung von 2 bis 4 Milliar- den Franken.
Diese Negativbilanz darf ich sicher - wenn es auch kein Trost sein kann - um einige wenige positive Perspektiven ergänzen: 1. Das Wachstum der Bundesausgaben kann zum ersten Mal seit vielen Jahren im Voranschlag 1995 leicht unter den Voran- schlag des laufenden Jahres gedrückt werden, nämlich um rund 0,4 Prozent, wenn Sie den Anträgen der Finanzkommis- sion zustimmen. Selbstverständlich müssen wir uns bewusst sein, dass wir die Arbeitslosenversicherungsbeiträge, die um 1,5 Milliarden Franken zurückgegangen sind, zu berück- sichtigen haben. Aber selbst unter Ausklammerung dieses Rückgangs beträgt der Zuwachs noch rund 3 Prozent, das heisst, er liegt ganz leicht über der erwarteten Teuerung, aber zum ersten Mal seit vielen Jahren klar unter dem erwarteten nominellen wirtschaftlichen Wachstum. Die Ausgabenquote des Bundes wird von 12,1 Prozent auf 11,7 Prozent, mit den Kürzungen der Finanzkommission auf knapp 11,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes zurückgehen.
Die Diskussionen und die Feststellungen der Finanzkommis- sion dürfen wie folgt zusammengefasst werden: Auch der Vor- anschlag 1995 zeigt deutlich, dass wir uns weiterhin weit von der berühmten helvetischen Tugend der finanziellen Solidität entfernt haben. Die Schweiz hat die Musterschülerrolle in be- zug auf die zentralen Finanzkennzahlen eingebüsst. Mit einem Defizit von wahrscheinlich einmal mehr über 4 Prozent des Bruttoinlandproduktes werden wir von verschiedenen Indu- striestaaten geschlagen.
Eine weitere Feststellung: Wenn dieser Trend in den kommen- den Jahren nicht nachhaltig gestoppt und an der Wurzel be- kämpft werden kann, wird als Folge davon die Verschuldung
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Sammeltitel Bundesfinanzen 1995 Titre collectif Finances fédérales 1995
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1994
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
01
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
28.11.1994 - 14:30
Date
Data
Seite
2005-2006
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Pagina
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