29 Ds 78/16•Amtsgericht Duisburg-Hamborn, 2017-03-28, 29 Ds 78/16
Amtsgericht Duisburg-Hamborn, 2017-03-28, 29 Ds 78/16
29 Ds 78/16Tribunal de Primeira Instância28 de mar. de 2017
Regest
Die Wahlfeststellung zwischen Falscher Verdächtigung und uneidlicher Falschaussage ist unzulässig. Dies gilt jedenfalls dann, wenn das vermeintliche Opfer einer Straftat seine Aussage gegen den vermeintlichen Täter in der Hauptverhandlung widerruft. Es fehlt an der psychologischen Gleichartigkeit der Delikte.
Texto completo
Amtsgericht Duisburg-Hamborn — 29 Ds 78/16 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2017-03-28
Aktenzeichen: 29 Ds 78/16
ECLI: ECLI:DE:AGDU2:2017:0328.29DS78.16.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: Richter
Normen: StGB § 164; StGB § 153
Leitsätze
Die Wahlfeststellung zwischen Falscher Verdächtigung und uneidlicher Falschaussage ist unzulässig. Dies gilt jedenfalls dann, wenn das vermeintliche Opfer einer Straftat seine Aussage gegen den vermeintlichen Täter in der Hauptverhandlung widerruft. Es fehlt an der psychologischen Gleichartigkeit der Delikte.
Tenor
Die Angeklagte wird freigesprochen.
Die Landeskasse trägt die Kosten des Verfahrens und die notwendigen Auslagen der Angeklagten.
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