Non-entry for lack of standing and insufficient reasoning

6B_216/2007Tribunal Federal / Divisão Penal12 de jun. de 2007Inadmissible

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the criminal complaint against the cantonal refusal to open proceedings for abuse of office and favouritism. It considered the appellant likely lacked standing under Art. 81(1) BGG and held that his allegations were merely appellatory and failed to satisfy the reasoning requirements of Art. 106(2) BGG. The request for free legal assistance was rejected for lack of prospects of success and because indigence was not alleged. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800.

Sumário Omnilex

Art. 81 Abs. 1, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 und Art. 64 Abs. 2 BGG; Eintreten auf die Beschwerde in Strafsachen, Begründungsanforderungen und unentgeltliche Rechtspflege. Auf eine Beschwerde wird nicht eingetreten, wenn die Beschwerdelegitimation nicht ersichtlich dargetan ist und die Eingaben sich in appellatorischer Kritik erschöpfen, ohne eine den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügende Begründung zu liefern. Ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, wenn das Rechtsmittel aussichtslos ist; Bedürftigkeit muss zumindest behauptet werden. Die Kosten werden dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Texto completo

{T 0/2}
6B_216/2007 /hum

Urteil vom 12. Juni 2007
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt des kantonalen Untersuchungsrichters des Kantons Wallis, 1950 Sitten,
Zentrale Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis,
1950 Sitten.

Gegenstand
Nichteröffnung einer Strafuntersuchung,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil der Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer, vom 26. April 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:
1.
Mit Verfügung vom 20. Februar 2006 gab der kantonale Untersuchungsrichter des Kantons Wallis einer Strafanzeige des Beschwerdeführers betreffend Amtsmissbrauch und Begünstigung keine Folge. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wurde durch das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 26. April 2007 abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Auf den Antrag auf Eröffnung eines Disziplinarverfahrens gegen einen Untersuchungsrichter wurde nicht eingetreten. Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG dürfte der Beschwerdeführer zur Beschwerde nicht legitimiert sein, weil nicht ersichtlich ist, inwieweit er ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben könnte. Dazu kommt, dass er eine Verletzung des Willkürverbotes, der allgemeinen Verfahrensgarantien, seines Anspruchs auf rechtliches Gehör sowie Befangenheit und Begünstigung geltend macht (Beschwerde S. 1), ohne dass die Beschwerde, die sich in unzulässiger appellatorischer Kritik erschöpft, den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügt. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand ist als ein solches um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 64 Abs. 2 BGG entgegenzunehmen. Es ist abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Im Übrigen macht der Beschwerdeführer nicht einmal geltend, er sei bedürftig (Beschwerde S. 2 oben). Die Gerichtsgebühr ist dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt das Präsidium:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt des kantonalen Untersuchungsrichters des Kantons Wallis, der Zentralen Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Juni 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

criminal complaintstandingadmissibilityreasoning requirementslegal aidcourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the criminal complaint to the Federal Supreme Court was admissible, in particular whether the appellant had standing and had sufficiently reasoned the appeal.

Decisão extraída

The appeal was not entered into because the appellant lacked an apparent legally protected interest and the submissions did not meet the Federal Supreme Court's reasoning requirements.

Fundamentação extraída

The court saw no indication that the appellant was entitled under Art. 81(1) BGG. His allegations of arbitrariness, procedural violations, denial of hearing, bias and favoritism were merely appellatorily formulated and therefore insufficient under Art. 106(2) BGG; the matter had to be dealt with under Art. 108 BGG.

Questão jurídica principal

Whether legal aid and appointed counsel should be granted.

Decisão extraída

The request for legal aid was denied because the appeal had no prospects of success and indigence was not even alleged.

Fundamentação extraída

Under Art. 64(2) BGG, legal aid requires non-frivolous claims and need; neither was shown here.

Questão jurídica principal

Who must bear the court costs.

Decisão extraída

The appellant was ordered to pay the court fee of CHF 800.

Fundamentação extraída

Costs were allocated to the unsuccessful appellant under Art. 66(1) BGG.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.