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Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht 4. Senat — L 4 KA 39/13 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2015-10-20
Aktenzeichen: L 4 KA 39/13
ECLI: ECLI:DE:LSGSH:2015:1020.L4KA39.13.0A
Dokumenttyp: Urteil
Normen: § 85 Abs 4 S 6 SGB 5 vom 22.12.2006, § 85 Abs 4 S 7 SGB 5 vom 14.11.2003, § 87 Abs 2a SGB 5 vom 26.03.2007, § 87b Abs 1 SGB 5 vom 26.03.2007, § 87a Abs 2 SGB 5 vom 26.03.2007 ... mehr
Rechtskraft: ja
Orientierungssatz
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Abstaffelungsregelungen, die Punktmengen oberhalb einer bestimmten Fallzahl- oder Punktzahlobergrenze nur noch mit niedrigeren Punktwerten berücksichtigen, sind grundsätzlich zulässiges Mittel einer Honorarbegrenzung (vgl zB BSG vom 8.6.2006 - B 6 KA 25/05 R = BSGE 96, 53 = SozR 4-2500 § 85 Nr 23). (Rn.41)
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Es ist nicht zu beanstanden, dass ein Urologe mit der Fachgruppe der urologisch tätigen Vertragsärzte verglichen wird und dass sich sein Fallwert an dem durchschnittlichen Fallwert dieser Fachgruppe orientiert. (Rn.42)
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Der Einbehalt von 5 Prozent der Honorarsumme zur Bildung von Rückstellungen ist rechtmäßig. (Rn.44)
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Die mangelnde Nachvollziehbarkeit der Berechnung eines Regelleistungsvolumens berührt nicht das Bestimmtheitsgebot nach § 33 Abs 1 SGB 10. (Rn.45)
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Zur Anerkennung von Praxisbesonderheiten und Härtefallgesichtspunkte. (Rn.50)
(Rn.51)