Federal appeal inadmissible due to untimely and unreasoned filing

5A_685/2011Tribunale federale / II divisione civile19 ott 2011Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The appellant challenged a cantonal decision confirming that his complaint against a bankruptcy warning had been filed late. Before the Federal Supreme Court, he did not engage with the reasoning of the cantonal decision and did not explain any violation of federal law. The Court therefore held the appeal manifestly inadmissible in simplified procedure and declined to examine the merits of the bankruptcy warning. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; admissibility of a federal appeal requires a reasoned challenge to the contested decision. The appellant must indicate, in confrontation with the lower-instance reasoning, which federal rights were violated; merely reiterating the desired outcome is insufficient. Alleged violations of constitutional rights are reviewed only if expressly invoked and substantiated. Where the appeal is manifestly insufficiently reasoned, the president may decline to enter in simplified procedure. The merits of issues not examined by the cantonal authority due to lateness remain outside the federal review (consid. 2-3).

Testo completo

{T 0/2}
5A_685/2011

Urteil vom 19. Oktober 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ GmbH,
vertreten durch Rechtsanwalt Lukas Oberholzer,
Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Konkursandrohung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, obere kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, vom 22. September 2011.

Erwägungen:

1.
Der Beschwerdeführer hat den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, obere kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, vom 22. September 2011 betreffend Konkursandrohung mit Eingabe vom 30. September 2011 beim Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen angefochten. Er beantragt die Beseitigung der Konkursandrohung. Die Aufsichtsbehörde hat erwogen, der Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde, des Kreisgerichts Wil, vom 31. August 2011 sei gleichentags per Gerichtsurkunde versandt worden und der Beschwerdeführer habe ihn am 3. September 2011 in Empfang genommen. Die zehntägige Rechtsmittelfrist gemäss Art. 18 Abs. 1 SchKG (für die Beschwerde an die obere Aufsichtsbehörde) habe demnach vom 4. September bis 13. September 2011 gedauert. Die am 15. September 2011 der Post übergebene Beschwerde sei somit verspätet.

2.
In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234).
Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Eingabe mit den Erwägungen des Entscheids des Kantonsgerichts St. Gallen, obere kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, vom 22. September 2011 gar nicht auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat. Die obere Aufsichtsbehörde hat sich wegen der verspäteten Beschwerde nicht mit der Frage befasst, ob die Konkursandrohung rechtens war. Diese Frage ist somit auch nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens und kann folglich vom Bundesgericht nicht behandelt werden.

3.
Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) durch die Präsidentin der Abteilung unter Kostenfolge für den Beschwerdeführer (Art. 66 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Kantonsgericht St. Gallen, obere kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Oktober 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Zbinden

Parole chiave

debt enforcementbankruptcy warningadmissibilityreasoned appealtime limitnon-entrycourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the federal appeal was admissible despite the appellant's failure to address the cantonal reasoning.

Decisione estratta

The appeal was inadmissible because it did not engage with the challenged decision and did not show any violation of federal law.

Motivazione estratta

A federal appeal must specifically explain which rights were violated; constitutional claims require express and substantiated argumentation. The submission did not meet these requirements.

Questione giuridica chiave

Whether the complaint against the bankruptcy warning could still be examined on the merits.

Decisione estratta

No; the merits of the bankruptcy warning were not before the Federal Supreme Court because the cantonal authority had rejected the complaint as late.

Motivazione estratta

Since the upper supervisory authority dismissed the cantonal complaint as time-barred, the substantive validity of the bankruptcy warning was not part of the federal proceedings.

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