2069
Interpellation Jenni Peter
Bugnon, Bundi, Caccia, Camponovo, Cavadini Adriano, Comby, David, Dettling, Dreher, Dünki, Eberhard, Eggenber- ger, Eggly, Engler, Epiney, Fankhauser, Fasel Hugo, von Felten, Fischer-Seengen, Frainier, Fritschi Oscar, Gadient, Giezendanner, Giger, Gobet, Gros Jean-Michel, Gysin, Hae- ring Binder, Hafner Ursula, Hammerle, Hari, Heberlein, Herc- zog, Hess Otto, Hollenstein, Hubacher, Jenni Peter, Keller Anton, Keller Rudolf, Kern, Langenberger, Ledergerber, Lee- mann, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Marti Wer- ner, Maspoli, Miesch, Misteli, Moser, Mühlemann, Müller, Narbel, Neuenschwander, Oehler, Ostermann, Perey, Phili- pona, Pidoux, Pini, Raggenbass, Rechsteiner, Reimann Ma- ximilian, Rohr, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Sandoz, Savary, Schenk, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schweingruber, Segmüller, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Stamm Judith, Stamm Luzi, Steiger Hans, Theubet, Tschäppät Alexander, Tschopp, Vetterli, Vollmer, Wanner, Weder Hansjürg, Weye- neth, Wyss William, Zisyadis, Zwygart (108)
Stimmen nicht - Ne votent pas:
Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Baumberger, Bischof, Blocher, Bodenmann, Bonny, Borel François, Borer Roland, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Bührer Gerold, Bürgi, Carobbio, Caspar-Hutter, Cincera, Columberg, Cor- naz, Couchepin, Danuser, Darbellay, de Dardel, Deiss, Die- ner, Dormann, Ducret, Duvoisin, Eymann Christoph, Fehr, Fischer-Hägglingen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Friderici Charles, Früh, Goll, Gonseth, Graber, Grendelmeier, Gross Andreas, Grossenbacher, Hegetschweiler, Hess Peter, Hild- brand, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jeanprêtre, Jöri, Kühne, Le- pori Bonetti, Leu Josef, Leuenberger Moritz, Maeder, Maitre, Mamie, Matthey, Mauch Ursula, Maurer, Meier Hans, Meier Samuel, Meyer Theo, Nabholz, Nebiker, Poncet, Robert, Ruf, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Sieber, Singeisen, Spielmann, Spoerry, Stalder, Steffen, Stei- negger, Steinemann, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Thür, Tschuppert Karl, vakant I, Wick, Wiederkehr, Wittenwiler, Zbinden, Ziegler Jean, Züger (91)
Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
93.3455
Motion der sozialdemokratischen Fraktion Dringlicher Bundesbeschluss über den Vorruhestand
Motion du groupe socialiste Arrêté federal urgent sur la préretraite
Diskussion - Discussion
Siehe Jahrgang 1993, Seite 2522 - Voir année 1993, page 2522
Leuenberger Ernst (S, SO): Ich kann es kurz machen. Diese Motion hat immerhin zwei Dinge bewirkt: Zum einen hat der Bundesrat in seiner Stellungnahme den bemerkenswerten Satz publiziert: «Der Bundesrat ist ebenfalls der Meinung, dass eine gewisse Flexibilität im Bereich des Pensionie- rungsalters angezeigt ist.» Damit bin ich voll einverstanden. Danke für diesen Satz; lassen Sie ihm Taten folgen!
Zum zweiten ist es gelungen, bei der Revision des Arbeitslo- senversicherungsgesetzes einen wichtigen Schritt in Rich-
tung dieser Forderung zu tun. Auch dafür will ich danken. Deshalb kann ich diese Motion zurückziehen.
Zurückgezogen - Retiré
Le président: M. Hubert Frainier a son anniversaire au- jourd'hui. Je lui souhaite une heureuse fête. (Applaudisse- ments)
93.3439
Interpellation Jenni Peter Deregulierungsmassnahmen Mesures de déréglementation
Diskussion - Discussion Siehe Jahrgang 1993, Seite 2574 - Voir année 1993, page 2574
Jenni Peter (A, BE): Wir haben in diesem Saal schon viel über Deregulierungsmassnahmen gehört; getan wurde we- nig. Sie sehen, meine Interpellation stammt aus dem Jahre 1993. Die Antworten, die mir der Bundesrat damals gab, sind für mich höchst fragwürdig. Denn in der Antwort war zu lesen, dass sämtliche Taten eine gewisse Zeit bräuchten. Sämtliche Deregulierungsmassnahmen, sämtliche neuen Gesetze, sämtliche Anstrengungen benötigten eine gewisse Zeit. Das wurde 1993 gesagt; bis jetzt, 1995, zwei Jahre später - man hätte also eigentlich Zeit gehabt -, ist überhaupt nichts pas- siert. Ich will nicht sagen, es sei gar nichts geschehen, aber in bezug auf die kleinen und mittleren Betriebe in diesem Land wurde fast gar nichts getan.
Die Anstrengungen im Rahmen der marktwirtschaftlichen Er- neuerungen sind auf mittlere oder längere Sicht ausgerichtet. Vor allem die kleinen und mittleren Betriebe haben jetzt keine Zeit mehr, lange zu warten. Wir haben in unserem Land sehr viele kleine und mittlere Betriebe, und lange hiess es auch, diese seien eigentlich die Stütze unserer Wirtschaft. Aber was hat dieses Parlament in den letzten zwei Jahren für sie getan? Ich kann es Ihnen sagen: zum Beispiel das neue Ar- beitsgesetz, neue andere Gesetze, neue Regelungen, neue Abgaben. Vor allem die kleinen und mittleren Betriebe sind es, die nicht exportieren können; sie sind nicht auf Abkom- men mit den umliegenden Ländern angewiesen. Viele kleine und mittlere Betriebe, vor allem im Handwerk, sind hier in un- serem Land ansässig und werden durch unsere Gesetze, die wir hier in diesem Saal gemacht haben, gehemmt.
Ich verstehe unter Deregulierungsmassnahmen etwas ande- res, als was mir der Bundesrat geantwortet hat. Wenn ich z. B. lese «Mit der Zulassung von Fahrzeugen mit neuer Breite für Kühltransporte wurde einem weiteren Begehren entsprochen», frage ich mich: Was bringt denn das für neue Arbeitsplätze? Das ist sicher ein Teil, ein Gesetzesabbau, aber wenn wir deregulieren wollen, müssen wir damit Ar- beitsplätze schaffen und vor allem der Wirtschaft, unseren kleinen und mittleren Betrieben, etwas helfen. Mit dieser Zu- lassung von Fahrzeugen können wir einen kleinen Teil ma- chen, aber keinen einzigen Arbeitsplatz schaffen. Es ist z. B. auch die Rede von der Revision von Bundeserlassen, welche Bewilligungsverfahren für Bauten und Anlagen beinhalten. Welche Gesetze wurden denn abgeschafft, welche Bewilli- gungsverfahren beschleunigt? Nennen Sie mir nur ein einzi- ges Beispiel, das unseren kleinen und mittleren Betrieben et- was bringen könnte.
Es ist mir bewusst, dass verschiedene Gesetze, die die Wirt- schaft vor allem hemmen - gerade beim Baubewilligungsver- fahren -, kantonale Gesetze sind. Aber ein gutes Zeichen vom Bund, von unserem Parlament, in dieser Richtung sollte sicher demnächst eintreffen.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion der sozialdemokratischen Fraktion Dringlicher Bundesbeschluss über den Vorruhestand Motion du groupe socialiste Arrêté fédéral urgent sur la préretraite
In
Dans
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1995
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
10
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3455
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 03.10.1995 - 08:00
Date
Data
Seite
2069-2069
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20 026 120
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