N 11 décembre 1995
2448
Heure des questions
Fünfte Sitzung - Cinquième séance
Montag, 11. Dezember 1995 Lundi 11 décembre 1995
14.30 h Vorsitz - Présidence: Leuba Jean-François (L, VD)
Wahlprüfung und Vereidigung Vérification des pouvoirs et prestation de serment
Le président: A la suite de l'élection au Conseil des Etats de notre ancien collègue Maximilian Reimann, nous devons prendre acte de l'élection de M. Ernst Hasler, premier sup- pléant de la liste UDC du canton d'Argovie.
Le cas de M. Hasler est mentionné dans le rapport du Con- seil fédéral sur les élections pour la 45e législature, à la page 154. Ce rapport a été examiné par le Bureau provisoire. Les publications ont eu lieu. Il n'y a pas d'incompatibilité. Nous pouvons dès lors procéder à l'assermentation du nou- vel élu.
Je prie M. Hasler de s'avancer au centre de l'hémicycle, et je prie les membres du Conseil et le public sur les tribunes de se lever.
Huber Annemarie, Generalsekretärin der Bundesversamm- lung, verliest die Eidesformel:
Huber Annemarie, secrétaire générale de l'Assemblée fédé- rale, donne lecture de la formule du serment:
Ich schwöre vor Gott, dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze des Bundes treu und wahr zu halten; die Einheit, Kraft und Ehre der schweizerischen Nation zu wahren; die Unabhängigkeit des Vaterlandes, die Freiheit und die Rechte des Volkes und seiner Bürger zu schützen und zu schirmen und überhaupt alle mir übertragenen Pflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.
Hasler Ernst wird vereidigt Hasler Ernst prête serment
Le président: Je souhaite à M. Hasler une très cordiale bien- venue.
Fragestunde Heure des questions
95.5210
Frage Steinemann Förderung der nepalesischen Bauindustrie? Question Steinemann Promotion de l'industrie népalaise de la construction
Wortlaut der Frage vom 11. Dezember 1995
Gemäss Medienmeldung vom 4. Dezember 1995 hat der Bundesrat beschlossen, mit 11,5 Millionen Franken den Strassenbau und damit die nepalesische Bauindustrie zu un- terstützen.
Wie werden die Gelder eingesetzt, respektive wie viele da- von gehen an nepalesische Unternehmen?
Wann kann die Schweizer Bauindustrie mit bundesratli- cher Unterstützung rechnen?
Texte de la question du 11 décembre 1995
Les médias ont affirme le 4 décembre 1995 que le Conseil fe- déral avait décidé de consacrer 11,5 millions de francs à l'en- couragement de la construction de routes au Népal et de fa- voriser ainsi le secteur de la construction de ce pays.
Comment ces fonds sont-ils utilisés et quelles sont les sommes attribuées aux entreprises népalaises?
Quand l'industrie suisse de la construction pourra-t-elle compter sur un soutien du Conseil fédéral?
Cotti Flavio, Bundesrat: Die vom Bundesrat bewilligten 11,5 Millionen Franken für den Strassenbau in Nepal in den nächsten vier Jahren dienen der Instandstellung eines weite- ren Teilstücks (32 Kilometer) der Verbindungsstrasse Kath- mandu-Tibet. Das Projekt verfolgt eine doppelte Zielsetzung: Einerseits werden für eine Region mit fast 800 000 Einwoh- nern der Zugang zur Hauptstadt und damit das Entwicklungs- potential verbessert, anderseits trägt das Projekt zu einer neuen Rollenverteilung zwischen Staat und Privatwirtschaft bei. Kapazitäten und Fähigkeiten der nepalesischen Bera- tungsbüros und Tiefbauunternehmen werden gestärkt, und die einschlägigen Staatsinstanzen werden ihrer Funktion als Tiefbauamt nähergebracht.
Eine schweizerische Ingenieurfirma leistet in beratender Stellung Unterstützung an die staatlichen Stellen und die be- teiligten nepalesischen Unternehmen. Für Bauten, Unterneh- mensförderung und Ausbildung vor Ort sind insgesamt 9 Millionen Franken budgetiert.
Die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humani- täre Hilfe ist ein Instrument der Aussenpolitik. Sie arbeitet in verschiedenen Schwerpunktländern im öffentlichen Infra- strukturbereich wie zum Beispiel eben im Strassenbau oder der Stadtentwicklung. Dabei werden vom Bundesrat für die Planung und Durchführung solcher Programme oft, wie er- wähnt, auch die Dienstleistungen schweizerischer Ingenieur- firmen beansprucht.
Steinemann Walter (F, SG): Besten Dank, Herr Bundesrat. Die Ingenieurfirma, die Sie erwähnt haben, soll 2 Millionen Franken von diesen 11,5 Millionen bekommen. Trifft es zu, dass der Vorsteher dieser Firma ein ehemaliger EDA-Mitar- beiter ist, der mit dem Know-how des EDA vertraut ist?
Noch eine Zusatzfrage: Glauben Sie wirklich, dass die schweizerische arbeitende und steuerzahlende Bevölkerung es versteht, wenn man zurzeit Strassenbau in Nepal finan- ziert und damit die dortige Bauindustrie unterstützt?
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Consiglio nazionale
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05
Séance
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Datum 11.12.1995 - 14:30
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