Landgericht Köln, 2013-02-14, 15 O 155/12

15 O 155/12Tribunale cantonale14 feb 2013

Regest

Die Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens (BGH, Ur. v. 08.05.2012 - XI ZR 262/10 gilt auch dann, wenn dem Beklagten der Beweis rechtmäßigen Alternativverhaltens durch Parteivernehmung des klagenden Anlegers deshalb abgeschnitten ist, weil der Anleger verstorben ist.

Testo completo

Landgericht Köln — 15 O 155/12 — Urteil

Entscheidungsdatum: 2013-02-14

Aktenzeichen: 15 O 155/12

ECLI: ECLI:DE:LGK:2013:0214.15O155.12.00

Dokumenttyp: Urteil

Spruchkörper: 15. Zivilkammer

Leitsätze

Die Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens (BGH, Ur. v. 08.05.2012 - XI ZR 262/10 gilt auch dann, wenn dem Beklagten der Beweis rechtmäßigen Alternativverhaltens durch Parteivernehmung des klagenden Anlegers deshalb abgeschnitten ist, weil der Anleger verstorben ist.

Tenor

Die Be­klag­te wird ver­urteilt, an die Klä­ge­rin 15.750 € zu­züg­lich Zin­sen in Hö­he von 5 Pro­zent­punk­ten über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz seit dem 29.10.2011 zu ­zahl­en, Zug um Zug gegen Über­tra­gung der Be­tei­li­gung an der W GmbH & Co. KG mit der An­teils-Nr. #### und einer Be­tei­li­gungs­sum­me von 15.000 €.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Be­klag­te trägt die Kos­ten des Rechts­streits.

Das Urteil ist vor­läu­fig voll­streck­bar gegen Si­cher­heits­leis­tung in Hö­he von 110 % des je­weils zu voll­stre­cken­den Be­tra­ges.

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