12 TaBVGa 8/07•Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 2007-12-12, 12 TaBVGa 8/07
Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 2007-12-12, 12 TaBVGa 8/07
12 TaBVGa 8/07Tribunal do Trabalho12 de dez. de 2007
Regest
1. Der Arbeitgeber kann dem vom Betriebsrat im Wege der einstweiligen Verfügung verfolgten Unterlassungsanspruch nicht den Einwand des "unzulässigen Koppelungsgeschäfts" entgegenhalten, wenn der Betriebsrat die Erteilung seiner Zustimmung zur Veränderung von Lage und Verteilung der Arbeitszeit von der Gewährung einer finanziellen "Kompensation" an die betroffenen Arbeitnehmer abhängig macht. 2. Der Verfügungsgrund kann entfallen, sobald der (dies zunächst verweigernde) Arbeitgeber die Einigungsstelle anruft und nunmehr der Betriebsrat seinerseits nicht an der zügigen Durchführung des Einigungsstellenverfahrens mitwirkt.
Texto completo
Landesarbeitsgericht Düsseldorf — 12 TaBVGa 8/07 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2007-12-12
Aktenzeichen: 12 TaBVGa 8/07
ECLI: ECLI:DE:LAGD:2007:1212.12TABVGA8.07.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 12. Kammer
Normen: § 2, § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG, §§ 935, 940 ZPO
Leitsätze
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Der Arbeitgeber kann dem vom Betriebsrat im Wege der einstweiligen Verfügung verfolgten Unterlassungsanspruch nicht den Einwand des "unzulässigen Koppelungsgeschäfts" entgegenhalten, wenn der Betriebsrat die Erteilung seiner Zustimmung zur Veränderung von Lage und Verteilung der Arbeitszeit von der Gewährung einer finanziellen "Kompensation" an die betroffenen Arbeitnehmer abhängig macht.
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Der Verfügungsgrund kann entfallen, sobald der (dies zunächst verweigernde) Arbeitgeber die Einigungsstelle anruft und nunmehr der Betriebsrat seinerseits nicht an der zügigen Durchführung des Einigungsstellenverfahrens mitwirkt.
Tenor
Unter Abänderung des Beschlusses des Arbeitsgerichts Düsseldorf vom 28.11.2007 wird der Antrag des Betriebsrats zurückgewiesen.
Gegen diesen Beschluss findet kein Rechtsmittel statt.
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