No entry for insufficiently reasoned social insurance complaint

8C_847/2012Tribunal Federal / Divisão de Direito Público IV7 de nov. de 2012Inadmissible

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the complainant's appeal against the Zurich Social Insurance Court because the filing failed to satisfy the federal reasoning requirements. The complainant merely repeated appellatory criticism of the evaluation of medical reports and did not engage with the cantonal court's decisive reasoning, including its finding that even a maximum deduction would not lead to a pension-entitling invalidity degree. The court decided the matter in simplified procedure, waived court costs, and declared the request for free legal aid moot.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Begründungsanforderungen an die Beschwerde. Die rechtsuchende Partei hat sich in gedrängter Form mit den tragenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen und darzutun, inwiefern dieser Recht verletzt. Rein appellatorische Kritik, namentlich die blosse Wiederholung oder Berufung auf bereits gewürdigte Arztberichte, genügt nicht. Das Bundesgericht legt seinem Entscheid grundsätzlich den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG) und greift nur bei offensichtlicher Unrichtigkeit oder Rechtsverletzung ein (Art. 105 Abs. 2, Art. 95 BGG). Fehlt eine sachbezogene Begründung, ist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten (vgl. auch BGE 136 I 65; 134 II 244).

Texto completo

{T 0/2}
8C_847/2012

Urteil vom 7. November 2012
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. August 2012.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 16. Oktober 2012 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 22. August 2012,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass sich deshalb die Beschwerde führende Person konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen hat, eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass insbesondere die blosse Berufung auf Arztberichte, mit denen sich die Vorinstanz auseinandergesetzt hat, den Anforderungen an eine sachbezogene Begründung nicht genügt (statt vieler: Urteil 8C_299/2011 vom 10. Mai 2011), zumal das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt,
dass die Beschwerdeführerin sich nämlich darin einerseits darauf beschränkt, die vorinstanzlich vorgenommene Würdigung der Arztberichte in einer rein appellatorischen und damit untauglichen Weise zu kritisieren,
dass sie sich darüber hinaus mit der von der Vorinstanz vorgenommenen Berechnung des Invaliditätsgrads anhand der gemischten Methode nicht rechtsgenüglich auseinandersetzt, indem sie etwa bezogen auf die Beeinträchtigung in erwerblicher Hinsicht das Nichtgewähren eines leidensbedingten Abzugs kritisiert, ohne dabei auf die Zusatzbegründung des Gerichts einzugehen, wonach selbst die Gewährung des Maximalabzugs von 25 % nicht zu einem Renten begründenden Invaliditätsgrad führen würde,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. November 2012

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Grünvogel

Palavras-chave

social insuranceinvalidity assessmentappeal admissibilityreasoning requirementsappellatory criticismmedical reportscost waiverlegal aid

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the complaint met the reasoning requirements of Art. 42 BGG and could be examined on the merits.

Decisão extraída

The complaint did not specifically address the decisive reasoning of the cantonal judgment and relied only on appellatory criticism; it was therefore inadmissible.

Fundamentação extraída

A federal appeal must explain in a concise manner how the challenged decision violates law. Mere criticism of medical reports or disagreement with the assessment of evidence does not suffice, especially where the cantonal court's decisive reasoning is not addressed.

Questão jurídica principal

Whether court costs should be charged and the request for free legal aid granted.

Decisão extraída

No court costs were levied; the request for free legal aid became moot.

Fundamentação extraída

Under Art. 66(1) second sentence BGG, the court waived costs, so there was no need to decide the legal-aid request.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.