VII-Verg 25/02•Oberlandesgericht Düsseldorf, 2002-08-02, VII-Verg 25/02
Oberlandesgericht Düsseldorf, 2002-08-02, VII-Verg 25/02
VII-Verg 25/02Tribunal Superior2 de ago. de 2002
Texto completo
Oberlandesgericht Düsseldorf — VII-Verg 25/02 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2002-08-02
Aktenzeichen: VII-Verg 25/02
ECLI: ECLI:DE:OLGD:2002:0802.VII.VERG25.02.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: Vergabesenat
Tenor
Der Beschluss der Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düs-seldorf vom 13.5.2002 (VK – 7/2002 – L) wird aufgehoben.
Dem Antragsgegner wird derzeit untersagt, im Vergabeverfahren „Betreiben eines Verfahrens zum bargeldlosen Einzug von Ver-warnungsgeldern und Sicherheitsleistungen der Polizei ‚BARVUS‘“ (Vergabe-Nr. 2001.112.001) den Zuschlag auf das Angebot der Beigeladenen vom 22.2.2002 zu erteilen.
Der Antragsgegner wird verpflichtet, das Vergabeverfahren von der Übersendung der Dienstleistungsbeschreibung und der Verdin-gungsunterlagen an die Bewerber an erneut zu beginnen.
Die Kosten des Verfahrens in beiden Rechtszügen werden zu 2/3 dem Antragsgegner und zu 1/3 der Antragstellerin auferlegt.
Die notwendigen Aufwendungen der Antragstellerin in beiden Rechtszügen hat zu 2/3 der Antragsgegner zu tragen. Die notwen-digen Aufwendungen des Antragsgegners in beiden Rechtszügen hat zu 1/3 die Antragstellerin zu tragen.
Eine Erstattung notwendiger Aufwendungen der Beigeladenen fin-det nicht statt.
Die Zuziehung anwaltlicher Bevollmächtigter war für die Antragstel-lerin in beiden Rechtszügen und für den Antragsgegner im Be-schwerdeverfahren notwendig.
Streitwert für das Beschwerdeverfahren: 402.500 Euro
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