No entry for insufficiently reasoned appeal against territorial restriction

2C_1245/2012Tribunale federale / II divisione di diritto pubblico19 dic 2012Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Court did not enter into the complaint against the cantonal order striking off the appeal concerning a territorial restriction in Aargau. The appellant's filing contained no specific request and no reasoning directed at the only reviewable subject matter, as required by Art. 42(1) and (2) BGG. To the extent he raised asylum, removal, and provisional admission issues, he did not identify a concrete decision and, in any event, the Court would not be competent to decide them. No court costs were imposed.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Eintretensvoraussetzungen der Beschwerde ans Bundesgericht; das Rechtsmittel muss einen Antrag und eine sachbezogene Begründung enthalten, die sich mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt. Fehlt es daran, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Werden ausserhalb des Anfechtungsgegenstands liegende oder bundesrechtlich ausgeschlossene Fragen aufgeworfen, vermögen sie das Eintreten ebenfalls nicht zu begründen (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 3 und lit. d BGG). Kostenerhebung kann bei den Umständen des Falles unterbleiben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Testo completo

{T 0/2}
2C_1245/2012

Urteil vom 19. Dezember 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau, Sektion Asyl, Daniel Widmer, Bahnhofstrasse 88, 5001 Aarau.

Gegenstand
Eingrenzung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 20. November 2012.

Erwägungen:
Am 12. Oktober 2012 verfügte das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau gegen X.________, am 14. Februar 1980 geborener Staatsangehöriger von Sri Lanka, dessen Asylgesuch erfolglos geblieben war, die Eingrenzung auf das Gebiet des Kantons Aargau. X.________ gelangte am 7. bzw. am 16. November 2012 an das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau. Dieses schrieb das Verfahren mit Verfügung seines Präsidenten vom 20. November 2012 als gegenstandslos von der Kontrolle ab, weil der Ausländer sich darauf beschränkt habe zu erklären, nicht nach Sri Lanka zurückkehren zu können, und seiner Eingabe nicht zu entnehmen sei, dass er gegen die Eingrenzungsverfügung des Amtes für Migration und Integration vom 12. Oktober 2012 Beschwerde erheben wolle.
X.________ hat sich mit Schreiben vom 18. Dezember 2012 ans Bundesgericht gewandt; beigelegt war die Verfügung des Rekursgerichts vom 20. November 2012. Er schildert seine Lebenssituation sowie die Lage in Sri Lanka, die ihn daran hindere, dorthin zurückzukehren, weshalb er namentlich um vorläufige Aufnahme ersucht.
Zum einzigen möglichen Gegenstand eines bundesgerichtlichen Verfahrens, zur Abschreibungsverfügung des Rekursgerichts betreffend die Eingrenzungsverfügung der kantonalen Ausländerrechtsbehörde, lässt sich der Rechtsschrift vom 18. Dezember 2012 nichts entnehmen. Es fehlt diesbezüglich an einer Begründung und selbst an einem Antrag, was unerlässliche Voraussetzung für das Eintreten auf eine Beschwerde wäre (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Zur von ihm allein aufgeworfenen Frage des Asyls und der asylrechtlichen Wegweisung bzw. einer vorläufigen Aufnahme hat der Beschwerdeführer keinen Entscheid beigelegt oder konkret bezeichnet; ohnehin wäre das Bundesgericht diesbezüglich nicht zuständig (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 3 und Art. 83 lit. d BGG).
Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Umstände des Falles rechtfertigen es, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau, dem Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Migration (diesem zusammen mit einer Kopie der Beschwerdeschrift vom 18. Dezember 2012) schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Dezember 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Parole chiave

inadmissibilityreasoned appealrequest for reliefterritorial restrictionasylumprovisional admissioncourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal against the cantonal dismissal order on the territorial restriction was sufficiently reasoned and requested to be heard.

Decisione estratta

The appeal lacked any reasoning and even a prayer for relief regarding the only possible subject matter, so the Federal Court could not enter into it.

Motivazione estratta

Art. 42(1) and (2) BGG require a reasoned appeal and a request for relief. The submission did not address the cantonal dismissal order in a reviewable way.

Questione giuridica chiave

Whether the Federal Court could consider the appellant's asylum and provisional admission arguments.

Decisione estratta

No, because no relevant decision was enclosed or identified, and the Federal Court would in any event lack jurisdiction over those asylum-related questions in this procedural context.

Motivazione estratta

The filing only raised asylum, removal, and provisional admission issues without identifying a challengeable decision; moreover, the cited matters fall outside federal jurisdiction under Art. 83 lit. c Ziff. 3 and Art. 83 lit. d BGG.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.