Invalidity pension reduction based on 46% disability

9C_521/2011Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico19 lug 2011Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Supreme Court dismissed the insured person's public-law appeal against the Zurich Social Insurance Court. The appellant had sought a full invalidity pension from October 2008, but the lower court had accepted a MEDAS assessment and medical records showing 80% work capacity in adapted work and a 46% degree of invalidity, resulting in a quarter pension from 1 October 2008. The Court held that the appellant failed to show any manifest factual error or legal violation and merely challenged the assessment of evidence, which is insufficient under the Federal Supreme Court's limited review. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Massima Omnilex

Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1-2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 66 Abs. 1 BGG; invalidity pension and scope of review: the Federal Supreme Court is bound by the cantonal court's findings of fact unless they are manifestly incorrect or unlawful, and mere criticism of evidentiary assessment does not suffice to establish arbitrariness. Where the medical evidence supports 80% residual earning capacity in adapted work and an invalidity degree of 46%, the reduction of a full pension to a quarter pension under Art. 88a Abs. 1 IVV is upheld if not specifically challenged. An obviously unfounded appeal may be decided under Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG.

Testo completo

{T 0/2}
9C_521/2011

Urteil vom 19. Juli 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Kernen, Bundesrichterin Glanzmann,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
N.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Bügler,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 19. Mai 2011.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Zürich dem 1958 geborenen N.________ mit Verfügungen vom 7. September 2009 für die Zeit vom 1. Januar bis 30. September 2008 eine ganze Rente und ab 1. Oktober 2008 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen hat,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die von N.________ hiegegen mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab 1. November 2007, eventuell der Einholung eines fachärztlichen Obergutachtens, eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 19. Mai 2011 abgewiesen hat,
dass der Versicherte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Rechtsbegehren, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm ab Oktober 2008 weiterhin eine ganze Invalidenrente zuzusprechen,
dass die Vorinstanz unter Hinweis auf die Verfügungen der IV-Stelle die gesetzlichen Bestimmungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente und die Bemessung des Invaliditätsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode richtig dargelegt hat,
dass sie in Würdigung des Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 23. Juli 2008 und der weiteren medizinischen Unterlagen festgestellt hat, der Beschwerdeführer wäre mit Rücksicht auf die psychischen und somatischen Einschränkungen in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig,
dass in der Beschwerde nicht begründet geltend gemacht wird, inwiefern diese Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts offensichtlich unrichtig sein oder sonst wie auf einer Verletzung von Bundesrecht beruhen soll (Art. 97 Abs. 1 und 105 Abs. 2 BGG), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG),
dass sich der Beschwerdeführer vielmehr auf eine Kritik an den Angaben der MEDAS zum Gesundheitszustand und deren Stellungnahme zur Verminderung der Arbeitsfähigkeit sowie der Beweiswürdigung der Vorinstanz beschränkt, welche im Rahmen der gesetzlichen Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts unzulässig ist, weshalb der erhobene Vorwurf von Willkür nicht genügend begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass von offensichtlicher Unrichtigkeit, geschweige denn Willkür der administrativgutachtlichen Entscheidungsgrundlagen schon deswegen keine Rede sein kann, weil die Privatexpertise ebenfalls keine schwerwiegenden psychopathologischen Befunde zu Tage förderte sondern im Wesentlichen zusätzlich noch eine abhängige Persönlichkeitsstörung, die als solche ebenfalls nicht invalidisierend wirkt,
dass das Sozialversicherungsgericht gestützt auf die Stellungnahme der MEDAS und einen Einkommensvergleich ab Juli 2008 einen Invaliditätsgrad von 46 % ermittelte und die ebenfalls mit Verfügung vom 7. September 2009 ab 1. Januar 2008 ausgerichtete ganze Invalidenrente in analoger Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 auf eine Viertelsrente herabsetzte,
dass die Invaliditätsbemessung, soweit einer letztinstanzlichen Überprüfung zugänglich (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399), korrekt ist und im Übrigen auch nicht beschwerdeweise in Zweifel gezogen wird,
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG),
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Juli 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer

Parole chiave

invalidity pensionwork capacitymedical expertiseearnings comparisonstandard of reviewarbitrarinesscourt costs

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the insured remained entitled to a full invalidity pension after October 2008

Decisione estratta

The entitlement to a full pension was not shown; the 46% invalidity assessment and resulting quarter pension were upheld.

Motivazione estratta

The cantonal court's finding of 80% work capacity in adapted work, based on the MEDAS report and other medical records, was not shown to be manifestly incorrect or unlawful. The complaint merely attacked the evaluation of evidence and did not meet the strict substantiation requirements for alleging arbitrariness.

Questione giuridica chiave

Whether the assessment of invalidity and the reduction of the pension were unlawful

Decisione estratta

The invalidity calculation was correct and the reduction to a quarter pension from 2008-10-01 was upheld.

Motivazione estratta

The court accepted the earnings-comparison method, the 46% invalidity rate, and the analogous application of Art. 88a(1) IVV for the reduction effective 2008-10-01.

Questione giuridica chiave

Whether the proceedings required an expert superassessment

Decisione estratta

No further expert opinion was warranted on the record as presented.

Motivazione estratta

The existing medical evidence, including the MEDAS expertise and private expert report, did not reveal manifestly erroneous findings.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.