Non-entry on appeal against interlocutory decision

9C_115/2013Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico15 feb 2013Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court held that the cantonal insurance court decision was an interlocutory order because it merely required the compensation office to make supplementary findings concerning care benefits and then issue a new decision. The appellant did not show any irreparable disadvantage, nor would a successful appeal immediately terminate the case and spare extensive evidence. The court therefore refused to enter into the appeal in summary proceedings and waived court costs.

Massima Omnilex

Art. 93 Abs. 1 BGG; appeal against interlocutory decisions in social insurance matters; a cantonal decision remitting the matter for supplementary clarification and a new administrative decision is an interlocutory decision. Such a decision is only appealable if it may cause irreparable prejudice or if its admission would immediately lead to a final decision and avoid extensive evidence-taking. A mere prolongation of proceedings does not constitute irreparable harm (consid. 1).

Testo completo

{T 0/2}
9C_115/2013

Urteil vom 15. Februar 2013
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
Departement des Innern des Kantons St. Gallen, Regierungsgebäude, 9001 St. Gallen,
Beschwerdeführer,

gegen

D.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Eugen David,
Beschwerdegegnerin,

Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2012.

Nach Einsicht
in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2012 und die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 31. Januar 2013 (Postaufgabe),

in Erwägung,
dass gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, soweit sie nicht die Zuständigkeit oder Ausstandsbegehren im Sinne von Art. 92 BGG betreffen, nur mit Beschwerde angefochten werden können, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),
dass die Vorinstanz die Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen in teilweiser Gutheissung der von der Versicherten gegen den Einspracheentscheid vom 13. Juli 2012 eingereichten Beschwerde verpflichtet hat, hinsichtlich der gegenüber der Versicherten erbrachten Pflegeleistungen ergänzende Abklärungen im Sinne der Erwägungen zu treffen und hernach neu zu verfügen,
dass somit entgegen der in der Beschwerde (S. 2) geäusserten Auffassung nicht ein Endentscheid, vielmehr ein Zwischenentscheid nach Art. 93 Abs. 1 BGG vorliegt, der das Verfahren nicht abschliesst (zum Begriff des Zwischenentscheides siehe BGE 133 V 477 E. 4. S. 480 ff.),
dass die Gutheissung der Beschwerde nicht geeignet ist, einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren zu ersparen und weder geltend gemacht wird noch ersichtlich ist, inwiefern der Zwischenentscheid des kantonalen Gerichts einen irreparablen Nachteil bewirken könnte, führt er doch lediglich zu einer Verlängerung des Verfahrens, welche dieses Kriterium nicht zu begründen vermag (BGE 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

1.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

2.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Februar 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Widmer

Parole chiave

interlocutory decisionnon-entryirreparable harmcare benefitssupplementary clarificationsummary procedurecourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the cantonal decision was a final decision or an interlocutory decision under Art. 93 BGG.

Decisione estratta

It was an interlocutory decision because it did not end the proceedings and only ordered further clarifications and a new decision.

Motivazione estratta

The order required additional fact-finding and a fresh administrative decision, so it did not finally resolve the dispute.

Questione giuridica chiave

Whether the conditions for immediate appeal against an interlocutory decision were met.

Decisione estratta

No. The appeal neither showed nor made plausible an irreparable harm, and admission would not avoid extensive evidence-taking or substantial time/cost.

Motivazione estratta

A mere prolongation of proceedings is not a non-reparable disadvantage; the requirements of Art. 93(1) BGG were not satisfied.

Questione giuridica chiave

Whether court costs should be charged.

Decisione estratta

No court costs were imposed.

Motivazione estratta

In the summary procedure and pursuant to Art. 66(1) second sentence BGG, costs were waived.

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