Amtsgericht Wermelskirchen, 2013-06-06, 5 F 170/12

5 F 170/12Tribunal de première instance6 juin 2013

Regest

Der Einwand der Verjährung muss durch Widerspruch gegen die Feststellung der Forderung zur Insolvenztabelle geltend gemacht werden und kann im Feststellungsverfahren zur deliktischen Qualifikation nicht nachgeholt werden.

Texte intégral

Amtsgericht Wermelskirchen — 5 F 170/12 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2013-06-06

Aktenzeichen: 5 F 170/12

ECLI: ECLI:DE:AGGL2:2013:0606.5F170.12.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: Familiengericht

Normen: § 823 Abs. 2 BGB; § 170 StGB; §§ 175, 302 InsO

Leitsätze

Der Einwand der Verjährung muss durch Widerspruch gegen die Feststellung der Forderung zur Insolvenztabelle geltend gemacht werden und kann im Feststellungsverfahren zur deliktischen Qualifikation nicht nachgeholt werden.

Tenor

Es wird festgestellt, dass der Widerspruch des Antragsgegners unbegründet ist, der sich gegen den von der Antragstellerin im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Antragsgegners vor dem Amtsgericht Köln - Insolvenzgericht - Aktenzeichen 74 IK ... zur Insolvenztabelle laufenden Nummer 3 angegebene Rechtsgrund "aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung" zur angemeldeten Forderung i. H. v. 14.445,97 Euro richtet.

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