G9/96; G83/96; G86/96; G110/96; G136/96; G143/96; G148/96; G159/96; G197/96•Verfassungsgerichtshof G9/96; G83/96; G86/96; G110/96; G136/96; G143/96; G148/96; G159/96; G197/96
G9/96; G83/96; G86/96; G110/96; G136/96; G143/96; G148/96; G159/96; G197/96Tribunal Constitucional5 de dez. de 1996
VfGH / Präjudizialität, Kumulationsprinzip, Subsidiaritätsprinzip, Strafe, Verwaltungsstrafrecht, Doppelbestrafungsverbot, Zusammentreffen strafbarer Handlungen, Straßenpolizei, Alkoholisierung, VfGH / Anlaßverfahren, VfGH / Verfahren, VfGH / Aufhebung Wirkung, VfGH / Feststellung Wirkung, VfGH / Fristsetzung
Die Wortfolge "in Abs2, 3 oder 4 bezeichnete" in §99 Abs6 litc der Straßenverkehrsordnung 1960, BGBl. Nr. 159, in der Fassung vor der 19. StVO-Novelle, BGBl. 518/1994, war verfassungswidrig.
Die Wortfolge "in Abs2, 2a, 2b, 3 oder 4 bezeichnete" in §99 Abs6 litc der Straßenverkehrsordnung 1960, BGBl. Nr. 159, in der Fassung der 19. StVO-Novelle, BGBl. Nr. 518/1994, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
Die als verfassungswidrig erkannten Gesetzesbestimmungen sind auch in jenen Rechtssachen nicht mehr anzuwenden, die am 5. Dezember 1996 bei einem unabhängigen Verwaltungssenat oder beim Verwaltungsgerichtshof anhängig waren.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Wirksamkeit.
Der Bundeskanzler ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im Bundesgesetzblatt verpflichtet.
Im übrigen werden die Anträge des Verwaltungsgerichtshofes, des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Vorarlberg, des Unabhängigen Verwaltungssenates in Tirol sowie des Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Oberösterreich abgewiesen.
Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.