Non-entry for insufficiently reasoned appeal

8C_445/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV20 de set. de 2007Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court declined to enter into the appellant’s filings in a social welfare case from Thurgau because they did not satisfy the mandatory requirements of Federal Supreme Court appeals, in particular the duty to present concrete requests and adequately reasoned, case-related objections. A later submission did not cure the defect. As no court costs were charged, the request for free legal proceedings became moot.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; Zulässigkeit und Begründungsanforderungen der Beschwerde: Das Rechtsmittel muss Begehren und eine gedrängte, sachbezogene Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten. Wird kantonales Recht oder die Verletzung von Grundrechten gerügt, prüft das Bundesgericht nur klar und hinreichend begründete Rügen. Fehlt es daran, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG erlaubt den Nichteintretensentscheid im vereinfachten Verfahren. Werden keine Gerichtskosten erhoben, wird ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos (consid. 1).

Texto completo

{T 0/2}
8C_445/2007

Urteil vom 20. September 2007
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
U.________, Beschwerdeführer,

gegen

  1. Departement für Finanzen und Soziales des Kantons Thurgau, Regierungsgebäude, 8510 Frauen-feld,
  2. Politische Gemeinde X.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand
Fürsorge,

Eingaben vom 21. und 28./29. August 2007
gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts
des Kantons Thurgau vom 11. Juli 2007.

Der Präsident hat in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),
dass bei der Anfechtung eines Entscheides, der sich - wie vorliegend - auf kantonales Recht stützt bzw. in dem allenfalls eine Verletzung von Grundrechten in Frage steht, die Überprüfung durch das Bundesgericht nur insofern erfolgen kann, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 21. August 2007 den vorerwähnten Anforderungen jedenfalls bezüglich der Begründung und den hinreichend substantiierten Rügen offensichtlich nicht genügt,
dass auch die nachträgliche Eingabe des Beschwerdeführers vom 28./29. August 2007 nichts ändert, weil sie - trotz dem ausdrücklichen Hinweis des Bundesgerichts in der Mitteilung vom 24. August 2007 über die Formerfordernisse des Rechtsmittels und über die nur innert der Beschwerdefrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit - wiederum kein gültiges Rechtsmittel darstellt, indem auch sie den geschilderten Formerfordernissen erneut nicht zu genügen vermag,
dass vorliegend von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das sinngemässe Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos erweist,
in Anwendung von Art. 65 sowie Art. 66 Abs. 1 BGG und im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
erkannt:
1.
Auf die Eingaben vom 21. und 28./29. August 2007 wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau zugestellt.

Luzern, 20. September 2007
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

social welfareappeal admissibilityreasoning requirementconstitutional complaintnon-entrycourt costsfree legal aid

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the federal pleading and reasoning requirements.

Decisão extraída

The submissions did not satisfy the required form and reasoning standards, and no sufficiently substantiated constitutional or legal complaint was raised.

Fundamentação extraída

An appeal must contain requests and reasons; where cantonal law or fundamental rights are at issue, complaints must be specifically raised and reasoned. The appellant's filings of 21 August and 28/29 August 2007 did not meet these requirements.

Questão jurídica principal

Whether the court should waive court costs and the request for free legal process.

Decisão extraída

No court costs were charged, so the request for free legal process became moot.

Fundamentação extraída

Since no judicial costs were imposed, there was nothing to waive through free legal aid/procedure.

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