Invalidity pension denied; appeal dismissed in simplified procedure

9C_200/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III12 de jun. de 2007Dismissed

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The Federal Court dismissed the insured person's appeal against the cantonal judgment confirming the denial of an invalidity pension. It held that the lower court had properly assessed the medical evidence, including the MEDAS expert opinion, and that the claimant had not shown the finding of a 70% work capacity in adapted work to be manifestly incorrect. The calculated disability degree of 37% remained below the threshold for a pension. The proceedings were dealt with in the simplified procedure, and the appellant was ordered to pay CHF 500 in court costs.

Sumário Omnilex

Art. 16 ATSG; Art. 28 Abs. 1 IVG; review of disability assessment and evidentiary appreciation in invalidity pension cases; under Art. 97 Abs. 1 and Art. 105 Abs. 1-2 BGG, findings on health status and residual work capacity are reviewed only for manifest inaccuracy or legal error. If the cantonal court, on the basis of a probative expert report, determines a residual work capacity in adapted work and an income-comparison disability degree below the pension threshold, the Federal Court will not interfere merely because other medical opinions diverge, absent substantiated criticism of the evidentiary reasoning (consid. 1-3). A manifestly unfounded appeal may be decided in simplified procedure under Art. 109 Abs. 2 lit. a and Abs. 3 BGG; costs follow the outcome under Art. 65 Abs. 4 lit. a and Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
9C_200/2007

Urteil vom 12. Juni 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber Fessler.

Parteien
K.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Gewerkschaft Kommunikation, Looslistrasse 15, Postfach 370, 3027 Bern,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368,
9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. März 2007.

Sachverhalt:
A.
Mit Verfügung vom 12. Januar 2006 verneinte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen den Anspruch der 1958 geborenen K.________ auf eine Rente der Invalidenversicherung, was sie mit Einspracheentscheid vom 17. März 2006 bestätigte.
B.
Die Beschwerde der K.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 20. März 2007 ab.
C.
K.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, der Entscheid vom 20. März 2007 sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG).

Feststellungen des kantonalen Gerichts zum Gesundheitszustand (Befund, Diagnose, Prognose etc.) und zur trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbaren Arbeitsfähigkeit sind somit lediglich unter eingeschränktem Blickwinkel überprüfbar (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397).
2.
Das kantonale Gericht hat durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG sowie BGE 128 V 29 E. 1 S. 30 in Verbindung mit BGE 130 V 343) einen Invaliditätsgrad von 37% ermittelt, was keinen Anspruch auf eine Rente ergibt (Art. 28 Abs. 1 IVG). Beim Invalideneinkommen ist es von einer trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 70% für körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne regelmässiges Heben von Lasten über ca. 5-10 kg und ohne häufiges Arbeiten über Schulterhöhe entsprechend der Einschätzung im Gutachten der MEDAS Ostschweiz vom 14. September 2005 ausgegangen.
3.
Die vorinstanzliche Feststellung einer Arbeitsfähigkeit von 70% in dem Leiden angepassten Tätigkeiten ist das Ergebnis der Beweiswürdigung sämtlicher medizinischer Akten. Das kantonale Gericht hat insbesondere auch diejenigen ärztlichen Berichte in die Beurteilung miteinbezogen, welche von einer stärker eingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgehen als das MEDAS-Gutachten. Dabei hat es entgegen den Vorbringen in der Beschwerde einlässlich die Gründe dargelegt, weshalb die abweichende Einschätzung namentlich des Hausarztes und der Klinik V.________ den Beweiswert der Expertise vom 14. September 2005 nicht schmälern (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; BGE 122 V 157 E. 1c S. 160 mit Hinweisen sowie AHI 2001 S. 113 E. 3a [I 128/98]). Es wird auch nicht ansatzweise dargelegt, inwiefern die diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid unrichtig sind oder sonst wie Bundesrecht verletzen.

Die übrigen Bemessungsfaktoren werden weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht beanstandet. Dies betrifft insbesondere die erwerbliche Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit (auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt) sowie die Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2004 des Bundesamtes für Statistik (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 f. und BGE 124 V 321 sowie Urteil I 1/03 vom 15. April 2003 E. 5.2). Es besteht kein Anlass für eine nähere Prüfung von Amtes wegen (BGE 125 V 413 E. 1b und 2c S. 415 ff; BGE 110 V 48 E. 4a S. 53).
4.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet. Sie wird daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt.
5.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG und Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 12. Juni 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

invalidity insuranceresidual work capacityincome comparisonmedical evidenceexpert opinionpension thresholdsimplified procedurecourt costs

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Questão jurídica principal

Whether the claimant was entitled to an invalidity pension based on the assessed disability degree.

Decisão extraída

The disability degree was correctly set at 37%, which does not entitle the claimant to a pension.

Fundamentação extraída

The cantonal court validly relied on a 70% work capacity in adapted light work and on an income comparison. The opposing medical reports did not undermine the probative value of the MEDAS expert opinion, and no reviewable error was shown.

Questão jurídica principal

Whether the Federal Court had reason to correct the cantonal court's factual findings.

Decisão extraída

No. The challenged findings on health status and work capacity were not shown to be manifestly inaccurate or legally erroneous.

Fundamentação extraída

Under the restricted review standard, the appellant failed to demonstrate any relevant defect in the factual assessment.

Questão jurídica principal

Who bears the costs of the federal proceedings.

Decisão extraída

The claimant must bear the court costs.

Fundamentação extraída

Costs follow the outcome of the case.

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