Non-entry for insufficiently reasoned administrative appeal

C 253/04Tribunale federale / I divisione di diritto sociale17 gen 2005Inadmissible

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

C.________ filed a federal administrative appeal against a judgment of the Zurich Social Insurance Court. The Federal Insurance Court warned him that the filing likely did not meet the statutory requirements and invited him to cure the defect within the appeal period. He then submitted another letter, but still did not state any clear request or a reasoned challenge to the cantonal decision. The court held that the appeal was not legally sufficient and, as manifestly inadmissible, did not enter into the matter under the summary procedure. No court costs were imposed.

Massima Omnilex

Art. 108 Abs. 2 OG; admissibility of Verwaltungsgerichtsbeschwerde; the appeal must, from its overall content, disclose a discernible prayer for relief and a subject-matter-related reasoning with reference to the decisive facts. If the request or reasoning is entirely absent and cannot be inferred from the filing, the appeal is not legally sufficient and non-entry is mandatory. Manifestly inadmissible appeals may be disposed of under Art. 36a OG without exchange of briefs. The constitutional binding force of federal law leaves no room to overlook these formal defects (Art. 191 BV).

Testo completo

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 0}
C 253/04

Urteil vom 17. Januar 2005
III. Kammer

Besetzung
Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Rüedi und Lustenberger; Gerichtsschreiber Ackermann

Parteien
C.________, 1952, Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit, Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich, Beschwerdegegner

Vorinstanz
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur

(Entscheid vom 9. November 2004)

In Erwägung,
dass C.________ am 20. November 2004 Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen einen Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. November 2004 erhoben hat,
dass das Eidgenössische Versicherungsgericht C.________ mit Schreiben vom 29. November 2004 mitteilte, dass seine Beschwerdeschrift den gesetzlichen Anforderungen an eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht genügen dürfte, und ihn darauf aufmerksam machte, dass der Mangel nur innerhalb der Beschwerdefrist behoben werden könne,
dass C.________ mit Datum vom 2. Dezember 2004 erneut an das Eidgenössische Versicherungsgericht gelangte,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss Art. 108 Abs. 2 OG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, um dem Gericht hinreichende Klarheit darüber zu verschaffen, worum es beim Rechtsstreit geht,
dass es nach der Praxis genügt, wenn dies der Verwaltungsgerichtsbeschwerde insgesamt entnommen werden kann,
dass insbesondere zumindest aus der Beschwerdebegründung ersichtlich sein muss, was die Beschwerde führende Partei verlangt und auf welche Tatsachen sie sich beruft, wobei die Begründung nicht zuzutreffen braucht, aber sachbezogen sein muss,
dass keine rechtsgenügliche Beschwerde vorliegt und deshalb darauf nicht eingetreten werden kann, wenn der Antrag oder die Begründung überhaupt fehlt und sie sich auch nicht der Beschwerdeschrift entnehmen lassen (zum Ganzen: BGE 123 V 336 Erw. 1a mit Hinweisen; Batz, Zu den Gültigkeitserfordernissen von Verwaltungsgerichtsbeschwerden, insbesondere mit Bezug auf die Begründungspflicht [Art. 108 Abs. 2 OG], in: ZBJV 1999 S. 545 ff.),
dass der Beschwerdeführer in seinen Eingaben vom 20. November und 2. Dezember 2004 weder einen ausdrücklichen Antrag gestellt hat noch sich ein solcher den Ausführungen entnehmen lässt,
dass die Rechtsschriften überdies keine sachbezogene Begründung enthalten, da den Ausführungen auch nicht sinngemäss entnommen werden kann, warum die vorinstanzliche Prozesserledigung durch Abschreibung wegen Rückzugs der Beschwerde nicht korrekt sein sollte,
dass unter diesen Umständen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht als rechtsgenüglich im Sinne von Art. 108 Abs. 2 OG gelten kann,
dass die offensichtlich unzulässige Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Verfahren nach Art. 36a OG, ohne Durchführung eines Schriftenwechsels, erledigt wird,
dass C.________ in der Folge in der Anspruchsberechtigung eingestellt bleibt und während dieser Zeit kein Geld der Arbeitslosenkasse erhält,

dass das die Gerichte und Behörden bindende Gesetz (Art. 191 BV) keinerlei Spielraum für eine andere Lösung vorsieht,
erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft zugestellt.

Luzern, 17. Januar 2005

Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Die Präsidentin der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

admissibilityreasoning requirementnon-entrysummary proceduresocial insuranceunemployment insurance

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the administrative appeal met the formal requirements for admissibility under Art. 108(2) OG

Decisione estratta

No. The appeal did not contain an express request and did not provide a sufficiently related reasoning that could be understood from the submissions.

Motivazione estratta

An appeal must make clear, at least from the overall submission, what is sought and on what facts it relies. Here, neither the petition nor the reasoning could be derived from the filings, so the appeal was not legally sufficient.

Questione giuridica chiave

Whether the manifestly inadmissible appeal should be decided without exchange of briefs under Art. 36a OG

Decisione estratta

Yes. The appeal was dealt with summarily without a written exchange because it was manifestly inadmissible.

Motivazione estratta

Once the filing was clearly insufficient, the court could dispose of it in the simplified procedure provided by Art. 36a OG.

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