Staatsgerichtshof des Landes Hessen, 1987-06-03, P.St. 1038

P.St. 1038Cour constitutionnelle3 juin 1987

Regest

1. Der Ausschluß der Beschwerdemöglichkeit in ZDG (JURIS: ErsDiG) § 75 Abs 3 S 2 (hier: bzgl Ablehnung eines Antrages auf einstweilige Anordnung) wurde durch VGFGEntlG Art 2 § 3 Abs 1 S 2 nicht aufgehoben. 2. Durch die Einlegung eines unzulässigen Rechtsbehelfs gegen die Ausgangsentscheidung wird die Monatsfrist nach StGHG HE § 48 nicht unterbrochen bzw neu in Lauf gesetzt. Verfahrensgang vorgehend VG Kassel, 8. Juli 1985, IV/3 G 1011/85 vorgehend Hessischer Verwaltungsgerichtshof, 1. November 1985, 11 TG 1428/85 Permalink - Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE190022172

Texte intégral

Staatsgerichtshof des Landes Hessen — P.St. 1038 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 1987-06-03

Aktenzeichen: P.St. 1038

ECLI: ECLI:DE:STGHHE:1987:0603.P.ST.1038.0A

Dokumenttyp: Beschluss

Normen: § 48 Abs 3 S 1 StGHG HE, § 75 Abs 3 S 2 ErsDiG, Art 2 § 3 Abs 1 S 2 VGFGEntlG, § 123 VwGO

Leitsatz

  1. Der Ausschluß der Beschwerdemöglichkeit in ZDG (JURIS: ErsDiG) § 75 Abs 3 S 2 (hier: bzgl Ablehnung eines Antrages auf einstweilige Anordnung) wurde durch VGFGEntlG Art 2 § 3 Abs 1 S 2 nicht aufgehoben.

  2. Durch die Einlegung eines unzulässigen Rechtsbehelfs gegen die Ausgangsentscheidung wird die Monatsfrist nach StGHG HE § 48 nicht unterbrochen bzw neu in Lauf gesetzt.

Verfahrensgang

vorgehend VG Kassel, 8. Juli 1985, IV/3 G 1011/85 vorgehend Hessischer Verwaltungsgerichtshof, 1. November 1985, 11 TG 1428/85

Permalink

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