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Art. 60

842.1OPrAFederal Council Ordinance1 feb 2004Fonte originale
  1. Il DEFR emana disposizioni per quanto concerne le cooperative di costruzione di alloggi che hanno beneficiato di mutui conformemente al decreto federale del 7 ottobre 19471inteso a promuovere la costruzione di alloggi per il personale della Confederazione. Disciplina segnatamente la determinazione e il controllo delle pigioni.
  2. Per mantenere la destinazione dei terreni oggetto dell’aiuto federale, il divieto di cambiamento della destinazione e la restrizione del diritto di alienazione sono menzionati a registro fondiario quali restrizioni di diritto pubblico della proprietà.
  3. In caso di liquidazione della cooperativa di costruzione di alloggi o di vendita di un immobile oggetto dell’aiuto federale, il provento della liquidazione o il guadagno risultante deve essere destinato alla Confederazione.
  4. L’Ufficio federale disciplina in un contratto con la Cassa pensioni della Confederazione (PUBLICA) la gestione dei mutui ipotecari accordati alle cooperative di costruzione di alloggi della Confederazione con fondi della cassa federale d’assicurazione (CFA), attualmente denominata PUBLICA.

Footnotes

  1. [RS 10 964;RU 1958 113. FF 1994 III 884 n. I 1].

2 commentaries

N1.Selbstkostenmiete: Zinsen, Amortisation, Erneuerungsfonds

Die Verordnung verlangt, dass Wohnbaugenossenschaften die Mietzinse nach dem Selbstkostenprinzip ausweisen; dazu gehören insbesondere Zinsen, Amortisation und Einlagen in den Erneuerungsfonds als Kostenbestandteile der Selbstkostenmiete.

Gestützt auf die (Sub-) Delegationsnorm in Art. 60 Abs. 1 WFV erliess das WBF die Verordnung über Wohnbaugenossenschaften des Bundespersonals (VO WBF; SR 842.18). Nach Art. 1 VO WBF gilt diese Verordnung für die Verwaltung von Hypothekardarlehen, welche den Wohnbaugenossenschaften des Bundespersonals aus Mitteln des Bundes oder der Pensionskasse PUBLICA gewährt wurden. Art. 8 Abs. 1 VO WBF hält den Grundsatz der Kostenmiete fest. Wohnbaugenossenschaften müssen Mietwohnungen in durch Bundesgelder geförderten Liegenschaften grundsätzlich nach den Selbstkosten festlegen. Als Selbstkosten können namentlich die Zinsen für investiertes Fremd- und Eigenkapital, der Baurechtszins, die Amortisationen, die Unterhaltskosten (inklusive Einlagen in den Erneuerungsfonds), die Verwaltungskosten, der Risikozuschlag sowie die mit der Sache verbundenen Lasten und öffentlichen Abgaben geltend gemacht werden (Art. 8 Abs. 2 VO WBF). Das investierte Eigenkapital darf höchstens zum Zinssatz der marktüblichen Hypothek im ersten Rang verzinst werden (Art. 8 Abs. 4 VO WBF).

N2.Vorgaben zur Mietzinsprüfung bei 1947-Darlehen

Das WBF/WFV legt für ehemals bundesbeförderte Wohnbaugenossenschaften praxisnahe und praktisch verbindliche Vorgaben zur Prüfung und Gestaltung der Mietzinse bei Darlehen aus dem Bundesbeschluss von 1947 fest.

Nach Art. 46 Abs. 1 WFG erlässt der Bundesrat die erforderlichen Ausführungsbestimmungen. Diese finden sich in der Wohnraumförderungsverordnung (WFV; SR 842.1). Im Sinn einer Subdelegation überlässt das Verordnungsrecht zudem einzelne Rechtsetzungsbefugnisse dem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Nach Art. 60 Abs. 1 WFV erlässt dieses Departement Bestimmungen für Wohnbaugenossenschaften, die gestützt auf den Bundesbeschluss vom 7. Oktober 1947 über Wohnungsfürsorge für Bundespersonal Darlehen erhalten haben. Das Departement hat in diesem Zusammenhang auch die Mietzinsgestaltung sowie die Überprüfung der Mietzinse näher zu umschreiben (Art. 60 Abs. 1 Satz 2 WFV).

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