Non-entry for insufficiently reasoned tax security appeal

2C_236/2012Tribunal Federal / Divisão de Direito Público II14 de mar. de 2012Inadmissible

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Resumo Omnilex

The taxpayer challenged a security order for tax arrears, fines, and enforcement costs, asking the Federal Supreme Court to also involve his divorced wife and split the liabilities. The Court held that his filing did not meet the reasoning requirement because it did not address the cantonal court's key reliance on solidarity liability. The appeal was therefore not entered into under the simplified procedure, and the appellant was ordered to pay CHF 800 in court costs.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry for insufficient reasoning of the appeal. The appellant must, in a concise and issue-specific manner, engage with the decisive considerations of the challenged decision and demonstrate how it violates law. Mere repetition of one's own position, without addressing the lower court's central reasoning, does not satisfy the substantiation requirement. Where the appeal manifestly lacks such reasoning, the presiding judge may decide not to enter into the matter in simplified procedure under Art. 108 BGG; the court costs are borne by the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG (cf. Art. 65 BGG).

Texto completo

{T 0/2}
2C_236/2012

Urteil vom 14. März 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kantonales Steueramt Zürich,
Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern 1999-2003; Steuersicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, vom 15. Februar 2012.

Erwägungen:

1.
Am 7. November 2011 verfügte das Kantonale Steueramt Zürich die Sicherstellung eines Betrags von Fr. 110'000.-- durch den über keinen Wohnsitz in der Schweiz verfügenden X.________; die Sicherstellung erfolgte zur Deckung der definitiv festgesetzten Nachsteuer betreffend Staats- und Gemeindesteuern 1999 bis 2003 (Fr. 46'604.70), der entsprechenden Busse (Fr. 48'627.35) sowie der Verfahrenskosten, Zinsen und weiteren Kosten für das Zwangsvollstreckungsverfahren. Im fraglichen Zeitraum lebte der Pflichtige in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe, die im Jahr 2010 geschieden wurde. Mit Urteil vom 15. Februar 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich den gegen die Sicherstellungsverfügung erhobenen Rekurs ab.

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 12. März 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und der Fall sei durch das Bundesgericht zu beurteilen; es sei das durch das Kantonale Steueramt eingestellte Bussenverfahren gegen die geschiedene Ehefrau wieder aufzunehmen; alle Nachsteuern, Bussen und Gebühren seien beiden Ehegatten aufzuerlegen und von diesen direkt durch das Kantonale Steueramt Zürich einzufordern.

Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.

2.
Rechtsschriften haben gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; der Beschwerdeführer muss auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen konkret eingehen.

Das Verwaltungsgericht hat erläutert, warum vorliegend die Voraussetzungen für eine Sicherstellungsverfügung erfüllt sind. Der Beschwerdeführer bestreitet deren Vorliegen nicht grundsätzlich; er macht einzig geltend, das Steueramt müsse die Angelegenheit - auch - mit seiner hier ansässigen geschiedenen Ehefrau regeln und abschliessen; beide Ehepartner seien zu gleichen Teilen für die Nachsteuern, Busse und Gebühren haftbar zu machen. Das Verwaltungsgericht hat diesem schon ihm unterbreiteten Anliegen unter Hinweis auf das Institut der Solidarhaft keine Folge gegeben. Auf die entsprechenden, für die Ablehnung des Standpunkts des Beschwerdeführers massgebenden Erwägungen (E. 2.4.2 und 2.4.3) geht dieser nicht ein. Es fehlt mithin offensichtlich an einer hinreichenden Begründung der Rechtsbegehren (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. März 2012

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Palavras-chave

tax securityinadmissibilityreasoning requirementsolidarity liabilitycourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the constitutional/public law appeal was sufficiently reasoned under Art. 42 BGG

Decisão extraída

The appeal did not address the decisive reasoning of the cantonal court and was therefore insufficiently reasoned.

Fundamentação extraída

The appellant merely repeated that the tax authority should also proceed against his divorced wife and share the liabilities equally, but he did not engage with the cantonal court's reasoning based on solidarity liability. This failed the reasoning requirement of Art. 42 BGG.

Questão jurídica principal

Whether the Federal Supreme Court should review the tax authority's security order and related requests against the divorced spouse

Decisão extraída

These requests were not examined because the appeal was not entered into.

Fundamentação extraída

Without a properly reasoned challenge to the cantonal decision, the Federal Supreme Court could not review the merits.

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