Appeal withdrawn; proceedings struck off and costs assigned

LE110042Tribunal Superior18 de jan. de 2012Withdrawn

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The Zurich High Court dealt with an appeal in matrimonial protection proceedings concerning maintenance contributions. Before a merits decision, the appellant withdrew the appeal by a jointly signed letter. The court therefore struck the case off, noted that the first-instance cost order became final, allocated the appellate costs to the appellant, fixed the second-instance fee at CHF 1,500, and recorded the respondent’s waiver of party compensation. It also corrected the caption because the appellant’s counsel had ceased to represent him and the appellant had a new address.

Sumário Omnilex

Withdrawal of an appeal; discontinuance of the proceedings and cost consequences. If the appellant withdraws the appeal, the appellate proceedings are to be struck off without a merits ruling. The withdrawal renders the first-instance allocation of costs and compensation final. Appellate procedural costs are, as a rule, borne by the appellant under Art. 106 Abs. 1 ZPO; a party’s express waiver of compensation is to be taken note of. The court may fix the second-instance fee in the discontinuance order (consid. 1 ff.).

Texto completo

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LE110042-O/U.doc

Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichter Dr. G. Pfister und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichts- schreiber lic. iur. G. Kenny Beschluss vom 18. Januar 2012

in Sachen

A._____, Beklagter und Berufungskläger

gegen

B._____, Klägerin und Berufungsbeklagte

betreffend Eheschutz (Unterhaltsbeiträge)

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Dielsdorf vom 14. Januar 2011 (EE100133)

Erwägungen: Am 14. Juni 2011 strengte der Beklagte und Berufungskläger (nachfolgend Beklagter) im Eheschutzverfahren der Parteien eine Berufung gegen das Urteil und die Verfügung vom 14. Januar 2011 des Bezirksgerichtes Dielsdorf, Einzelge- richt s.V. an (Urk. 19 f.). Nach Eingang des Kostenvorschusses am 22. Juli 2011 (Urk. 28) erstattete die Klägerin und Berufungsbeklagte (nachfolgend Klägerin) am 15. August 2011 die Berufungsantwort (Urk. 30). Mit Schreiben vom 8. Januar 2012, beim Obergericht eingegangen am 11. Januar 2012, zog der Beklagte die Berufung zurück. Er teilte mit, er überneh- me die Kosten für das laufende Verfahren und die Klägerin verzichte auf eine Prozessentschädigung, das betreffende Schreiben ist von beiden Parteien unter- zeichnet (Urk. 32). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben. Der beklagtische Vertreter teilte mit Schreiben vom 10. Januar 2012 mit, dass er den Beklagten nicht mehr vertrete sowie, dass dieser eine neue Adresse habe. Das Rubrum ist entsprechend zu berichtigen (Urk. 33). Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen rechtskräftig. Ausgangs- und antragsgemäss sind die Pro- zesskosten des Rechtsmittelverfahrens dem Beklagten aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Vom Verzicht der Klägerin auf eine Parteientschädigung für das Rechtsmittelverfahren ist Vormerk zu nehmen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden dem Beklagten auf- erlegt. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

  1. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage einer Kopie von Urk. 32, sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Dielsdorf, je gegen Empfangsschein. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 18. Januar 2012

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. G. Kenny

versandt am: se

Palavras-chave

appeal withdrawalstrike-offcostsmaintenancematrimonial protectionparty compensation

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Questão jurídica principal

Whether the appeal should be struck off after withdrawal

Decisão extraída

The appeal was withdrawn and the proceedings were struck off.

Fundamentação extraída

After the appellant withdrew the appeal, there was no need for a merits decision, so the case was discontinued.

Questão jurídica principal

How to allocate the costs and party compensation of the appeal proceedings

Decisão extraída

The appellate court imposed the procedural costs on the appellant and noted the respondent's waiver of party compensation.

Fundamentação extraída

Upon withdrawal, the first-instance costs ruling became final; the appellate costs were allocated to the appellant pursuant to Art. 106(1) ZPO, and the respondent expressly waived compensation.

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