Oberlandesgericht Düsseldorf, 2008-04-02, II-8 UF 10/08

II-8 UF 10/08Tribunal supérieur2 avr. 2008

Regest

§§ 621 e Abs. 3, 517, 319, 233 ZPO: Zur Berechnung der Rechtsmittelfrist kommt es in der Regel darauf an, wann die angefochtene Entscheidung dem Rechtsmittelführer zugestellt wurde, auch wenn diese später wegen einer bei gebotener Sorgfalt erkennbaren Unrichtigkeit berichtigt wurde. (Der BGH hat die gegen den Beschluss vom 02.04.2008 eingelegte Rechtsbe-schwerde durch Beschluss vom 06.05.2009 – XII ZB 81/08 – verworfen)

Texte intégral

Oberlandesgericht Düsseldorf — II-8 UF 10/08 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2008-04-02

Aktenzeichen: II-8 UF 10/08

ECLI: ECLI:DE:OLGD:2008:0402.II8UF10.08.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 8. Senat für Familiensachen

Leitsätze

§§ 621 e Abs. 3, 517, 319, 233 ZPO:

Zur Berechnung der Rechtsmittelfrist kommt es in der Regel darauf an, wann die angefochtene Entscheidung dem Rechtsmittelführer zugestellt wurde, auch wenn diese später wegen einer bei gebotener Sorgfalt erkennbaren Unrichtigkeit berichtigt wurde.

(Der BGH hat die gegen den Beschluss vom 02.04.2008 eingelegte Rechtsbe-schwerde durch Beschluss vom 06.05.2009 – XII ZB 81/08 – verworfen)

Tenor

wird der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Beschwerdefrist zurückgewiesen.

Die Beschwerde gegen den Beschluss des Amtsgerichts Wesel vom 04.12.2007 wird als unzulässig verworfen.

Der Beschwerdeführer trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Streitwert: 2.000 €

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