26 U 35/15•Oberlandesgericht Hamm, 2016-01-26, 26 U 35/15
Oberlandesgericht Hamm, 2016-01-26, 26 U 35/15
26 U 35/15Tribunal supérieur26 janv. 2016
Regest
Das Verkennen einer Akne inversa begründet nicht zwingend einen Behandlungsfehler. Wegen der Seltenheit der Erkrankung kann - bei regelrechter Behandlung - von einem bloßen Diagnoseirrtum ausgegangen werden.
Texte intégral
Oberlandesgericht Hamm — 26 U 35/15 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2016-01-26
Aktenzeichen: 26 U 35/15
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2016:0126.26U35.15.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 26. Zivilsenat
Normen: §§ 280, 823 BGB
Leitsätze
Das Verkennen einer Akne inversa begründet nicht zwingend einen Behandlungsfehler. Wegen der Seltenheit der Erkrankung kann - bei regelrechter Behandlung - von einem bloßen Diagnoseirrtum ausgegangen werden.
Tenor
Die Berufung der Klägerin gegen das am 23. Dezember 2014 verkündete Urteil der 4. Zivilkammer des Landgerichts Bielefeld wird zurückgewiesen.
Die Klägerin trägt die Kosten des Berufungsverfahrens.
Das angefochtene Urteil ist vorläufig vollstreckbar.
Die Revision wird nicht zugelassen.
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