Invalidity pension denied; appeal dismissed as manifestly unfounded

I 843/04Tribunale federale6 ott 2005Dismissed

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Federal Insurance Court dismissed the insured person's administrative appeal against the Fribourg IV office. It held, on the basis of the BEFAS assessment and a supplementary report, that the claimant remained capable of 80% work in suitable occupations such as driver or light industrial work and could achieve a pension-excluding income. The cantonal court's income comparison was upheld. The appeal was treated under the simplified procedure as manifestly unfounded. No court costs were charged.

Massima Omnilex

Art. 8 Abs. 1 ATSG, Art. 4 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 1/1bis IVG; Art. 16 ATSG; Art. 36a OG: Anspruch auf Invalidenrente und summarische Behandlung der offensichtlich unbegründeten Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Besteht trotz gesundheitlicher Einschränkungen eine zumutbare Restarbeitsfähigkeit von 80 % in angepassten Tätigkeiten und ergibt der Einkommensvergleich kein rentenbegründendes Ausmass der Erwerbseinbusse, entfällt der Rentenanspruch. Das Bundesgericht greift die vorinstanzliche Beweiswürdigung nur zurückhaltend an; blosse appellatorische Einwände genügen nicht. Ist die Beschwerde offensichtlich unbegründet, kann sie im vereinfachten Verfahren erledigt werden (vgl. Erw. 3).

Testo completo

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 0}
I 843/04

Urteil vom 6. Oktober 2005
III. Kammer

Besetzung
Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Kernen und Seiler; Gerichtsschreiber Nussbaumer

Parteien
Z.________, 1954, Beschwerdeführer, vertreten
durch B.________,

gegen

IV-Stelle des Kantons Freiburg, Impasse de la Colline 1, 1762 Givisiez, Beschwerdegegnerin

Vorinstanz
Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, Givisiez

(Entscheid vom 4. November 2004)

Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 28. Februar 2003 verneinte die IV-Stelle des Kantons Freiburg einen Anspruch des 1954 geborenen Z.________, von Beruf Chauffeur, auf eine Invalidenrente, gewährte hingegen Arbeitsvermittlung. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 25. Juli 2003 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg mit Entscheid vom 4. November 2004 ab.
Z.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen mit dem Antrag, es sei ihm rückwirkend mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Mit Verfügung vom 13. Mai 2005 wies die Vorsitzende der III. Kammer des Eidgenössischen Versicherungsgerichts die Eingaben vom 30. Dezember 2004 und 19. Januar 2005 wegen Ausführungen ungebührlichen Inhalts gegenüber Richtern der Vorinstanz zur Umänderung zurück. Mit Eingabe vom 30. Mai 2005 verbesserte der Rechtsvertreter von Z.________ die ungebührliche Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Zusätzlich stellte er mit Eingabe vom 27. Mai 2005 Ausstandsbegehren gegen verschiedene Richterinnen und Richter des Eidgenössischen Versicherungsgerichts. Mit Entscheid vom 22. Juni 2005 wies die IV. Kammer das Ausstandsbegehren ab, soweit darauf einzutreten war.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die für den streitigen Rentenanspruch ab 1. Januar 2003 massgebenden Bestimmungen über den Invaliditätsbegriff (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG [in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung]), die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 [in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung] und Abs. 1bis IVG [in Kraft gewesen bis 31. Dezember 2003]) sowie die Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen mittels Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
2.
Gestützt auf den Schlussbericht der BEFAS vom 28. Januar 2003 und die ergänzende Auskunft vom 10. August 2004 im vorinstanzlichen Verfahren ist mit dem kantonalen Gericht davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer eine berufliche Tätigkeit im Ausmass von 80 % als Liefer-, Schulbus-, Kurierchauffeur oder mit einer leichten industriellen Beschäftigung zumutbar ist. Mit einer solchen Tätigkeit könnte er ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen erzielen. In diesem Zusammenhang geben weder die Ermittlung des Validen- noch des Invalideneinkommens durch das kantonale Gericht zu Beanstandungen Anlass. Es kann auf die ausführlichen Erwägungen im kantonalen Gerichtsentscheid verwiesen werden. Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen, soweit sie nicht bereits im angefochtenen Entscheid mit zutreffender Begründung widerlegt wurden, an dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern.
3.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof, der Ausgleichskasse des Kantons Freiburg und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 6. Oktober 2005

Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Die Präsidentin der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber:

Parole chiave

invalidity pensionresidual earning capacityincome comparisonsocial insurancesummary procedurecourt costswork capacity

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the appellant was entitled to an invalidity pension from 1 January 2003

Decisione estratta

No; the appellant could still work 80% in suitable light jobs and could earn a gainful income excluding a pension.

Motivazione estratta

The court relied on the BEFAS report and a supplementary statement, accepted the canton court's assessment of residual work capacity, and found no flaw in the income comparison.

Questione giuridica chiave

Whether the appeal was manifestly unfounded and suitable for summary treatment

Decisione estratta

Yes; the complaint was manifestly unfounded and was decided under the simplified procedure.

Motivazione estratta

The court found the written objections unable to alter the cantonal reasoning.

Questione giuridica chiave

Whether court costs should be charged

Decisione estratta

No court costs were levied.

Motivazione estratta

The dispositive expressly waived court fees.

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