Postulat Loeb François
954
N
24 mars 1995
L'adoption d'un texte d'ordonnance plus précis évitera aux of- fices cantonaux de la circulation routière une tâche difficile: en effet, ils doivent prouver le danger de telles constructions, qui ne sont montées qu'après l'homologation. L'interdiction ac- tuelle des figurines peut servir d'exemple.
Il convient d'éviter que les progrès considérables réalisés dans la construction automobile en matière de sécurité, grâce, entre autres, à la fabrication de pièces frontales plus souples, soient réduits à néant, comme ce sera le cas si le montage de parties inutiles et dangereuses reste autorisé.
L'entrée en vigueur d'une prescription relative aux matériaux utilisables devra également encourager la transformation des calandres des véhicules routiers en pièces de sécurité qui amortissent les chocs.
Des dérogations devront pouvoir être accordées aux véhicu- les utilisés à des fins artisanales, commerciales, agricoles et sylvicoles.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumberger, Bortoluzzi, Bühler Simeon, Caccia, Engler, Eymann Christoph, Früh, Gonseth, Hafner Ursula, Jaeger, Jeanprêtre, Keller Anton, Le- dergerber, Leuenberger Moritz, Loeb François, Maeder, Meier Samuel, Nabholz, Rychen, Segmüller, Seiler Rolf, Stamm Ju- dith, Steinegger, Strahm Rudolf, Thür, Tschäppät Alexander, Tschopp, Vollmer, Wanner, Wick, Zbinden, Zwygart (32)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 11. Januar 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral du 11 janvier 1995
Die Problematik der Frontgitter, Rammbügel usw., die im Falle einer Kollision mit Fussgängern oder Zweiradfahrern eine er- hebliche Erhöhung der Verletzungsgefahr bewirken können, ist bekannt Aus diesem Grund wurde im Entwurf der BAV- Änderung, welche Anfang Dezember 1994 in die Vernehmlas- sung gegeben wurde, eine Bestimmung aufgenommen, wo- nach nachträglich angebrachte Vorrichtungen keine zusätzli- che Verletzungsgefahr bei Kollisionen mit Fussgängern oder Zweiradfahrern bewirken dürfen.
Damit soll den Vollzugsbehörden die Möglichkeit gegeben werden, bei nicht zur serienmässigen Ausrüstung des Fahr- zeugs gehörenden Frontgittern, Rammbügeln usw. vermehrt einzuschreiten. Da die gefährlichsten dieser Frontgitter nach- träglich angebrachte Teile sind, wird mit der erwähnten Mass- nahme die Gefährdung wesentlich gesenkt.
Schwieriger ist die Situation dann, wenn Frontgitter bereits se- rienmässig vorhanden sind. Denn mit der gleichen BAV-Ände- rung werden unsere nationalen Ausrüstungsvorschriften mit den entsprechenden Bestimmungen der EU harmonisiert, welche bewirkt, dass Fahrzeuge mit einer EU-Genehmigung in der Schweiz ohne erneute Prüfung zugelassen werden kön- nen. Das EU-Recht enthält jedoch - wie unsere derzeitige Ver- ordnung über Bau und Ausrüstung der Strassenfahrzeuge - keine spezifischen Vorschriften über solche Vorrichtungen. Somit kann die Zulassung entsprechend ausgerüsteter Fahr- zeuge, die über eine EU-Genehmigung verfügen, nicht verhin- dert werden.
Nachdem das Anliegen bereits geprüft worden ist und die möglichen Schritte, soweit sie mit dem Ziel der EU-Harmoni- sierung vereinbar sind, unternommen wurden, kann das Po- stulat als erfüllt abgeschrieben werden.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, das Postulat als erfüllt abzu- schreiben.
Abgeschrieben - Classé
94.3507
Postulat Keller Rudolf Fahrzeugführerausweise in Kreditkartenform Permis de conduire sous forme de cartes de crédit
Wortlaut des Postulates vom 1. Dezember 1994 Der Bundesrat wird gebeten zu prüfen, ob er künftig die Füh- rerausweise für Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer in Kreditkartenform abgeben kann.
Texte du postulat du 1er décembre 1994 Le Conseil fédéral est invité à examiner la possibilité de déli- vrer des permis de conduire sous forme de cartes de crédit.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Ruf, Stalder, Steffen (4)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Neu werden die Identitätskarten in der praktischen Kreditkar- tenform herausgegeben. Es wäre wünschenswert, wenn dies künftig auch für die Führerausweise aller Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer möglich würde.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 février 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3525
Postulat Loeb François Schaffung einer orangen Parkzone in der Signalisationsverordnung Ordonnance sur la signalisation routière. Zone de stationnement orange
Wortlaut des Postulates vom 8. Dezember 1994 Der Bundesrat wird gebeten, die Einführung einer orangen Parkzone, analog der blauen Zone, mit einer Parkierungs- dauer von z. B. zwei bis drei Stunden zu prüfen.
Texte du postulat du 8 décembre 1994 Le Conseil fédéral est invité à étudier la possibilité de créer des zones orange, analogues aux zones bleues, dans lesquelles la durée de stationnement serait par exemple de deux à trois heures.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Cincera, Eymann Christoph, Frey Walter, Friderici Charles, Miesch, Philipona (7)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die blaue Zone wird in Städten immer mehr ausgedehnt, wo- bei die Quartierbewohner mit entsprechender Bewilligung von der Einhaltung der beschränkten Parkzeit richtigerweise aus- genommen sind. Viele der von weissen in blaue Parkplätze umfunktionierten Abstellplätze dienten früher dem regionalen Zubringerverkehr verschiedenster innerstädtischer Dienstlei- stungen. Die Benutzer dieser Dienstleistungen stellten ihr
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Postulat Grendelmeier
Auto ausserhalb des Stadtzentrums ab, um dieses dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In grösseren Städ- ten reicht nun die ein- bis anderthalbstündige Parkzeit der blauen Zone schlicht nicht aus, um mit Hin- und Rückweg die Besorgung in der Stadt zu erledigen. Viele Stadtbesucher neh- men deshalb nun wieder das Auto bis ins Stadtzentrum, was zu verstärktem Parkplatzsuchverkehr, der vermeidbar wäre, führt. Die Einführung einer verlängerten, aber dennoch be- schränkten Parkierungsdauer könnte hier Abhilfe schaffen. Zudem könnten die Gemeinden ihr beschränktes Parkplatz- angebot flexibler einsetzen und hätten, wenn sie dies wün- schen, eine zusätzliche Möglichkeit, individuell ihre Probleme zu lösen. Selbstverständlich könnten auch hier Quartierbe- wohner mit Bewilligung von der Einhaltung der orangen Zone ausgenommen werden.
Der Bund kann mit der Signalisationsverordnung den Ge- meinden Instrumente zur möglichst flexiblen Lösung ihrer Pro- bleme zur Verfügung stellen, die diese bei Bedarf, auf ihre Be- dürfnisse zugeschnitten, einsetzen können. Die veränderte, sich neu eingebürgerte Nutzungsanwendung der blauen Zone durch die Gemeinden löst in der Signalisationsverord- nung des Bundes einen Handlungsbedarf aus.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 février 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis
94.3540
Postulat Zbinden «Mozart-Fonds». Errichtung eines öffentlichen Fonds «Fonds Mozart». Introduction d'un domaine public payant
Wortlaut des Postulates vom 14. Dezember 1994
Der Bundesrat wird ersucht, im Rahmen des Urheberrechts die rechtlichen Möglichkeiten der Errichtung eines öffentli- chen Fonds zu prüfen,
der einerseits aus Abgaben geäufnet wird, die auf Aufführun- gen von Werken verstorbener Künstler und Künstlerinnen nach Ablauf der Schutzfrist erhoben werden, und
der andererseits Mittel zur Verfügung stellt, die der Prä- vention und Linderung von grossen sozialen Notlagen dienen sollen.
Auf Initiative des Musikschaffenden Yehudi Menuhin entstand 1991 der «Mozart-Fonds». Er soll längerfristig durch Abgaben auf Werkaufführungen von Komponisten und Komponistin- nen gespiesen werden (z. B. Dauer des Lebens plus 70 Jahre). Das so zusammenkommende Geld ist im Sinne ei- nes «domaine public payant» für umschriebene allgemeine soziale Notsituationen zu verwenden. Der Einzug der Abga- ben sollte in Zusammenarbeit mit der Suisa geschehen.
Texte du postulat du 14 décembre 1994
Le Conseil fédéral est prié, dans le cadre du droit d'auteur, d'examiner la possibilité d'instituer un fonds public:
qui soit alimenté par des taxes prélevées - après l'écoule- ment de la période de protection - sur l'exécution d'oeuvres musicales dont les compositeurs sont décédés;
dont les fonds viseraient à prévenir et à soulager les cas de grande détresse sociale.
A l'initiative du violoniste Yehudi Menuhin, le «Fonds Mozart» a été créé en 1991 et devrait être alimenté à long terme par des
taxes prélevées sur l'exécution d'oeuvres musicales (p. ex. durée de la vie du compositeur plus 70 ans). L'argent ainsi re- cueilli devrait être utilisé au sens d'un domaine public payant dans des cas bien définis de détresse sociale. Le prélèvement des taxes se ferait en collaboration avec la Suisa.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bodenmann, Brüg- ger Cyrill, Carobbio, Danuser, Eggenberger, Fankhauser, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Herczog, Hu- bacher, Jöri, Leemann, Leuenberger Ernst, Ruffy, Vollmer (17)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 février 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3555 Postulat Grendelmeier Ausländerbestand Effectif des étrangers
Wortlaut des Postulates vom 15. Dezember 1994
Im Zusammenhang mit den angelaufenen Verhandlungen über einen bilateralen Vertrag betreffend den freien Personen- verkehr zwischen der Schweiz und der EU wird der Bundesrat gebeten, über folgende Fragen Auskunft zu geben:
a als Niedergelassene;
b. als Jahresaufenthalter;
c. als Saisonniers,
aufgeteilt entsprechend der Staatsangehörigkeit
Anzahl der erwerbstätigen Ausländer zu den gleichen Stich- daten und aufgeteilt nach den Kategorien 1a bis 1c.
Anzahl der Staatsangehörigen folgender Staaten in der Schweiz zu den gleichen Stichdaten:
a der Türkei;
b. Albaniens;
c. der Teilstaaten des früheren Jugoslawiens.
Texte du postulat du 15 décembre 1994
En relation avec les négociations qui viennent de s'ouvrir entre la Suisse et l'UE au sujet d'un accord bilatéral sur la libre circu- lation des personnes, je prie le Conseil fédéral de fournir les renseignements suivants:
a. au bénéfice d'un permis d'établissement;
b. au bénéfice d'un permis de séjour annuel;
c. en qualité de saisonniers,
répartis selon le pays d'origine.
mêmes dates et selon les mêmes catégories 1a à 1c.
a Turquie;
b. Albanie;
c. Etats de l'ex-Yougoslavie.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Loeb François Schaffung einer prangen Parkzone in der Signalisationsverordnung Postulat Loeb François Ordonnance sur la signalisation routière. Zone de stationnement orange
In
Dans
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3525
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 24.03.1995 - 08:00
Date
Data
Seite
954-955
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20 025 510
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