Verordnung über die Zuständigkeit des Amtsgerichts Hamburg in Bußgeldsachen nach dem Wirtschaftsstrafgesetz Vom 7. Januar 1969

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Eingangsformel

Auf Grund des § 46 Absatz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 24. Mai 1968 (Bundesgesetzblatt I Seite 481) in Verbindung mit § 58 Absatz 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung vom 19. Dezember 1964 (Bundesgesetzblatt I Seite 1067) sowie auf Grund des § 13 Absatz 1 des Gesetzes zur weiteren Vereinfachung des Wirtschaftsstrafrechts (Wirtschaftsstrafgesetz 1954) vom 9. Juli 1954 (Bundesgesetzblatt I Seite 175) wird verordnet:

§ 1

Die Entscheidungen in Bußgeldsachen nach dem Wirtschaftsstrafgesetz in der jeweils geltenden Fassung werden, soweit sie den Amtsgerichten obliegen, für die Bezirke aller hamburgischen Amtsgerichte dem Amtsgericht Hamburg zugewiesen.

§ 2

Die Verordnung über die örtliche Zuständigkeit der Amtsgerichte in Bußgeld- und Wirtschaftsstrafsachen vom 16. August 1960 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 399) wird aufgehoben.

§ 3

(1) Diese Verordnung tritt am 1. Februar 1969 in Kraft.

(2) Die zu diesem Zeitpunkt bei den Amtsgerichten Hamburg-Altona, Hamburg-Bergedorf, Hamburg-Harburg und Hamburg-Wandsbek anhängigen Bußgeldverfahren nach dem Wirtschaftsstrafgesetz sind an das Amtsgericht Hamburg abzugeben.

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