Non-entry for insufficiently reasoned disability insurance appeal

9C_645/2013Tribunale federale / III divisione di diritto pubblico20 set 2013Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

R._________, represented by the Beratungsstelle für Ausländer and M. Milovanovic, appealed a cantonal judgment concerning disability insurance benefits and requested a full disability pension. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG because it failed to engage with the decisive reasoning of the cantonal court and only advanced appellatory criticism. The court therefore did not enter into the appeal under the simplified procedure. No court costs were charged, and the request for free legal aid became moot.

Massima Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 95 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; unzulässige appellatorische Kritik genügt den Begründungsanforderungen nicht. Die Beschwerdeschrift muss in gedrängter Form darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, und sich konkret mit den für den Ausgang massgeblichen vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzen. Wird bloss die eigene Beweiswürdigung an die Stelle derjenigen der Vorinstanz gesetzt, ohne aufzuzeigen, weshalb deren Sachverhaltsfeststellung qualifiziert unrichtig oder ihre Rechtsanwendung fehlerhaft sein soll, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Bei Nichteintreten kann ausnahmsweise von Gerichtskosten abgesehen werden, womit ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird.

Testo completo

9C_645/2013 {T 0/2}

Urteil vom 20. September 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte
R.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, M. Milovanovic,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 16. Juli 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 13. September 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. Juli 2013,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287); eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da zwar die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragt wird, den Ausführungen indessen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung qualifiziert unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG) sein sollen,
dass das kantonale Gericht insbesondere einlässlich begründet hat, weshalb es dem Gutachten des Instituts X.________ vom 13. Februar 2012 samt Stellungnahme vom 18. September 2012 Beweiskraft (vgl. BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.) beimass und sich dabei auch eingehend mit den abweichenden Einschätzungen anderer (behandelnder) Ärzte befasst hat,

dass sich die Beschwerdeführerin damit - auch wenn sie sich auf eine mangelhafte Beweiswürdigung und Sachverhaltsabklärung beruft -lediglich in appellatorischer Weise befasst, indem sie sich im Wesentlichen auf eine eigene, von der Vorinstanz abweichende Beweiswürdigung und Darstellung ihrer gesundheitlichen Verhältnisse beschränkt, was nicht genügt (E. 2; vgl. auch Urteil 9C_594/2013 vom 11. September 2013 E. 5 mit Hinweisen),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG) und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung demzufolge gegenstandslos ist,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. September 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann

Parole chiave

inadmissibilityreasoning requirementsappellatory criticismdisability insuranceevidence assessmentcost waiver

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appeal met the minimum reasoning requirements under Art. 42 BGG.

Decisione estratta

No; the filing did not sufficiently address the decisive reasons of the cantonal judgment or show any legal violation.

Motivazione estratta

The appellant merely repeated her own assessment of the evidence and health situation. Such appellatory criticism is insufficient and does not meet the duty to explain, in a focused manner, why the lower court erred.

Questione giuridica chiave

Whether there was a basis to enter into the appeal despite alleged errors in evidence assessment and fact-finding.

Decisione estratta

No; the challenge to the evidence appraisal was only appellatory and did not demonstrate qualified incorrectness under Art. 97 BGG or a legal error under Art. 95 BGG.

Motivazione estratta

The cantonal court had thoroughly explained why it relied on the expert report of the X.________ Institute and had addressed the contrary opinions of treating doctors.

Questione giuridica chiave

Court costs and request for legal aid.

Decisione estratta

No court costs were charged, and the legal aid request became moot.

Motivazione estratta

Given the circumstances, the court waived costs under Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; therefore the pending request for free legal aid lost its object.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.