Denial of waiver of repayment of unemployment benefits upheld

C 237/05Tribunale federale / I divisione di diritto sociale7 giu 2006Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Insurance Court dismissed the insured person’s administrative-law appeal against the Zurich cantonal judgment refusing waiver of repayment of CHF 8,268.95 in overpaid unemployment benefits. It held that, under former Art. 95 AVIG, the claimant could not rely on good faith. The appeal did not show any materially incorrect factual findings or any federal-law violation by the cantonal court. The court therefore decided the matter under the summary procedure and ordered court costs of CHF 1,000 against the appellant, to be offset against the advance payment already made.

Massima Omnilex

Art. 95 AVIG aF; waiver of repayment of unemployment benefits and good faith. A waiver of restitution requires, inter alia, that the recipient may invoke good faith. Where the cantonal authority, with reference to the applicable statutory and case-law criteria, denies good faith and the appeal does not demonstrate an obviously incorrect or incomplete establishment of the facts or any federal-law error, the refusal of waiver is to be upheld. An obviously unfounded appeal may be decided summarily under Art. 36a OG; in such a case, the costs are borne by the appellant pursuant to the OG cost rules (consid. 1-3).

Testo completo

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess {T 0}
C 237/05

Urteil vom 7. Juni 2006
III. Kammer

Besetzung
Präsident Ferrari, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiber Batz

Parteien
B.________, 1967, Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Abteilung Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich, Beschwerdegegner

Vorinstanz
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur

(Entscheid vom 30. Juni 2005)

Sachverhalt:
Mit Entscheid vom 30. Juni 2005 wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich eine Beschwerde der B.________ gegen den Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Zürich vom 29. Juni 2004 (betreffend Ablehnung des Gesuchs um Erlass der Rückerstattung von in den Monaten August und September 2002 zu viel bezogenen Arbeitslosentaggeldern im Betrag von Fr. 8'268.95) ab.

Gegen diesen Entscheid reichte B.________ am 10. September 2005 beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein. Das Gericht forderte die Versicherte am 12. September 2005 auf, einen Kostenvorschuss von Fr. 1000.- zu bezahlen. Ein in der Folge gestelltes Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wies das Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Entscheid vom 1. Dezember 2005 zufolge Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Gleichzeitig setzte es zur Bezahlung des eingeforderten Kostenvorschusses eine neue Frist an, innert welcher die Versicherte um Bewilligung von Ratenzahlungen ersuchte. Nachdem das Gericht diesem Gesuch entsprochen hatte, leistete B.________ den Kostenvorschuss mit Zahlungen vom 14. Februar, 22. März, 28. April und 26. Mai 2006.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Der Erlass einer Rückerstattungsforderung hat nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand, weshalb das Verfahren kostenpflichtig ist (Art. 134 OG e contrario; BGE 122 V 222 Erw. 2 mit Hinweisen). Ferner hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob es den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen feststellte (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
2.
Verwaltung und Vorinstanz haben unter Hinweis auf Gesetz (Art. 95 AVIG in der bis 31. Dezember 2002 geltenden Fassung) und Rechtsprechung (ARV 1998 Nr.14 S. 73 Erw. 4a und 1992 Nr. 7 S. 103 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 132 V 42 und ARV 2005 S. 69) zutreffend dargelegt, weshalb sich die Beschwerdeführerin nicht auf den guten Glauben zu berufen vermag, so dass dem Begehren um Erlass der Rückerstattung nicht entsprochen werden konnte. Dagegen sind in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Umstände namhaft gemacht worden, welche die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne des Art. 105 Abs. 2 OG oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liessen (vgl. Erw. 1 hievor). Es muss demnach bei den zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheides, auf welche verwiesen werden kann, sein Bewenden haben.
3.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren gemäss Art. 36a OG erledigt. Angesichts des Verfahrensausganges sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 135 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 1 OG).

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von total Fr. 1000.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Unia Arbeitslosenkasse, Zürich, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft zugestellt.
Luzern, 7. Juni 2006
Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Der Präsident der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

unemployment insurancewaiver of restitutiongood faithcostssummary procedurecost advance

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the refusal to waive repayment of overpaid unemployment benefits was unlawful because the claimant could rely on good faith.

Decisione estratta

The claimant could not invoke good faith, so the waiver request had to be denied.

Motivazione estratta

The authorities’ assessment under former Art. 95 AVIG was correct; the complaint raised no facts showing an incorrect or incomplete finding of fact or a federal-law error in the cantonal judgment.

Questione giuridica chiave

Whether the federal appeal was manifestly unfounded and could be decided in summary procedure, with costs imposed on the appellant.

Decisione estratta

The appeal was manifestly unfounded and was disposed of under the summary procedure; the appellant had to bear the court costs.

Motivazione estratta

Because the appeal lacked merit, the court applied Art. 36a OG and ordered costs against the appellant under the OG cost provisions.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.