Initiative parlementaire. Prestations familiales
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N
13 mars 1995
rente, précisément à un moment où la situation financière de la Confédération fait peser des menaces d'autant plus graves sur ceux-ci, et, tout particulièrement, faut-il le rappeler, sur le trafic régional.
La commission a donc estimé que la signification des trans- ports publics ne pouvait pas être mesurée aux seuls critères fi- nanciers dès lors qu'ils remplissent des fonctions socioécono- miques essentielles, notamment dans le sens où ils relient tou- tes les régions du pays entre elles, naturellement également les régions culturelles jusqu'aux plus reculées.
Devant l'importance de ces critères et face à la situation qui se dessine dans ce domaine, où l'on remarque que le démantèle- ment des lignes n'apporte souvent que des économies très modestes, nous vous proposons d'encourager ce nouveau débat au niveau fédéral et de donner suite à l'initiative parle- mentaire Herczog.
Je préciserai, pour ma part, qu'en ce qui concerne les sociétés privées qui ont un statut mal défini, on aurait tendance à limiter leur développement dans les régions et à maintenir artificielle- ment les CFF. Il y a même des inégalités flagrantes dans la ré- partition des subventions entre ces sociétés privées. Il est donc aussi nécessaire de marquer notre volonté de mettre de l'ordre dans ce domaine, et de mettre en place une politique beaucoup plus cohérente de la part de la Confédération. Dans les quinze à vingt dernières années, par exemple, malgré la politique fédérale et la loi fédérale sur l'aide en matière d'inves- tissements dans les régions de montagne, des régions péri- phériques continuent de se dépeupler, vous devez en être conscients, et le manque d'une politique cohérente dans le domaine des transports publics est certainement, pour une bonne part, la cause de cette situation.
Pour toutes ces raisons, la commission vous propose, par 13 voix contre 3 et avec 4 abstentions, de donner suite à l'ini- tiative parlementaire Herczog qui, je vous le rappelle, permet- tra d'ouvrir un débat national de grande utilité pour la promo- tion des transports publics.
Herczog Andreas (S, ZH): Noch einige Ergänzungen zu den Ausführungen der Kommissionssprecher. Anlass meiner par- lamentarischen Initiative waren folgende Massnahmen:
jene Reduktionsabsichten und auch Vorschläge der SBB, die dazu führen, dass im Regionalverkehr über vierzig Linien gestrichen werden sollen und teilweise schon gestrichen wor- den sind;
dass der Fahrplan ausgedünnt werden sollte und dass ein Zweistundentakt eingeführt wird, der als Taktfahrplan eigent- lich lächerlich ist, weil man dann entweder das Taxi benutzen oder laufen kann; eine solche Ausdünnung bringt wirklich nichts;
die unbegleiteten Züge, die nicht nur in Zürich, sondern auch an anderen Orten zu verschiedenen Protesten und auch Diskussionen geführt haben;
vor allem auch die unbedienten Bahnhöfe und Stationen. Ich will auf dies alles nicht mehr im Detail eingehen. Es geht hier nicht um die grossen Linien, es geht nicht mehr um «Bahn 2000», und es geht nicht mehr um die Neat, sondern es geht darum, wie die Kommissionssprecher zu Recht ausge- führt haben, dass wir im Regional- und im Agglomerationsver- kehr seitens der SBB in erster Linie entsprechende Ausbau- und nicht Abbaumassnahmen vornehmen.
Ich habe diese parlamentarische Initiative in Form einer allge- meinen Anregung eingereicht; sie möchte die gesetzliche Grundlagen für folgende Punkte schaffen:
Das infrastrukturelle und fahrplanmässige Angebot des öf- fentlichen Verkehrs, und zwar sowohl des Personen- als auch des Güterverkehrs auf der Schiene und auf der Strasse, also die PTT eingeschlossen, soll vor allem - das ist explizit er- wähnt - im Agglomerations- und im Regionalverkehr gesichert und ausgebaut werden. Hier soll eine bestimmte Arbeitstei- lung oder eine gewisse Subsidiarität funktionieren, nämlich für den öffentlichen Verkehr von nationaler Bedeutung soll der Bund verantwortlich sein; für den öffentlichen Verkehr von kantonaler oder regionaler Bedeutung: Arbeitsteilung zwi- schen Bund und Kantonen.
Ein Punkt, der gesichert oder gesetzlich geregelt werden sollte, wäre der Standard, auf welchem dieser öffentliche Re- gional- oder Agglomerationsverkehr zu gewährleisten wäre. Der Standard bietet insbesondere eine Gewährleistung des Stundentaktes, dann eine angemessene Personalpräsenz zur Aufrechterhaltung von Sicherheit, aber auch zur Aufrechter- haltungung von Hilfe für Fahrgäste.
Entscheidend für den öffentlichen Regionalverkehr ist auch, dass der Angebotsausbau auf der einen Seite als öffentlicher Dienst definiert und garantiert würde, dass aber auf der ande- ren Seite auch marktgerechte, also durchaus auch tarifmäs- sige Spielräume definiert werden können.
Die Argumentation ist einfach. Es ist nicht so, dass man, wenn man ständig abbaut und spart, effektiv auch zu einem Sparef- fekt gelangt. In verschiedenen Untersuchungen - unter ande- rem an der ETH Zürich, am Institut für Verkehrstechnik (IVT) - hat man aufzeigen können, dass 10 Prozent Sparpotential im Regionalverkehr eine Angebotsreduktion von minimal 30 bis 40 Prozent verlangt. Es ist eigentlich wie bei anderen «lean production»-Massnahmen nicht so, dass allein das Sparen und das Reduzieren zum Durchbruch und zum Ertragssichern führt, sondern eine Angebotssicherung und eine Angebots- ausweitung.
Deshalb diese parlamentarische Initiative: nicht Abbau, son- dern Ausbau und Sicherung des regionalen öffentlichen Ver- kehrs. Es geht auch darum, dass man mit den Preisen, wenn das Angebot besser wird, entsprechend auch die Spielräume besser handhaben kann.
Ich bitte Sie - so, wie es die Kommission getan hat -- , dieser parlamentarischen Initiative Folge zu geben.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission Dagegen
70 Stimmen 44 Stimmen
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
91.411
Parlamentarische Initiative (Fankhauser) Leistungen für die Familie Initiative parlementaire (Fankhauser) Prestations familiales
Frist - Délai
Siehe Jahrgang 1992, Seite 215 - Voir année 1992, page 215 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN
Gonseth Ruth (G, BL) unterbreitet im Namen der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) den folgenden schriftlichen Bericht:
Am 2. März 1992 hat der Rat der Initiative gemäss dem Antrag der vorberatenden Kommission Folge gegeben. Die Initiative wurde der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit zugewiesen mit dem Auftrag, einen Entwurf für entsprechende gesetzliche Grundlagen zu erarbeiten.
Arbeiten der Kommission
Die SGK hat eine Subkommission eingesetzt, welche unter Beizug von Experten einen Entwurf für ein Bundesgesetz über die Familienzulagen vorbereitet Diese Gesetzesvorlage be- zieht sich auf Punkt 1 der Initiative. Die Arbeiten an dieser Vor- lage sind schon weit fortgeschritten. Im Frühjahr 1995 wird die Kommission den Entwurf der Subkommission beraten.
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Parlamentarische Initiative. Schmiergelder
Ein Gesetzgebungsprojekt zu Punkt 2 der Initiative, bedarfs- gerechte Leistungen für Familien im Sinne von Ergänzungslei- stungen, soll nach Abschluss der Arbeiten am Bundesgesetz über die Familienzulagen in Angriff genommen werden.
Gonseth Ruth (G, BL) présente au nom de la Commission de la sécurité sociale et de la santé publique (CSSS) le rapport écrit suivant:
Le 2 mars 1992, le plénum a donné suite à l'initiative conformé- ment à la proposition de la commission chargée du préavis sur cet objet. L'initiative a ensuite été attribuée à la Commission de la santé publique et de la sécurité sociale avec le mandat d'éla- borer un projet de loi en conséquence.
Travaux de la commission
La CSSS a chargé une sous-commission de cette tâche. Celle-ci prépare actuellement, avec le concours d'experts, un projet de loi fédérale sur les prestations familiales sur la base du point 1 de l'initiative. Vu l'état avancé des travaux, la com- mission sera en mesure de délibérer sur le projet de la sous- commission au début de l'année 1995.
Un projet législatif sur la base du point 2 de l'initiative, lequel prévoit le versement de prestations en cas de besoin analo- gues aux prestations complémentaires, sera mis en chantier dès l'achèvement des travaux relatifs à la loi fédérale sur les prestations familiales.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt eine Fristverlängerung um zwei Jahre bis zur Wintersession 1996.
Proposition de la commission La commission propose une prolongation de délai de deux ans jusqu'à la session d'hiver 1996.
Angenommen - Adopté
93.440
Parlamentarische Initiative (Carobbio) Schmiergelder. Steuerliche Nichtanerkennung Initiative parlementaire (Carobbio) Pots-de-vin. Non-reconnaissance des deductions fiscales
Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Wortlaut der Initiative vom 16. Juni 1993
Gestützt auf Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes und Artikel 30 des Geschäftsreglementes des Nationalrates reicht der Unterzeichnende die folgende parlamentarische Initiative in der Form einer allgemeinen Anregung ein:
Nach der Praxis des Bundes sind Schutz- und Schmiergelder, die in der Schweiz oder im Ausland bezahlt werden, um über die aktive Bestechlichkeit von Beamten oder Magistratsperso- nen die Vergabe von Arbeiten oder Aufträgen zu erwirken, steuerlich abziehbar, sofern sie nachgewiesen sind; diese Pra- xis stützt sich auf Artikel 49 Absatz. 1 Buchstabe b des Bundes- ratsbeschlusses über die Erhebung einer direkten Bundes- steuer (BdBSt) - dem im Bundesgesetz über die direkte Bun- dessteuer (DBG), das am 1. Januar 1995 in Kraft tritt, Artikel 58 Absatz 1 Buchstabe b entspricht - und das Kreisschreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom 8. No- vember 1946, welches im Gefolge eines Bundesgerichtsur- teils vom 25. Oktober 1946 erlassen worden ist Diese Praxis
ist zu ändern durch eine Revision von Artikel 49 Absatz 1 Buchstabe b BdBSt bzw. von Artikel 58 Absatz 1 Buchstabe b des zukünftigen DBG in dem Sinne, dass die steuerliche Ab- ziehbarkeit solcher Aufwendungen in jedem Fall ausgeschlos- sen ist
Texte de l'initiative du 16 juin 1993
Le soussigné, se fondant sur l'article 21bis de la loi sur les rap- ports entre les Conseils, et l'article 30 du règlement du Conseil national, dépose la présente initiative parlementaire conçue en termes généraux:
La pratique fédérale fondée sur l'article 49 alinéa 1er lettre b de l'arrêté du Conseil fédéral sur l'impôt fédéral direct (AIFD), et sur l'article 58 alinéa 1er lettre b de la loi fédérale sur l'impôt fédéral direct (LIFD) qui entrera en vigueur le 1er janvier 1995, ainsi que sur la circulaire du 8 novembre 1946 de l'Administra- tion fédérale des contributions (AFC) qui fit suite à un arrêt du Tribunal fédéral du 25 octobre 1946 selon lequel les pots-de- vin et autres «petites enveloppes» versés en Suisse ou à l'étranger afin d'obtenir, par le biais de la corruption active de fonctionnaires ou magistrats, l'adjudication de travaux ou de mandats, étaient déductibles fiscalement si preuve en était fournie, doit être modifiée par une révision de l'article 49 alinéa 1er lettre b de l'AIFD et du futur article 58 alinéa 1er lettre b de la LIFD, de manière à exclure dans tous les cas la déductibleté de tels paiements.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Eggenberger, Gross An- dreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Jöri, Ledergerber, Lee- mann, Leuenberger Ernst, Vollmer (9)
David Eugen (C, SG) unterbreitet im Namen der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) den folgenden schriftlichen Bericht:
Übersicht
Die Initiative fordert eine Revision von Artikel 49 Absatz 1 Buchstabe b Bundesratsbeschluss über die Erhebung einer direkten Bundessteuer (BdBSt) bzw. von Artikel 58 Absatz 1 Buchstabe b des zukünftigen Bundesgesetzes über die di- rekte Bundessteuer (DBG) in dem Sinne, dass die steuerliche Abziehbarkeit von Bestechungsgeldern in jedem Fall ausge- schlossen ist Sie stellt den vorläufigen Schlusspunkt nach ei- ner Reihe abklärender parlamentarischer Vorstösse (92.3080, 92.3275, 92.3385, 93.1114, 93.3427, 93.3656) dar. Die Kom- mission prüfte das geltende Recht, liess sich über die Praxis der Steuerbehörde orientieren und hörte den Präsidenten ei- ner OECD-Arbeitsgruppe an. Bestechungsgelder, die in der Schweiz oder im Ausland bezahlt werden, um über die aktive Bestechlichkeit von Beamten oder Magistratspersonen die Vergabe von Arbeiten oder Aufträgen zu erwirken, sind steuer- lich abziehbar, sofern sie nachgewiesen sind. Die Schweiz stösst mit dieser bundesgerichtlich abgesicherten Praxis an die Grenze des moralisch Verständlichen. Die OECD sieht in Bestechungen das Einfallstor des organisierten Verbrechens, der Initiant eine Aushöhlung der Glaubwürdigkeit staatlicher Institutionen und die Mehrheit der Kommission wenigstens eine Duldung der Bestechung. Die Kommission ist deshalb der Ansicht, es bestehe grundsätzlich ein Legiferierungsbe- darf.
Stand der Arbeiten in der Bundesversammlung und der Ver- waltung zum gleichen Gegenstand
Mit einer Interpellation (92.3080 Direkte Bundessteuer. Ge- winnungskosten, vom 11. März 1992; schriftliche Stellung- nahme des Bundesrates vom 31. August 1992) wollte Herr Carobbio wissen, ob - wie in den Kantonen auch bei der di- rekten Bundessteuer - nicht belegte Schutz- und Schmier- gelder vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden könnten und ob sichergestellt werden könne, dass diese Gel- der besteuert würden.
Der Bundesrat antwortete, dass nur nachgewiesene und ge- schäftsmässig begründete Unkosten als Gewinnungskosten abzugsfähig sind. Bei inländischen Empfängern ist die Nen- nung seines Namens und seiner Adresse unerlässlich, aber
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Parlamentarische Initiative (Fankhauser) Leistungen für die Familie Initiative parlementaire (Fankhauser) Prestations familiales
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
91.411
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 13.03.1995 - 14:30
Date
Data
Seite
550-551
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Pagina
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20 025 395
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