Oberlandesgericht Köln, 1998-04-29, 6 U 8/98

6 U 8/98Tribunal supérieur29 avr. 1998

Regest

Kanzlei-Suchdienst, Telefaxwerbung UWG §§ 1, 25; ZPO §§ 935, 940; BGB §§ 1004, 823 Die Telefaxwerbung gegenüber einem Rechtsanwalt für einen Kanzlei-Suchdienst mit dem Angebot der Aufnahme in und des Zugriffs auf eine Datenbank einer "Netservice-Online" stellt mangels Wettbewerbsförderungsabsicht jedenfalls in subjektiver Hinsicht kein Handeln zu Zwecken des Wettbewerbs im Sinne von § 1 UWG dar. Die Dringlichkeitsvermutung gemäß § 25 UWG greift in einem solchen Falle nicht Platz. 6 U 8/98 Anlage zum Verkündungs14 O 98/97 protokoll vom 29.4.1998 (LG Bonn) verkündet am 29.4.1998 Lingnau, JHS'in als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle O B E R L A N D E S G E R I C H T K Ö L N I M N A M E N D E S V O L K E S U R T E I L In dem einstweiligen Verfügungsverfahren pp. hat der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln auf die mündliche Verhandlung vom 20. März 1998 unter Mitwirkung seiner Mitglieder Spätgens, von Hellfeld und Schütze f ü r R e c h t e r k a n n t: Die Berufung der Antragsteller gegen das am 20. November 1997 verkündete Urteil der 3. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn - 14 O 98/97 - wird zurückgewiesen. Die Kosten des Berufungsverfahrens haben die Antragsteller zu tragen. Von der Darstellung des

Texte intégral

Oberlandesgericht Köln — 6 U 8/98 — Urteil

Entscheidungsdatum: 1998-04-29

Aktenzeichen: 6 U 8/98

ECLI: ECLI:DE:OLGK:1998:0429.6U8.98.01

Dokumenttyp: Urteil

Spruchkörper: 6. Zivilsenat

Normen: UWG §§ 1, 25; ZPO §§ 935, 940; BGB §§ 1004, 823; KANZLEI-SUCHDIENST; TELEFAXWERBUNG

Leitsätze

Kanzlei-Suchdienst, Telefaxwerbung

UWG §§ 1, 25; ZPO §§ 935, 940; BGB §§ 1004, 823 Die Telefaxwerbung gegenüber einem Rechtsanwalt für einen Kanzlei-Suchdienst mit dem Angebot der Aufnahme in und des Zugriffs auf eine Datenbank einer "Netservice-Online" stellt mangels Wettbewerbsförderungsabsicht jedenfalls in subjektiver Hinsicht kein Handeln zu Zwecken des Wettbewerbs im Sinne von § 1 UWG dar. Die Dringlichkeitsvermutung gemäß § 25 UWG greift in einem solchen Falle nicht Platz.

6 U 8/98 Anlage zum Verkündungs14 O 98/97 protokoll vom 29.4.1998 (LG Bonn) verkündet am 29.4.1998 Lingnau, JHS'in als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle

O B E R L A N D E S G E R I C H T K Ö L N

I M N A M E N D E S V O L K E S

U R T E I L

In dem einstweiligen Verfügungsverfahren

pp.

hat der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln auf die mündliche Verhandlung vom 20. März 1998 unter Mitwirkung seiner Mitglieder Spätgens, von Hellfeld und Schütze

f ü r R e c h t e r k a n n t:

Die Berufung der Antragsteller gegen das am 20. November 1997 verkündete Urteil der 3. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bonn - 14 O 98/97 - wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Berufungsverfahrens haben die Antragsteller zu tragen.

Von der Darstellung des

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