2Ob47/95(2Ob48/95)•OGH 2Ob47/95(2Ob48/95)
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Melber als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Graf, Dr.Schinko, Dr.Tittel und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache
I. der klagenden Partei Elke W*****, ***** ***** vertreten durch Dr.Norbert Bergmüller, Rechtsanwalt in Schladming, wider die beklagten Parteien 1. Heide S*****, ********** und 2. N*****-AG, ***** beide vertreten durch Dr.Franz J.Rainer und Dr.Hans-Moritz Pott, Rechtsanwälte in Schladming, wegen S 13.739,80 sA (1 C 487/92z des Erstgerichtes), und
II. der klagenden Partei Heide S*****, ***** ***** vertreten durch Dr.Franz J.Rainer und Dr.Hans-Moritz Pott, Rechtsanwälte in Schladming, wider die beklagten Parteien 1. Engelbert W*****, *****
2. Elke W*****,***** ***** und 3. N*****-AG, ***** sämtliche vertreten durch Dr.Norbert Bergmüller, Rechtsanwalt in Schladming, wegen S 12.609 sA (1 C 501/92h des Erstgerichtes),
infolge "außerordentlicher" Revision der beklagten Parteien des Verfahrens zu 1 C 487/92z des Erstgerichtes und der klagenden Partei des Verfahrens zu 1 C 501/92h des Erstgerichtes gegen das Urteil des Landesgerichtes Leoben als Berufungsgerichtes vom 28.April 1995, GZ R 951, 952/94-48, womit infolge Berufung aller Parteien das Urteil des Bezirksgerichtes Schladming vom 28.Juli 1994, GZ 1 C 487/92z-39, , abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluß
gefaßt:
Die "außerordentliche" Revision wird zurückgewiesen.
Begründung:
Im Verfahren zu 1 C 487/92z des Erstgerichtes begehrt Elke W***** von Heide S***** und der N*****-AG den Ersatz der Hälfte ihres Unfallschadens, somit von S 13.739,80.
Im Verfahren zu 1 C 501/92h begehrt Heide S***** von den Eheleuten W***** und deren Haftpflichtversicherung N*****-AG (nach Klagseinschränkung) die Zahlung von S 12.609 sA. Die beiden Verfahren wurden zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbunden.
Im Verfahren zu 1 C 487/92z nahm das Erstgericht die Klagsforderung mit S 13.739,80 und die Gegenforderung mit 250 S als zu Recht bestehend an und verurteilte die beklagten Parteien zur Zahlung von S 13.489,80.
Im Verfahren zu 1 C 501/92h wurden die Beklagten zur Zahlung von S 250 sA verurteilt und das Mehrbegehren von S 12.359 abgewiesen.
Das von sämtlichen Parteien angerufene Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung zu 1 C 487/92z in der Hauptsache, die Entscheidung zu 1 C 501/92h änderte es dahingehend ab, daß das Begehren auf Zahlung von S 12.609 sA zur Gänze abgewiesen wurde.
Die Revision wurde in beiden Rechtssachen jeweils für unzulässig erklärt.
Dagegen richtet sich die "außerordentliche" Revision der beklagten Parteien des Verfahrens 1 C 487/92z und der Klägerin des Verfahrens zu 1 C 501/92h. Zur Zulässigkeit der Revision wird unter Berufung auf § 502 Abs 1 ZPO ausgeführt, daß das Berufungsgericht eine erhebliche Rechtsfrage unrichtig gelöst habe.
Die Revision ist aber - wie bereits das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat - gemäß § 502 Abs 2 ZPO deshalb unzulässig, weil der Streitgegenstand, über den das Berufungsgericht entschieden hat, S 50.000 nicht übersteigt, sodaß das Rechtsmittel zurückzuweisen war.
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