Art. 4 BV; Art. 181 Abs. 2, 225, 226 ZGB; approval of a marriage contract by the tutelary authority. The approval requirement under Art. 181(2) ZGB serves primarily to protect the spouses and, where applicable, the children; it does not authorize the authority to safeguard mere expectancies of other relatives, including siblings. Under the matrimonial property regime of universal community, spouses may validly stipulate that the entire community property shall pass to the surviving spouse, subject only to the statutory reservation in favor of descendants under Art. 226(2) ZGB. A refusal of approval based solely on the desire to preserve siblings’ inheritance expectancies is untenable and therefore arbitrary under Art. 4 BV (consid. 2-4).
LMF.
LR .
LResp.C.
LTM.
LUFI.
OG
OM .
OMEF
ORC.
OSSC.
PCF.
PPF.
RD ..
RLA.
RLF.
RRF.
RTM.
StF
Tar.LEF
LF sulla protezionl delle marche di fabbriea e di eommerclo, delle Indl-
cazionl dl provenlenza dl merel e delle distlnzioni Industriall (26 set-
tembre 1890).
LF sui rapporti dl dIrltto eivile dei domJeiliatl edel dimorantl (25 glugno
1891).
LF Bulla responsabilltll c1vile delle imprese dl strade ferrate e di piroseali
e delle poste (28 marzo 1905).
LF sulla tassa d'esenzione dal servizio militare (28 glugno 1878).
LF snll'utillzzazione delle forze idrauliehe (22 dieembre 1916).
LF sull'organizzazione gludiziaria (16 dieembre 1943). .
Organizzazione militare della Confederazione Svizzera (LF dei 12 aprile
1907).
Ordinanza ehe mitiga temporaneamente le disposizionl sull'esecuzione
forzata (24 gennaio 1941).
Ordinanza sul reglstro di commereio (7 glugno 1937).
Ordinanza sul servizio dello stato eivile (1,8 magglo 1928).
LF di procedura eivile (4 dicembre 1947).
LF sulla procedura penale (15 glugno 1934).
Regolamento d'esecuzione della legge federale sulle dogane deI lottobre
1925 (10 luglio 1926).
Ordlnanza d'esecuzione della legge federale del 1,5 marzo 1,932 sulla
eircolazlone degIi autoveicoli e dei velocipedi (25 novembre 1932).
Regolamento per l'applicazione della legge federale sul lavofo nelle
fabbriche (3 ottobre 191,9).
Regolamento per il reglstro fondiario (22 febbraio 1,91,0).
Regolamento d'eseeuzione delIa legge federale sulla tassa d'esenzione
dal servizio militare (26 glugno 1934).
LF sull'ordinamento dei funzionari federall (30 giugno 1927).
TaritIa al?J J1cablie aUa legge federale suU'esecuzione e sul faUimento
(13 aprile 1948).
(RECHTSVERWEIGERUNG )
EGALITE DEVANT LA LOI
(DENI DE JUSTICE)
2 Staatsrecht. . EG zum ZGB) verweigerte die Zustimmung mit der Be- gründung, dass der Vertrag in der vorliegenden Fassung die Interessen des bevormundeten, finanziell schlecht ge- stellten Bruders und auch der landesabwesenden Geschwister des Ehemannes verletze ; er verlangte die Ergänzung des Vertrages durch eine Bestimmung, wonach der Anspruch der Geschwister des Ehemannes auf den Pflichtteil (Art. 470 ff. ZGB, 64 um. EG. zum ZGB) gewahrt bleibe. Der Regierungsrat des Kantons Uri als vormundschaft- liche Aufsichtsbehörde schützte mit Beschwerdeentscheid vom 24. Februar 1951 die Stellungnahme der Vormund- schafts behörde Gurtnellen. B. -Mit staatsrechtlicher Beschwerde beantragen die Eheleute Walker-Wettstein, den Entscheid des Regie- rungsrates wegen Verletzung des Art. 4 BV (Willkür) auf- zuheben und den Ehevertrag vom 1. Dezember 1950 zu genehmigen, eventuell die Vormundschaftsbehörde Gurt- nellen oder den Regierungsrat anzuweisen, die Genehmi- gung zu erteilen. Es wird geltend gemacht, die Absicht der kantonalen Behörden, Anwartschaften der Geschwister des Ehemannes zu sichern, sei nach Art. 181 Abs 2 ZGB kein Grund, dem Vertrage nicht beizustimmen. Der Regie- rungsrat habe sich von andern als sachlichen Erwägungen leiten lassen; sein Entscheid verletze klares Recht. O. -Der Regierungsrat schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Er führt aus, die Geschwister Josef Walkers seien entweder notleidend oder in Gefahr, es zu werden. Es sei daher elementarste Pflicht der verantwortlichen Vormundschaftsbehörde, ihnen wenigstens den Pflicht- teilsanspruch zu erhalten, welchen sie nach Art. 226 ZGB verlören, wenn der Ehevertrag der Beschwerdeführer vor- behaltlos genehmigt würde. Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
die staatsrechtliche Beschwerde im Regelfalle, welcher hier vorliegt, rein kassatorischen Charakter hat (BGE 75 I 18). 2. - Nach Art. 181 Abs. 2 ZGB bedürfen Eheverträge, die während der Ehe abgeschlossen werden, der Zustim- mung der Vormundschaftsbehörde. Die Bestimmung be- zweckt in erster Linie den Schutz der Interessen der Ehe- gatten. Daher soll die Vormundschaftsbehörde prüfen, ob die beiden Vertragspartner über die Tragweite ihrer Ver- einbarung vollständig im klaren sind, und verhindern, dass ein Gatte dem andern Konzessionen macht, die auf unlau- terer Beeinflussung oder unrichtigen Vorstellungen beru- hen. Sodann sind die Interessen der Kinder zu beachten namentlich auch derjenigen, die nicht der Ehe der Ver: tragspartner entsprossen sind. Dagegen hat Art. 181 Abs. 2 ZGB offensichtlich nicht den Sinn, dass die Vormund- schaftsbehörde auch blosse Anwartschaften und Hoffnun- gen weiterer Verwandter, die oft über den Ehevertrag unzufrieden sein mögen, zu berücksichtigen hat; der Grundsatz der Vertragsfreiheit, welcher im ehelichen Güterrecht des ZGB gilt, schliesst eine andere Auslegung aus (GMÜR, N. 16 ff., EGGER, N. 4 ff. zu Art. 181 ZGB). 3. - Haben die Ehegatten das System der allgemeinen Gütergemeinschaft gewählt, so fällt nach Art. 225 ZGB beim Tode des einen die Hälfte des Gesamtgutes dem überlebenden zu, während die andere Hälfte auf die Erben des verstorbenen übergeht. Gemäss Art. 226 Abs. 1 ZGB kann indes durch Ehevertrag an Stelle der hälftigen eine andere Teilung gesetzt werden; dem überlebenden Ehe- gatten darf auf diesem Wege auch das ganze Gesamtgut zugewendet werden (GMÜR, N. 6 a, EGGER, N. 1 zu Art. 226 ZGB ; vgl. BGE 58 II 1 ff.). Durch den Ehevertrag darf jedoch den Nachkommen des verstorbenen Ehegatten ein Viertel des bei seinem Tode vorhandenen Gesamtver- mögens nicht entzogen werden (Art. 226 Abs. 2 ZGB). Dagegen enthält das Gesetz keine Bestimmung, wonach auch andere Angehörige, insbesondere die Eltern und
Staa.tsrecht. Geschwister, einen solchen Schutz genössen. Es gewährt ihn bewusst nur den Nachkommen; den weitem nach Erbrecht pflichtteilsberechtigten Verwandten gegenüber lässt es. die Bindung aus Güterrecht vorgehen (E. HUBER, Erläuterungen zum Vorentwurfdes ZGB, 2. Auflage, Bd. I S. 184; GMÜR, N. 10, EGGER, N. 3 zu Art. 226 ZGB). 4. - Die Vormundschaftsbehörde Gurtnellen und der Regierungsrat des Kantons Uri versagten dem Ehever- trage der Beschwerdeführer lediglich deshalb die Zustim- mung, weil sie den erbrechtlichen Pflichtteilsanspruch der Geschwister des Ehemannes wahren zu müssen glaubten. Die Auslegung von Art. 181 Abs. 2 und Art. 226 ZGB; welche ihrer Ueberlegungzugrunde liegt, ist jedoch völlig unhaltbar, wie sich aus dem hievor Ausgeführten ergibt; sie lässt sich durch keinerlei ernsthaft vertretbare Argu- mente stützen. Der Entscheid des Regierungsrates erweist sich daher als willkürlich. Demnach erkennt das Bundesgericht: Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Entscheid aufgehoben. 2. Extrait de )'ardt du 14 mars 1951 dans la cause Corn Exchange National Bank Trust Company contre Boger de Perrot ct Cour de eassation civile du eanton de Neuehätel. Recour8 de droit public fO'YUl6 8ur l'art. 4 08t. IrrecevabiliM d'un moyen non propose par le recourant devant l'autoriM canto- nale. Exceptions. OaUBes de 8U8pe,n8ion et d'interruption de la prescription d'effets de change en droit international prive 8uis8e. Il n'est en tout cas pas arbitraire de considerer qu'elles sont regies par le Code des obligations, quelle que soit la loi applicable aux effets de l'obli- gation cambiaire (art. 1090 et 1070 1071 CO, art. 4 de la Con vention de Geneve du 7 juin 1930 destinee aregier certains confiits de lois en matiere de lettres de change et de billets a ordre, art. 17 de de l'annexe II de la Convention de Geneve du 7 juin 1930 portant loi uniforme sur les lettres de change et les billets a ordre). Staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 4 BV. Neue, im kantonalen Verfahren nicht geltend gemachte (tat- Rechtsgleichheit (Rechtsverweigerung). N° 2.
sächliche oder rechtliche) Vorbringen sind vor Bundesgericht ausgeschlossen. Ausnahmen von diesem Grundsatz. Gründe für die Hemmung und Unterbrechung der Verjährung wechselrnäs8iger Ansprüche nach schweizerischem internationalem
Sie bestimmen sich, wie jedenfalls ohne Willkür angenommen werden kann, nach dem schweizerischen Obliga- tionenrecht, gleichgültig welches Recht auf die Wirkungen der Wechselverpflichtung anwendbar ist (Art. 1090 und 1070/71 OR, Art. 4 des Genfer Abkommens vom 7. Juni 1930 über Be stimmungen auf dem Gebiete des internationalen Wechsel- privatrechts, Art. 17 der Anlage II zum Genfer Abkommen vom 7. Juni 1930 über das Einheitliche Wechselgesetz). RWor80 di diritto pubblico per violazione dell'art. 4 OF. Irricevibilita d'un'allegazione (di fatto 0 di diritto) ehe il ricorrente non ha presentata davanti all'autorita cantonale. Deroghe a questo principio. OaUBe di 8ospen8ione e d'interruzione della prescrizione di effetti cambiari in diritto internazionale privato smzzero. Non e arbi- trario ammettere che queste cause sono disciplinate dal Codice federale delle obbligazioni, qualunque sia la legge applicabile agli effetti dell'obbligazione cambiaria (art. 1090 e 1070 1071 CO ; art. 4 delIa convenzione per risolvere certi conflitti di leggi in materia di cambiali e di vaglia cambiari, conchiusa a Ginevra il 7 giugno 1930; art. 17 dell'allegato II della Convenzione ehe stabilisce una legge uniforme sulla cambiale e sul voglia cam- biario, conchiusa a Ginevra il 7 giugno 1930). A. -En 1928 et 1929, les freres Willy et Roger de Perrot ont souscrit cinq billets d'un total de 65000 dollars payables, sur interpellation, ä.l'ordre de I'Union Bank and Trust Co of Philadelphia, anx droits de la quelle se trouve aujourd'hui la Com Exchange National Bank Trust Company. A l'epoque, les deux freres de Perrot etaient domicilies en Pensylvanie. En 1932, Roger de Perrot a quitte ce pays pour rentrer en Suisse Oll il est regulierement domicilie. Le 25 octobre 1949, la banque creanciere a notifie a. Roger de Perrot un commandement de pa yer de 363 108 fr. 91 representant la valeur au cours du jour de 64 355 dollars, par 279300 fr. 70, plus l'interet ä. 6 % de cette somme pendant 5 ans, par 83700 fr. 21, ainsi que les frais d'une poursuite precedente, par 18 fr. Le debiteur ayant fait opposition, la creanciere a requis du President du Tribunal de Neuchatel la mainlevee provisoire. Elle s'appuyait sur la consultation d'un pro-