Non-payment of cost advance leads to non-entry

5A_694/2007Tribunale federale / II divisione civile16 gen 2008Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant company's complaint because the ordered cost advance of CHF 2,000 was not paid within the non-extendable deadline, even after the granted grace period. The court held that neither cash payment nor proof of timely debit was provided, so non-entry was mandatory. It further ordered the appellant to pay court costs of CHF 500.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 48 Abs. 4, Art. 108 Abs. 1 lit. a and Art. 66 Abs. 1 BGG; non-payment of the court cost advance after warning and expiry of the non-extendable grace period requires non-entry. A payment order that proves ineffective does not cure the default unless timely debit to a Swiss post or bank account is shown within the prescribed period. The court may decide without entering into the merits and must allocate costs to the defaulting party (consid. 1).

Testo completo

{T 0/2}
5A_694/2007

Urteil vom 16. Januar 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Peter M. Studer.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 24. Oktober 2007 des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 24. Oktober 2007 des Obergerichts des Kantons Zug,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 14. Dezember 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit abweisender Armenrechtsverfügung vom 27. November 2007 samt Formular auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 19. Dezember 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der (infolge der Gerichtsferien erstreckten) Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss (und ungeachtet eines - infolge eines "Missgeschicks" der Beschwerdeführerin - unausführbaren Zahlungsauftrags) gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Januar 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Parole chiave

non-entrycost advancedeadlinecourt costsinadmissibilitypayment proof

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the complaint was admissible despite non-payment of the cost advance within the deadline.

Decisione estratta

No. Because the appellant did not pay the cost advance or prove timely debit to a Swiss account, the court had to refuse to enter into the complaint.

Motivazione estratta

After a warning under Art. 62(3) BGG, the appellant still did not make the advance payment in cash, at the post office, or by providing proof of timely debit. Under Art. 108(1)(a) BGG, non-entry followed notwithstanding the appellant's explanation of an unusable payment order.

Questione giuridica chiave

How should court costs be allocated.

Decisione estratta

The appellant had to bear the court costs.

Motivazione estratta

As the non-entered party, the appellant was ordered to pay costs under the rules on court costs.

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