Texte intégral
OLG Stuttgart 7. Zivilsenat — 7 U 52/12 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2013-04-08
Aktenzeichen: 7 U 52/12
ECLI: ECLI:DE:OLGSTUT:2013:0408.7U52.12.0A
Dokumenttyp: Urteil
Normen: § 1 S 1 VVG, §§ 150ff VVG, § 305 Abs 2 Nr 1 BGB, § 306 Abs 1 BGB, § 307 Abs 1 S 2 BGB
Leitsatz
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Eine Partei die behauptet, beide Vertragspartner hätten den Vertragstext in einem anderen als dem Wortsinn in der Vertragsurkunde - hier "regelmäßige Auszahlungen" in einem Versicherungsschein - verstanden, trifft hierfür die Darlegungs- und Beweislast (Anschluss BGH, 13. November 2000, II ZR 115/99).(Rn.125)
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Wenn der Versicherer den Policenbedingungen "Wealthmaster" eine Einschränkung des Leistungsversprechens entnehmen will, verstößt diese Fassung der AVB ebenso gegen das Transparenzgebot wie die Fassung in den Policenbedingungen "Wealthmaster Noble" (BGH, 11. Juli 2012, IV ZR 164/11).(Rn.115)
(Rn.116)
(Rn.118)
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Die in den Policenbedingungen "Wealthmaster" enthaltene Klausel: "Der Vertrag umfasst diese Policenbedingungen, den Versicherungsschein und die Verbraucherinformationen. " führt nicht dazu, dass die Verbraucherinformation Vertragsbestandteil geworden ist.(Rn.109)
(Rn.110)
(Rn.111)
Orientierungssatz
Hinweis der Dokumentationsstelle des Bundesgerichtshofs: Vor dem BGH (IV ZR 175/13) ist die Klage zurückgenommen worden.