No entry due to insufficient appeal reasoning

4A_257/2013Tribunale federale / I divisione civile29 mag 2013Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The appellant challenged a cantonal judgment in a sickness daily allowance insurance dispute, but his filing to the Federal Supreme Court contained no legal reasoning and only stated that he was appealing. The Court held that the requirements of Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG were not met and therefore did not enter into the appeal under Art. 108(1)(b) BGG. Federal court costs of CHF 500 were imposed on the appellant, and no party compensation was awarded to the respondent.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; admissibility of the appeal and duty to reason complaints: an appeal to the Federal Supreme Court must set out, in relation to the reasoning of the challenged decision, which rights were allegedly violated. Constitutional grievances are examined only if expressly invoked and substantiated. A mere declaration that an appeal is filed does not satisfy the reasoning requirement and leads to non-entry. Costs follow the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG; party compensation requires compensable effort by the respondent under Art. 68 Abs. 1 BGG.

Testo completo

{T 0/2}
4A_257/2013

Urteil vom 29. Mai 2013
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Schreier.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

X.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankentaggeldversicherung (VVG),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen,
Abteilung III, vom 28. März 2013.

In Erwägung,
dass der Beschwerdeführer am 19. April 2012 beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen gegen die Beschwerdegegnerin Klage in der Höhe von Fr. 61'000.-- einreichte;
dass die Beschwerdegegnerin gegen den Beschwerdeführer Widerklage in der Höhe von Fr. 44'344.45 erhob;
dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 28. März 2013 die Beschwerdegegnerin in teilweiser Gutheissung der Klage zur Zahlung von Fr. 676.88 und den Beschwerdeführer in teilweiser Gutheissung der Widerklage zur Zahlung von Fr. 32'322.-- verurteilte;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 6. Mai 2013 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass er den Entscheid des Versicherungsgerichts anfechten will;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (BGE 138 III 471 E. 1; 137 III 417 E. 1; 136 II 101 E. 1);
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch die Vorinstanz verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass der Beschwerdeführer in der Rechtsmittelbelehrung des vorinstanzlichen Entscheids zudem auch darauf hingewiesen wurde, dass die Beschwerde seine Begehren und deren Begründung enthalten muss;
dass der Beschwerdeführer keine Rügen vorbringt, sondern in seiner Eingabe lediglich erklärt, er lege Beschwerde ein;
dass demnach auf die Beschwerde mangels genügender Begründung im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 1 BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Mai 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Die Gerichtsschreiberin: Schreier

Parole chiave

admissibilityduty to reasonnon-entrycostsparty compensationsickness daily allowance insurance

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal was sufficiently reasoned to be admissible before the Federal Supreme Court.

Decisione estratta

The filing contained no substantiated legal arguments and merely stated that an appeal was lodged; it therefore did not satisfy the reasoning requirement.

Motivazione estratta

Under Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG, the appellant had to explain which rights were violated; absent any such grievances, the appeal could not be examined.

Questione giuridica chiave

Allocation of federal court costs after non-entry.

Decisione estratta

Court costs were imposed on the appellant.

Motivazione estratta

As the appeal was not admitted, costs followed the losing party under Art. 66(1) BGG.

Questione giuridica chiave

Whether the respondent was entitled to a party compensation.

Decisione estratta

No party compensation was awarded to the respondent.

Motivazione estratta

The respondent incurred no compensable effort in the federal proceedings, so Art. 68(1) BGG did not justify compensation.

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