Non-entry due to late advance payment of costs

6B_478/2014Tribunal Federal / Divisão Penal4 de jul. de 2014Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the criminal appeal because the appellant failed to pay the CHF 2,000 cost advance within the extended deadline. Although a reminder and grace period were granted, payment was made one day late. The court therefore applied Art. 48(4) BGG and refused entry under Art. 108 BGG. Court costs of CHF 800 were charged to the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 48 Abs. 4 und Art. 108 BGG; verspätete Leistung des Kostenvorschusses im bundesgerichtlichen Verfahren: Wird der gerichtlich angesetzte Vorschuss auch innert Nachfrist nicht fristgerecht geleistet, tritt das Bundesgericht auf das Rechtsmittel nicht ein. Die nachträgliche Zahlung nach Ablauf der Nachfrist vermag die Säumnis nicht zu heilen. Die Kostenfolge richtet sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}

6B_478/2014

Urteil vom 4. Juli 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Blöchlinger,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Verweigerung des bedingten Strafvollzugs (mehrfaches Fahren in fahrunfähigem Zustand usw.),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 20. März 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 16. Mai 2014 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 30. Mai 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Der Vorschuss ging nicht ein. Deshalb wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Juni 2014 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Vorschusses bis zum 25. Juni 2014 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. In der Folge führte er die Zahlung erst am 26. Juni 2014 und damit verspätet aus (vgl. Art. 48 Abs. 4 BGG). Auf die Beschwerde ist folglich im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Juli 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn

Palavras-chave

cost advancenon-entrylate paymentcriminal appealcourt costs

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Questão jurídica principal

Whether the appeal could be entered into despite late payment of the cost advance.

Decisão extraída

The appeal was not entered into because the advance was paid after the extended deadline expired.

Fundamentação extraída

The advance had to be paid by 25 June 2014. Payment on 26 June 2014 was late under Art. 48(4) BGG, so the court had to refuse entry under Art. 108 BGG.

Questão jurídica principal

Allocation of court costs.

Decisão extraída

Court costs were imposed on the appellant.

Fundamentação extraída

As the appeal was not entered into, the costs had to be borne by the losing appellant.

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