Non-entry for insufficient reasoning in accident insurance appeal

8C_8/2013Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV16 de jan. de 2013Inadmissible

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R. appealed a cantonal decision in an accident-insurance matter to the Federal Supreme Court. The Court held that the appeal did not satisfy the minimal reasoning requirements of Art. 42 BGG because it failed to confront the decisive cantonal reasoning, in particular on the absence of adequate causal connection after 31 May 2011. The appellant's reliance on medical opinions could not replace legal argument on causation. The Court therefore declared the appeal inadmissible under Art. 108(1)(b) BGG without setting a deadline to cure the defect. No court costs were levied.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; ungenügende Beschwerdebegründung und Nichteintreten. Die Rechtsmittelschrift muss in gedrängter Form darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, und sich mit den für den Ausgang des vorinstanzlichen Entscheids massgebenden Erwägungen sachbezogen auseinandersetzen. Bloss pauschale Kritik, Wiederholung des Standpunkts oder Berufung auf medizinische Einschätzungen genügt nicht, wenn die streitentscheidende Frage eine Rechtsfrage ist. Bei offensichtlicher Unzulässigkeit kann ohne Nachfristansetzung im vereinfachten Verfahren nicht eingetreten werden (vgl. Art. 108 BGG). Die Kostenregelung nach Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG bleibt aus Billigkeitsgründen vorbehalten.

Texto completo

{T 0/2}
8C_8/2013

Urteil vom 16. Januar 2013
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
R.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozial-versicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 13. November 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde der R.________ vom 31. Dezember 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 13. November 2012,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgebenden Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176, 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass die Beschwerde diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie sich nicht in konkreter und hinreichend substanziierter Weise mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgebenden Erwägungen der Vorinstanz (insbesondere bezüglich des ab 31. Mai 2011 nicht mehr gegebenen adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen den Unfällen vom 12. Februar bzw. 15. März 2010 und den nach dem Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch geklagten Beschwerden) auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht im Sinne von Art. 95 f. BGG Recht verletzt resp. - soweit überhaupt beanstandet - den rechtserheblichen Sachverhalt gemäss Art. 97 BGG unrichtig bzw. unvollständig oder als auf einer Rechtsverletzung beruhend festgestellt haben sollte,
dass hieran die zur Hauptsache vorgebrachten Einwendungen über die beschwerdegegnerische Beurteilung - namentlich die Auffassungen der SUVA und deren Ärzte - sowie weitere medizinische Meinungsäusserungen nichts ändern, zumal es sich bei der hier primär zu beurteilenden Frage des Vorliegens der adäquaten Kausalität um eine Rechtsfrage handelt, die nicht von den Ärzten, sondern von den rechtsanwendenden Behörden bzw. von den Gerichten zu beurteilen ist (BGE 134 V 109 E. 3.2 und 6.2.1 ff. S. 113 ff. sowie 135 V 465 E. 5.1 S. 472; je mit Hinweisen; s.a. statt vieler: Urteil 8C_83/2012 vom 16. Juli 2012 E. 3.4.2), weshalb diese Vorbringen der Beschwerdeführerin zum Vornherein ins Leere stossen,
dass deshalb, bei allem Verständnis für die Lage der Beschwerdeführerin, keine hinreichende Begründung und somit kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist,
dass demnach auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 16. Januar 2013
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz

Palavras-chave

admissibilityreasoning requirementnon-entryadequate causal connectionaccident insurancesummary procedurecourt costs

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Questão jurídica principal

Whether the appeal met the statutory reasoning requirements for a federal appeal.

Decisão extraída

No. The appeal did not sufficiently engage with the decisive reasoning of the cantonal judgment and therefore was not a valid legal remedy.

Fundamentação extraída

Art. 42(1)-(2) BGG requires a concise statement showing how the challenged decision violates law. The appellant failed to address the canton court's key findings, especially on the lack of adequate causal link after 31 May 2011, and instead mainly repeated medical opinions. Adequate causality is a legal question for the courts, not the doctors.

Questão jurídica principal

Whether the court should grant a cure period to improve the defective appeal.

Decisão extraída

No. The defect was so evident that no deadline for rectification was set.

Fundamentação extraída

In cases of manifest inadmissibility, the court may decline to set an improvement period.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be charged for the federal proceedings.

Decisão extraída

No court costs were levied due to the circumstances.

Fundamentação extraída

The court exercised discretion under Art. 66(1) second sentence BGG to waive costs.

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