Non-entry on appeal against remand order in AHV contribution case

9C_241/2013Tribunal Federal / Divisão de Direito Público III26 de abr. de 2013Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court dismissed the appeal as inadmissible in simplified single-judge proceedings. It held that the cantonal decision was a non-appealable interim remand order under Art. 93 BGG and that the appellant did not demonstrate irreparable harm or the conditions for immediate review. The appeal also lacked sufficient reasoning on admissibility. Reduced court costs of CHF 300 were charged to the appellant.

Sumário Omnilex

Art. 93 BGG; admissibility of appeals against remand orders; an order remanding a case for recalculation of social insurance contributions is ordinarily an interim decision. Such a decision is immediately appealable only if the appellant specifically demonstrates irreparable prejudice or that immediate review would avoid extensive evidence and yield a final decision. Merely addressing the merits does not satisfy the burden of substantiation under Art. 42 Abs. 2 BGG. If the conditions for immediate review are not shown, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal in simplified procedure under Art. 108 BGG; costs are imposed on the unsuccessful appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
9C_241/2013

Urteil vom 26. April 2013
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte
H.________,
vertreten durch Advokat Dr. Alex Hediger,
Beschwerdeführer,

gegen

Medisuisse Ausgleichskasse,
Oberer Graben 37, 9000 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 14. November 2012.

Sachverhalt:
Dr. med. H.________ erhob gegen einen abschlägigen Einspracheentscheid der Medisuisse Ausgleichskasse vom 8. März 2012 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt. Dieses hob ihn in teilweiser Gutheissung der Beschwerde auf. Es wies die Sache zur Neufestsetzung von Dr. med. H.________ nachzufordernder AHV/IV-Beiträge aus einer von diesem bestrittenen Beschäftigung des Psychiaters Dr. med. A.________ an die Ausgleichskasse zurück (Entscheid vom 14. November 2012).
Dr. med. H.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Er beantragt Aufhebung des angefochtenen Entscheides. Es sei festzustellen, dass er für Dr. med. A.________ nicht leistungspflichtig sei.

Erwägungen:

1.
Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Endentscheide; Art. 90 BGG). Beim angefochtenen Rückweisungsentscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid (BGE 133 V 477 S. 481 f. E. 4.2 und 5.1), gegen den die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Ist die Beschwerde nach Abs. 1 nicht zulässig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, so sind die betreffenden Vor- und Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit sie sich auf dessen Inhalt auswirken (Art. 93 Abs. 3 BGG).

2.
Das Rechtsmittel äussert sich nicht zur Frage des letztinstanzlichen Eintretens auf den vorinstanzlichen Zwischenentscheid. Der Beschwerdeführer bestreitet und begründet materiell, dass und warum kein Arbeitsverhältnis bestanden habe und er für die Tätigkeit des Dr. med. A.________ nicht abrechnungspflichtig sei. Er tut aber insbesondere nicht dar, inwiefern mit einem sofortigen Endentscheid ein bedeutender Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart würde (oben E. 1). Dass mit dem Rückweisungsentscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil bewirkt werden könnte (ebd.), fällt von vornherein ausser Betracht.

3.
Auf die gegen ein offensichtlich nicht beschwerdefähiges Anfechtungsobjekt (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG) gerichtete und im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG bezüglich der Eintretensvoraussetzungen offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG) enthaltende Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren einzelrichterlich (Art. 108 Abs. 2 BGG) nicht einzutreten.

4.
Art und Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die - reduzierten - Gerichtskosten dem Beschwerdeführer auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 26. April 2013
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Schmutz

Palavras-chave

admissibilityinterim decisionremand orderirreparable harmsubstantiationcourt costssocial insurance contributions

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Questão jurídica principal

Whether the appeal against the cantonal remand decision was admissible as a final or interim decision under the BGG

Decisão extraída

The challenged remand decision was an interim decision, and the appellant failed to show any irreparable harm or that immediate review would avoid extensive evidence-taking.

Fundamentação extraída

Under Art. 93 BGG, interim decisions are appealable only if the statutory conditions are demonstrated. The brief did not address these requirements and merely argued the merits of the employment/contribution dispute.

Questão jurídica principal

Allocation of court costs for the non-entry decision

Decisão extraída

Reduced court costs were charged to the appellant because the appeal was inadmissible.

Fundamentação extraída

Costs follow the nature and outcome of the proceedings under Art. 66 Abs. 1 BGG.

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