Testo completo
Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 12. Senat — OVG 12 B 21.14 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2015-08-20
Aktenzeichen: OVG 12 B 21.14
ECLI: ECLI:DE:OVGBEBB:2015:0820.OVG12B21.14.0A
Dokumenttyp: Urteil
Normen: § 2 Nr 1 IFG, § 3 Nr 2 IFG, § 5 Abs 1 IFG, § 5 Abs 4 IFG, § 8 IFG ... mehr
Leitsatz
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Bei der für den internen Dienstgebrauch erstellten Telefonliste eines Jobcenters mit Namen und Durchwahlnummern von Mitarbeitern handelt es sich um eine amtliche Information im Sinne der Begriffsbestimmung des § 2 Nr. 1 IFG.(Rn.16)
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Den Mitarbeitern persönlich zugeordnete dienstliche Durchwahlnummern sind personenbezogene Daten, die dem Schutzbereich des § 5 Abs. 1 Satz 1 IFG unterliegen. Ein überwiegendes Informationsinteresse am Zugang zu der Diensttelefonliste eines Jobcenters ergibt sich nicht aus § 5 Abs. 4 IFG. Bearbeiter im Sinne der Vorschrift sind nur solche Amtsträger, die mit einem bestimmten Vorgang befasst gewesen sind bzw. an ihm mitgewirkt haben.(Rn.17)
(Rn.21)
Orientierungssatz
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Zu Leitsatz 1: Vergleiche VG Leipzig, Urteil vom 10.01.2013 – 5 K 981/11 – ZD 2013, 193; VG Arnsberg, Urteil vom 31.03.2014 – 7 K 1755/13 –; VG Gießen, Urteil vom 24.02.2014 – 4 K 2911/13.GI –; VG Neustadt a. d. Weinstraße, Urteil vom 04.09.2014 – 4 K 466/14.NW –; VG Regensburg, Gerichtsbescheid vom 04.11.2014 – RN 9 K 14.488 –; a. A. VG Ansbach, Urteil vom 27.05.2014 – AN 4 K 13.01194 –; VG Augsburg, Beschluss vom 06.08.2014 – Au 4 K 14.983 –; siehe auch VGH München, Urteil vom 07.10.2008 – 5 BV 07.2162 – DVBl 2009, 323-326. (Rn.16)
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Zu Leitsatz 2: Vergleiche OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 31.05.2011 – OVG 12 N 20.10 –. (Rn.21)