N
983
Interpellation Iten Joseph
94.3493
Interpellation Pini Ständige Vertretung beim Europarat Interpellanza Pini Missione permanente presso il Consiglio d'Europa Interpellation Pini Mission permanente auprès du Conseil de l'Europe
Wortlaut der Interpellation vom 29. November 1994 Ich ersuche den Bundesrat, konsequent zu sein und die nega- tiven Schlussfolgerungen zu meinem Postulat vom 1. März 1993 (93.3046) zu berichtigen. Dadurch, dass er vor kurzem Frau Gret Haller, Juristin und derzeitige Präsidentin der Bun- desversammlung, zur Vertreterin der Schweiz beim Europarat ernannte, hat er nämlich eine sehr gute Wahl getroffen.
Testo dell'interpellanza del 29 novembre 1994
Rifacendomi al mio postulato del 1º marzo 1993 (93.3046), prego il Consiglio federale di coerentemente rettificare le pro- prie conclusioni negative al mio postulato, dopo l'eccellente nomina dell'attuale Presidente dell'Assemblea federale Gret Haller, giurista e rappresentante permanente della Svizzera presso il Consiglio d'Europa.
Texte de l'interpellation du 29 novembre 1994
Me référant à mon postulat du 1er mars 1993 (93.3046), je prie le Conseil fédéral de bien vouloir rectifier ses propres conclu- sions négatives données en réponse audit postulat, après l'ex- cellente nomination de l'actuelle présidente de l'Assemblée fédérale, Gret Haller, juriste, en qualité de représentante per- manente de la Suisse auprès du Conseil de l'Europe.
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nes- suno - Aucun
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit
L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Risposta scritta del Consiglio federale del 15 febbraio 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral du 15 février 1995
Se il Consiglio federale ha deciso di nominare a fine 1994 la si- gnora Gret Haller per rappresentarlo presso il Consiglio d'Eu- ropa, è proprio per le attitudini particolari della signora Haller per questo compito e per il lustro che arreca al DFAE in questa funzione. Sia per le sue qualità personali e la sua spiccata per- sonalità che per le sue conoscenze nel campo dei diritti del- l'uomo e degli affari del Consiglio d'Europa, la signora Haller possiede indubbiamente le qualità auspicabili per poter adempiere gli importanti compiti che le sono affidati nelle sue funzioni alla testa della nostra rappresentanza a Strasburgo. La signora Haller ha sostenuto una tesi di dottorato sul tema «Die Uno - Menschenrechtspakte und die rechtliche Stellung der Frau in der Schweiz». Inoltre ha collaborato negli anni set- tanta in seno al servizio del Consiglio d'Europa dell'Ufficio fe- derale di giustizia come specialista nel campo della Conven- zione dei diritti dell'uomo. Nel 1987 è stata eletta in Consiglio nazionale. Dal 1990 è membro della nostra delegazione parla- mentare presso il Consiglio d'Europa.
Nel nominare la signora Haller, il Consiglio federale ha fatto uso della sua competenza di nominare capi missione persone
senza carriera diplomatica, competenza che si era esplicita- mente riservato nella sua risposta al postulato Pini. D'altra parte, per rispondere alla domanda del postulante che auspi- cava che in futuro il capo della rappresentanza permanente della Svizzera presso il Consiglio d'Europa fosse reclutato nelle cerchie politiche e non dovesse più essere come allora un diplomatico di carriera, il Consiglio federale aveva risposto che non intravedeva allora la necessità di dare un assetto di- verso alla sua rappresentanza a Strasburgo. La nomina della signora Haller è intervenuta oltre un anno dopo la risposta del Consiglio federale al postulato Pini del 1º marzo 1993 e non vi è pertanto contraddizione alcuna.
Le président: L'interpellateur n'est pas satisfait de la réponse du Conseil fédéral et demande la discussion.
Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen Verschoben - Renvoyé
68 Stimmen 46 Stimmen
94.3530
Interpellation Iten Joseph Forum für Schweizer Geschichte in Schwyz Forum de l'histoire suisse de Schwytz
Wortlaut der Interpellation vom 13. Dezember 1994 Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen: 1. Ist der Bau des Forums für Schweizer Geschichte in Schwyz, so wie er jetzt zu Ende konzipiert wurde, tatsächlich museumstauglich? Trägt der Umbau seiner Zielsetzung, näm- lich der optimalen Präsentation historischer Objekte, tatsäch- lich Rechnung?
Sind die in der Öffentlichkeit hörbar gewordenen Vorbe- halte gegenüber dem Bau, dessen Zweckmässigkeit und des- sen Ästhetik als Museum gerechtfertigt? Wie beurteilt insbe- sondere das zuständige Bundesamt (AFB) diese geäusserten Vorbehalte?
Sind in der Endabrechnung des Projektes «Forum für Schweizer Geschichte» Kostenüberschreitungen zu er- warten?
Wurde durch das zuständige Bundesamt der Planungs- und Ausführungsauftrag an die Architektengemeinschaft nach den Kriterien einer öffentlichen Konkurrenz vergeben oder - falls nicht - aufgrund welcher Kriterien erfolgte die Ver- gabe dieses Planungsauftrages?
Warum wurde die frühere Projektleitung für das Forum Ende Oktober 1993 bzw. Anfang 1994 abgelöst und aufgrund wessen Veranlassung? Waren fachliche oder organisatori- sche Gründe massgebend?
Hatte dieser Wechsel an der Spitze der Projektleitung auch Konsequenzen auf die übrigen bestehenden Arbeits- und Auf- tragsverhältnisse?
Texte de l'interpellation du 13 décembre 1994
Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions sui- vantes:
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24 mars 1995
984
Interpellation Iten Joseph
Les objections émises par le public quant au type de cons- truction de ce musée, quant à son utilité et à son esthétique sont-elles justifiées? Que pense en particulier l'office fédéral compétent (OFC) de ces objections?
Doit-on s'attendre à un dépassement du budget dans le dé- compte final du présent projet?
L'office fédéral compétent a-t-il confié le mandat de planifi- cation et d'exécution au groupe d'architectes selon le principe de la libre concurrence? Sinon, quels critères a-t-il appliqués? 5. Pourquoi l'ancienne direction du projet a-t-elle été rempla- cée entre fin octobre 1993 et début 1994? A l'initiative de qui? Des raisons d'ordres technique ou organisationnel ont-elles prévalu?
Le changement à la tête de la direction du projet a-t-il aussi eu des répercussions sur les conditions de travail et sur les soumissions?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
In der Öffentlichkeit, insbesondere auch in der «LNN» vom 22. November 1994, sind unter verschiedenen Gesichtspunk- ten Vorbehalte und kritische Äusserungen im Zusammenhang mit der Projektierung, dem Bau und der Einrichtung des Fo- rums für Schweizer Geschichte in Schwyz zu hören. Man spricht von Querelen in den zuständigen Bundesämtern (AFB und BAK/Schweizerisches Landesmuseum).
Das Forum für Schweizer Geschichte in Schwyz sollte nach Auffassung der Projektgruppe ein anregender Vermittlungsort für Geschichte werden. Aufgrund von Zeitungsberichten er- weist sich dieses Forum aber als «veritable Zangengeburt». Die Verantwortlichen sollen bei der Errichtung dieses ambitiö- sen Projektes konzeptlos vorgegangen sein. Verschiedene persönliche Differenzen in den obersten Chefetagen der zu- ständigen Bundesämter hätten zu Verzögerungen, Fehllei- stungen, ja gar Kostenüberschreitungen geführt.
Die Öffentlichkeit hat Anspruch darauf, dass diese kritischen Fragen beantwortet werden. Insbesondere geht es darum, noch rechtzeitig vor der Eröffnung im Juni 1995 dieser öffentli- chen Kritik zu begegnen und die Gerüchte zu entkräften.
Vor allem ist klarzumachen, ob tatsächlich Fehlleistungen vorge- kommen sind und welche Konsequenzen gezogen wurden oder allenfalls noch zu erwarten sind. Wichtig scheint auch, zu bestäti- gen, dass die Kosten des Museums unter Kontrolle sind und nicht mit Kostenüberschreitungen gerechnet werden muss. Für das Parlament als Kontrollorgan scheint es unumgäng- lich, dass in der Antwort auf diese Interpellation klargemacht wird, wie die fachlichen Kompetenzen und Pflichten bei den betroffenen Bundesämtern aufgeteilt sind und wahrgenom- men wurden.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral du 15 février 1995
Das historische Gebäude war ursprünglich für ganz andere Zwecke errichtet worden. Im Unterschied zu einem Neubau mussten daher bei dessen Umbau zu einem Museum gewisse strukturelle Gegebenheiten des Baukörpers, wie z. B. die An- ordnung der Fenster oder die Dachkonstruktion, als unverän- derbar hingenommen werden. Dennoch kann der Bau trotz solcher unvermeidbarer Abstriche als museumstauglich be- zeichnet werden. Die Präsentation historischer Objekte ist zwar im Vergleich mit einem rein als Museum konzipierten Neubau nicht in allen Teilen ideal, doch konnte auch so die Zielsetzung durchaus erreicht werden.
Die Vorbehalte gegenüber dem Bau stammen grösstenteils aus Fachkreisen der Museumsgestaltung und Museumsfüh- rung und gehen teilweise von Idealvorstellungen aus, deren Verwirklichung aufgrund der erwähnten Einschränkungen, denen der Umbau eines geschützten historischen Gebäudes unterliegt, vorweg gewisse Grenzen gesetzt waren. Anderer- seits waren die Architekten bemüht, beim Umbau nach Mög- lichkeit auch bauästhetischen Gesichtspunkten Rechnung zu tragen. Diese Grundkonstellation - historischer Baukörper, praktische Anforderungen eines künftigen Museumsbetrie- bes, Bauästhetik - war also von Beginn weg gegeben und ent- hielt ein gewisses Spannungspotential. Die geäusserten Vor- behalte sind insgesamt jedoch, wie bereits in der Antwort auf die Frage nach der Museumstauglichkeit dargelegt, nicht der- art, dass ein ordentlicher Museumsbetrieb nicht gewährleistet werden kann. Diese Auffassung teilt auch das Amt für Bundes- bauten (AFB), das in der Projektkommission mitwirkt.
Der Objektkredit von 14,948 Millionen Franken wird einge- halten. Infolge der vor allem durch Baueinsprachen aufgetre- tenen Verzögerungen haben sich Terminkollisionen mit ande- ren Grossprojekten des Landesmuseums, insbesondere mit der Einrichtung eines Kulturgeschichtlichen Rundgangs im Hauptgebäude, ergeben. Dadurch mussten für die Restaurie- rungsarbeiten und die Einrichtung des Forums für Schweizer Geschichte vermehrt externe Fachkräfte herangezogen wer- den. Der entsprechende Mehraufwand von insgesamt 407 300 Franken wurde in der Botschaft zum Voranschlag 1995 begründet Es sind keine weiteren Kostenüberschreitun- gen zu erwarten.
Das Projektvorhaben wurde zunächst nicht nach der Bau- verordnung abgewickelt. Das BAK hatte zu Beginn der Projekt- arbeiten die Initiative selber an die Hand genommen und mit- tels persönlicher Kontakte zu den Schwyzer Behörden einen Schwyzer Architekten mit der Ausarbeitung einer kurzfristigen Baukörperuntersuchung beauftragt Aufgrund der vorgeleg- ten Arbeit und seiner in der Zwischenzeit erworbenen spezifi- schen Gebäudekenntnisse wurde derselbe Architekt auch für den Planungsauftrag vorgesehen. Auf dessen Wunsch wurde die Bildung einer Architektengemeinschaft beschlossen, wo- für das SLM direkt verschiedene Architekturbüros zur Beteili- gung einlud.
Der zu Beginn eingesetzte Projektbeauftragte wurde wenig später zum Vizedirektor des Landesmuseums gewählt. Auf seinen Wunsch behielt er auch in dieser Funktion die Projekt- leitung für das Forum. Es zeigte sich jedoch im weiteren Pro- jektverlauf, dass er mit dieser Doppelfunktion fachlich und or- ganisatorisch überfordert war. Auf Antrag des Direktors des SLM, seines direkten Vorgesetzten, wurde der Betreffende schliesslich im Oktober 1993 durch Entscheid der Direktion des BAK in dieser Funktion abgelöst
Mit dem Wechsel an der Spitze der musealen Projektleitung wurde das Arbeitsverhältnis mit sechs wissenschaftlichen Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern auf Ende Februar 1994 aufge- löst. Bei den Gekündigten handelte es sich nicht um Festange- stellte, sondern um Personen, die projektbezogen für die Erar- beitung der Grundlagen des Forums im Expertenstatus mit zeitlich beschränktem Vertrag verpflichtet worden waren. Die Vertragskündigungen erfolgten vorsorglich, da zu diesem Zeitpunkt noch keine Klarheit über die noch verfügbaren Fi-
März 1995 N
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Interpellation Zwygart
nanzmittel bestand. Zwei der Betroffenen verliessen das SLM aus eigenem Entschluss bereits Ende 1993 definitiv, da sie eine Daueranstellung gefunden hatten, eine dritte Person trat Ende Januar 1994 aus. Die übrigen drei erhielten inzwischen neue Verträge. Ebenfalls aufgelöst wurde der Vertrag mit dem bisherigen Gestalter. Dessen Arbeiten wurden vom SLM über- nommen und können vom inzwischen neu verpflichteten Ge- stalter teilweise weiterverwendet werden.
Le président: L'interpellateur est partiellement satisfait de la réponse du Conseil fédéral et demande la discussion.
Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen Verschoben - Renvoyé
94 Stimmen 22 Stimmen
94.3547 Interpellation Aubry Pädagogische Rekrutenprüfungen. Bericht Rapport sur les examens pédagogiques des recrues
Wortlaut der Interpellation vom 15. Dezember 1994 Aus dem Kapitel «Drogen» des erwähnten Berichts geht her- vor, dass die Rekruten in der Drogenfrage einen anderen Standpunkt einnehmen als das Bundesamt für Gesundheits- wesen. Die jungen Menschen sprechen von Prävention, von breiterer Information, von der Schaffung von Zentren zur sozia- len Betreuung von Drogenabhängigen. Sie verlangen, dass die Repression gegen den Drogenhandel verstärkt und Dro- genhändler härter bestraft werden.
Gegenüber der kontrollierten Heroinabgabe sind die Rekruten nicht nur skeptisch eingestellt, sie sind mehrheitlich gegen diesen sogenannt wissenschaftlichen Versuch des BAG. Die Rekruten repräsentieren die Jugend unseres Landes, die in ihrer Mehrheit arbeitsam, leistungswillig und ausgeglichen ist. Ihrer Meinung kommt deshalb grosse Bedeutung zu. Ist der Bundesrat bereit, diese Meinung in Zukunft stärker zu berücksichtigen als die abwegigen Vorstellungen der Bedien- steten des BAG?
Texte de l'interpellation du 15 décembre 1994
On a pu constater sous le chapitre «Drogue» que les recrues ont une position différente sur la drogue que celle mise en place par l'Office fédéral de la santé publique. Les jeunes re- crues parlent de prévention, d'information plus large, de déve- loppement de centres d'aide sociale pour les drogués. Ils de- mandent que la répression et la punition envers les vendeurs de drogues soient plus grandes.
Par contre ils émettent non seulement des doutes quant à la distribution contrôlée d'héroïne, mais ils sont en majeure par- tie contre cette soi-disant expérience scientifique que fait l'OFSP.
Les recrues représentent la majorité de la jeunesse travail- leuse, studieuse et équilibrée de notre pays. Son avis est donc capital.
Le Conseil fédéral ne veut-il pas tenir compte à l'avenir de ces avis-là plutôt que des «dérapages» des fonctionnaires de l'OFSP?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral du 15 février 1995
Le Conseil fédéral se tient régulièrement au courant de l'opi- nion de la population suisse au sujet des différents aspects du problème de la drogue. Selon les derniers sondages effectués en 1994, les mesures de prévention, de traitement, d'aide à la survie et de répression décidées par la Confédération sont bien acceptées. Il a également pris connaissance des résul- tats de l'enquête auprès des recrues, laquelle, faut-il le préci- ser, n'inclut que l'opinion d'une fraction spécifique de la jeu- nesse de notre pays, c'est-à-dire exclusivement celle des hommes suisses aptes au service militaire.
La politique de la Confédération en matière de drogue tient compte des différents aspects sociaux; elle ne saurait se déter- miner à partir des résultats d'un sondage d'opinion.
La prescription médicale de stupéfiants n'est pas le fait d'une initiative de l'OFSP, mais de revendications de villes et de can- tons. Le Conseil fédéral a abordé ce problème en 1991 et il a élaboré un projet d'ordonnance qui a été mis en consultation. Une nette majorité favorable à la prescription de stupéfiants sous la forme actuelle s'est dégagée de la consultation. Le Conseil fédéral a alors arrêté ladite ordonnance en octobre 1992, une décision qui a reçu l'approbation des grands partis gouvernementaux et des milieux spécialisés, médicaux et non médicaux.
Le président: L'interpellatrice n'est pas satisfaite de la ré- ponse du Conseil fédéral et demande la discussion.
Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen Verschoben - Renvoyé
71 Stimmen 30 Stimmen
94.3551 Interpellation Zwygart Keine Familienpolitik des Bundes? Confédération. Aucune politique familiale?
Wortlaut der Interpellation vom 15. Dezember 1994 Zum Abschluss des «Jahres der Familie» äusserte sich auch Frau Bundesrätin Dreifuss. Die Stellungnahme zu einer allfälli- gen ausserparlamentarischen «Kommission für Familienfra- gen» erstaunte jedoch nicht wenig: « .... La question se pose toutefois de savoir quels domaines reviendraient à ce nouveau conseil de la famille, qui ne seraient pas déjà couverts par la Commission fédérale pour la jeunesse et la Commission fédé- rale pour les questions féminines. Car une politique familiale au niveau fédéral n'est-elle pas d'abord et en majeure partie une politique de l'égalité et des questions féminines, d'une part, et une politique des enfants et de la jeunesse, d'autre part? .... » Nur so nebenbei bemerkt, vergisst man dabei, dass auch alte Menschen für unser Zusammenleben wichtig sind. Ich bitte den Bundesrat um Stellungnahme zu folgenden Fragen:
80-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Iten Joseph Forum für Schweizer Geschichte in Schwyz Interpellation Iten Joseph Forum de l'histoire suisse de Schwytz
In
Dans
In
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Jahr
1995
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3530
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 24.03.1995 - 08:00
Date
Data
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983-985
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