Revision refused for failure to pay advance; recusal request rejected

5F_9/2008Tribunale federale / II divisione civile25 set 2008Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a revision request against judgment 5A_351/2008. The applicant, after being ordered to pay a CHF 500 advance, did not make timely payment and instead filed abusive recusal motions and a reconsideration request. The court refused to entertain the recusal requests, denied reconsideration, and held that the missed advance-payment deadline required non-entry into the revision proceedings. Court costs of CHF 300 were imposed on the applicant.

Massima Omnilex

Art. 62 Abs. 3, 48 Abs. 4 and 66 Abs. 1 BGG; revision proceedings and advance on costs; abusive recusal motions. Recusal requests filed solely to obstruct proceedings are not to be examined. A party ordered to pay an advance on costs must comply within the non-extendable deadline or furnish the required proof of timely payment; otherwise, and where no circumstances cast doubt on the prior order, the court will not enter into the main application. The unsuccessful party bears the court costs.

Testo completo

{T 0/2}
5F_9/2008/don

Urteil vom 25. September 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Bundesrichterin Hohl, Bundesrichter Marazzi,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Gesuchsteller,
,
X.________
Gesuchsteller,

gegen

  1. Kanton Luzern und Einwohnergemeinde Emmen,
  2. Betreibungs- und Konkursamt Emmental-
    Oberaargau,
    Gesuchsgegner.

Gegenstand
Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_351/2008.

Nach Einsicht
in das Gesuch um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_351/2008,

in Erwägung,
dass der Gesuchsteller mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisender) Verfügung vom 22. August 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 8. August 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 27. August 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Gesuch stellenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Gesuchsteller innerhalb der Nachfrist einerseits den Ausstand der seit 2003 an Verfahren gegen ihn beteiligten Bundesrichterinnen und Bundesrichter beantragt und anderseits (sinngemäss) um Wiedererwägung der Verfügung vom 22. August 2008 ersucht,
dass auf die allein zum Zwecke der Blockierung der Justiz gestellten und damit missbräuchlichen Ausstandsbegehren nicht einzutreten ist (BGE 111 Ia 148 E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d),
dass sodann der Gesuchsteller nichts vorbringt, das die Richtigkeit der Verfügung vom 22. August 2008, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte, weshalb das Wiedererwägungsgesuch abzuweisen ist,
dass somit festzustellen bleibt, der Gesuchsteller den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist, der einmal mehr missbräuchlich prozessierende Gesuchsteller kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich weitere missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,

erkennt die Abteilung:

1.
Auf die Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.

2.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

3.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

4.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

5.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. September 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Parole chiave

revisionadvance on costsrecusalnon-entryabusive motioncourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the recusal requests against all federal judges involved since 2003 were admissible.

Decisione estratta

The recusal requests were abusive and therefore not entertained.

Motivazione estratta

Recusal motions filed solely to block the administration of justice are abusive and need not be examined.

Questione giuridica chiave

Whether the request to reconsider the order of 22 August 2008 should be granted.

Decisione estratta

The reconsideration request was denied because the applicant advanced nothing that could call the order into doubt.

Motivazione estratta

The court found no grounds to revisit the prior order and referred to it as correct.

Questione giuridica chiave

Whether the revision application could proceed despite non-payment of the advance on costs.

Decisione estratta

The court did not enter into the revision application because the advance was not paid within the non-extendable deadline and no proof of timely payment was filed.

Motivazione estratta

Under the warning given, failure to comply with the advance-payment order required non-entry.

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