Parlamentarische Initiative. Rückwirkende Bestimmungen
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95.3080
Motion SGK-NR (94.097) Änderung der eidgenössischen Bestimmungen für die ärztliche Ausbildung Motion CSSS-CN (94.097) Modification des dispositions fédérales relatives à la formation médicale
Wortlaut der Motion 17. Februar 1995
Der Bundesrat wird beauftragt, die eidgenössischen Bestim- mungen für die ärztliche Ausbildung grundlegend zu überar- beiten. Dabei sind die vom Nationalrat als Postulat überwie- sene Motion Pidoux (93.3129, Revision der Bestimmungen der ärztliche Ausbildung) sowie die laufenden Arbeiten der Schweizerischen Medizinischen Interfakultätskommission (SMIFK) und die Studienreformprojekte an verschiedenen me- dizinischen Fakultäten der Schweiz zu berücksichtigen. Der Bundesrat wird aufgefordert, dem Parlament innert Jah- resfrist über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten.
Texte de la motion du 17 février 1995
Le Conseil fédéral est chargé de procéder à une révision com- plète des dispositions fédérales relatives à la formation médi- cale. En l'occurrence, il devra prendre en compte la motion Pi- doux (93.3129, Pour la révision des règles de la formation mé- dicale) ainsi que les travaux en cours de la Commission interfa- cultés médicale suisse (Cims) et les projets de réforme des études existants dans diverses facultés de médecine en Suisse.
Le Conseil fédéral est par ailleurs prié de présenter au Parle- ment, dans le délai d'un an, un rapport sur l'état des travaux.
Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.
Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 13. März 1995 Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 mars 1995 Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion.
Überwiesen - Transmis
91.410
Parlamentarische Initiative (Zwingli) Behandlung von rückwirkenden Bestimmungen in Volksinitiativen
Initiative parlementaire (Zwingli) Initiatives populaires. Dispositions rétroactives
Differenzen - Divergences
Siehe Jahrgang 1993, Seite 812 - Voir année 1993, page 812 Beschluss des Ständerates vom 16. Juni 1994 Décision du Conseil des Etats du 16 juin 1994
Antrag der Kommission Mehrheit
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates (= Nichteintreten)
Minderheit
(Fischer-Seengen, Dettling, Fritschi Oscar, Heberlein, Leuba, Nebiker, Ruckstuhl, Schmied Walter, Seiler Hanspeter) Festhalten
Proposition de la commission Majorité
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
(= Ne pas entrer en matière)
Minorité
(Fischer-Seengen, Dettling, Fritschi Oscar, Heberlein, Leuba, Nebiker, Ruckstuhl, Schmied Walter, Seiler Hanspeter) Maintenir
Gross Andreas (S, ZH), Berichterstatter: Wir kommen auf ein Thema zurück, das uns schon einige Male sehr beschäftigt hat Es ist die Frage, ob in die Verfassung eine Bestimmung aufgenommen werden soll, welche Volksinitiativen für ungül- tig erklärt, die Rückwirkungsklauseln enthalten. Ganz genau geht es um einen neuen Absatz 3bis von Artikel 121, der fol- gendermassen lautet: «Bestimmungen in Initiativbegehren, welche Wirkungen auf einen Zeitpunkt zurück entfalten, der vor Annahme des Begehrens durch Volk und Stände liegt, sind unzulässig.»
Wir haben uns am 13. Dezember 1991 im Rat mit einer relativ knappen Mehrheit entschieden, dieser parlamentarische In- itiative Folge zu geben. Diese Initiative selber wie auch die Dis- kussion im April 1993 standen stark unter dem Eindruck zweier Volksinitiativen, welche der Mehrheit des Rates nicht gefielen: jener über den Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen und vor allem auch jener über die Beschaffung des F/A-18. Beide enthielten direkt oder indirekt rückwirkende Aspekte, die viele von Ihnen gestört haben.
Der Ständerat liess sich in seiner Beratung dieser Vorlage we- niger von missliebigen Volksinitiativen beeinflussen. Er hat mehrheitlich beschlossen, auf dieses Geschäft nicht einzutre- ten. Er hat gesagt, es gebe hier einen Handlungsbedarf: Die Frage der Gültigkeit der Volksinitiativen, die Frage der Rück- wirkung sowie die Frage, ob es statthaft sei, materielle Be- schränkungen in bezug auf die Gültigkeit von Volksinitiativen einzuführen, seien legitime Fragen, und man müsse sich ihrer annehmen. Der Ständerat hat aber vor knapp einem Jahr auch deutlich unterstrichen, dass diese neue Praxis der entspre- chenden vorausgehenden Prüfung und der Verankerung in der Verfassung bedürfe und dass nicht ein Element, z. B. die Frage der Rückwirkung, einfach aus diesem Paket herausge- griffen werden sollte. Der Ständerat hat also gesagt, er müsse diese Überlegungen prüfen, er möchte es aber im Zusammen-
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Motion SGK-NR (94.097) Änderung der eidgenössischen Bestimmungen für die ärztliche Ausbildung Motion CSSS-CN (94.097) Modification des dispositions fédérales relatives à la formation médicale
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
In
Jahr
1995
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 95.3080
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 21.03.1995 - 08:00
Date
Data
Seite
793-793
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20 025 457
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