Non-entry for failure to pay court advance

5A_414/2009Tribunale federale / II divisione civile11 set 2009Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The appellant challenged the Schwyz cantonal court’s ruling in a bankruptcy-opening matter, but the Federal Supreme Court had previously ordered him to pay a court advance of CHF 1,000 and warned of non-entry. He failed to pay the advance within the non-extendable deadline, even accounting for court vacations, and did not provide the required proof of payment by debit confirmation. The II Civil Law Division therefore did not enter into the appeal and imposed CHF 500 in court costs on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable deadline results in non-entry into the appeal. If the appellant neither pays the advance in due time nor proves timely debit of a postal/bank account as required, the Federal Supreme Court may decide without further examination. The default persists notwithstanding court vacations where the deadline has been properly notified. Costs are borne by the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1).

Testo completo

{T 0/2}
5A_414/2009

Urteil vom 11. September 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________ Kranken-Versicherung AG,
Beschwerdegegnerin,

Gegenstand
Konkurseröffnung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 8. Juni 2009 des Kantonsgerichts Schwyz (Kantonsgerichtspräsident als Präsident der 2. Rekurskammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 8. Juni 2009 des Kantonsgerichts Schwyz,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender) Verfügung vom 13. Juli 2009 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 19. Juni 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der wegen Zustellungsvereitelung (postalischer Vermerk der Unerreichbarkeit des Beschwerdeführers an der von diesem angegebenen Adresse) als am 17. Juli 2009 erfolgt geltenden Zustellung (MESSMER/IMBODEN, Die Eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, S. 23 Ziff. 19 a.E.) dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist und unter Berücksichtigung der Gerichtsferien (Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Schwyz und dem Konkursamt A.________ schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. September 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Parole chiave

non-entrycourt advancebankruptcy openingcostsdeadline defaultwritten procedure

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the federal appeal had to be entered into despite non-payment of the court advance within the final deadline.

Decisione estratta

No. Because the appellant did not pay the required advance or prove timely payment, the court did not enter into the appeal.

Motivazione estratta

After the request for an advance and a final non-extendable deadline under Art. 62(3) BGG, the appellant remained in default; therefore non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Questione giuridica chiave

Who bears the court costs of the federal proceedings?

Decisione estratta

The appellant bears the court costs.

Motivazione estratta

As the appellant caused the non-entry, costs were imposed under Art. 66(1) BGG.

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