Landessozialgericht NRW, 2014-09-08, L 7 AS 1231/14 B ER und L 7 AS 1232/14 B

L 7 AS 1231/14 B ER und L 7 AS 1232/14 BTribunal des assurances sociales8 sept. 2014

Texte intégral

Landessozialgericht NRW — L 7 AS 1231/14 B ER und L 7 AS 1232/14 B — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2014-09-08

Aktenzeichen: L 7 AS 1231/14 B ER und L 7 AS 1232/14 B

ECLI: ECLI:DE:LSGNRW:2014:0908.L7AS1231.14B.ER.U.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 7. Senat

Tenor

Auf die Beschwerden der Antragsteller wird der Beschluss des Sozialgerichts Gelsenkirchen vom 19.05.2014 geändert. Der Antragsgegner wird verpflichtet, der Antragstellerin zu 1) vorläufig für den Zeitraum vom 15.04.2014 bis zum 30.09.2014 den Regelbedarf nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen unter Anrechnung des überschießenden Kindergeldes für den Antragsteller zu 2) sowie des Einkommens aus Elterngeld für die Monate April bis August 2014 zu gewähren. Der Antragstellerin zu 1) wird für das erstinstanzliche Verfahren Prozesskostenhilfe bewilligt und Rechtsanwalt T aus C beigeordnet. Im Übrigen werden die Beschwerden zurückgewiesen. Der Antragsgegner hat die außergerichtlichen Kosten der Antragstellerin zu 1) in beiden Rechtszügen zur Hälfte zu tragen. Eine weitergehende Kostenerstattung findet nicht statt.

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